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World Wide Web Week

Aktualisiert am 09.08.2026: Dieser Beitrag gehört zu unserem früheren Format „World Wide Web Week“. Wir führen die Reihe heute nicht mehr regelmäßig fort. Als Archiv bleibt sie trotzdem interessant: als Momentaufnahme dessen, was uns damals beschäftigt hat. Einige Links sind inzwischen verschwunden; wir markieren das offen.

In jener Wochenrückschau teilten wir jeden Freitag Links, Erlebnisse, Videos, News, Blogposts und Ideen, die uns in der jeweiligen Woche begeisterten, beeindruckten, bewegten, schockierten, faszinierten, imponierten und inspirierten. Alle erhaltenen Beiträge findet ihr heute in unserem Blogarchiv.

In dieser siebzehnten Ausgabe geht es um Glück, die Zukunft frei aufwachsender Kinder, lesenswerte Blogartikel, YouTube-Werbung und „verbotene“ Früchte beziehungsweise Sorten.

World Wide Web Week: Blogposts (Aus der Blogosphäre)

Blogartikel brauchen Substanz – alles andere ist nur Beiwerk

Wenn ich im Feedreader nach neuen Texten für die World Wide Web Week suche, landen Beiträge bei mir grob in drei Schubladen:

  1. Artikel mit wertvollem, weiterhelfendem, emotionalem, amüsantem oder inspirierendem Inhalt, mit vielen Hintergrundinformationen und eigenen Erfahrungen. Inhalte, die mich an den Artikel fesseln wie der beherzte Griff an ein freiliegendes Stromkabel.
  2. Artikel, die mich aufgrund ihrer Thematik nicht interessieren.
  3. Artikel getreu dem Motto: Viel geschrieben – nichts gesagt. Da werden Leser:innen mit einer aufsehenerregenden Überschrift angelockt und mit wertlosem Content belohnt. Man liest den Artikel und fragt sich: „Habe ich jetzt echt 10 Minuten Lebenszeit HIERFÜR verschwendet?“

Mit welchen Fragestellungen ihr an die Erstellung „guten Contents“ herangehen könnt, schildert Daniela in ihrem Artikel „Blogartikel brauchen Substanz – alles andere ist nur Beiwerk“.

Als Zeitdokument zur damaligen Überschriften-Mechanik passt außerdem das Webarchiv von „Wirkungsvolle Überschriften schreiben“.

Was soll denn mal aus den Kindern werden?

Ein gut bezahlter Job, ein hoher Lebensstandard, ein großes gesellschaftliches Ansehen. So wurde es uns eingebläut. Aus den Kindern soll schließlich „etwas“ werden. Doch was?

Der Blogpost „Was soll denn mal aus den Kindern werden?“ von „Mein geliebtes Kind“ ist leider nicht mehr verfügbar. Die Frage dahinter beschäftigt uns weiterhin.

Wir wollen, dass unsere Kinder glücklich sind. Dass ihre Neugier, Kreativität und Phantasie erhalten bleiben. Dass sie ihr gesamtes Potential, frei nach ihren eigenen Interessen entfalten können.

Wenn unsere Kinder von ganzem Herzen Ärzt:innen, Richter:innen oder Ingenieur:innen werden wollen, werden wir sie unterstützen, ihr Ziel zu erreichen. Wir werden sie jedoch nicht nötigen, diesen oder jenen Ausbildungsweg einzuschlagen. Unsere Kinder sind längst jemand. Welchen Weg sie später einschlagen, gehört zu ihrem Leben.

Psychische Gewalt in der Kindheit: Fridas Erfahrungsbericht

Frida von 2KindChaos schrieb sehr persönlich über ihre Baby- und Kleinkindzeit und über psychische Gewalt in ihrer Kindheit. Ihr Text ist heute leider nicht mehr erreichbar.

Einen ganz anderen Blick auf Sensibilität im Familienalltag findet ihr bei uns unter Hochsensible Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren.

Was macht glücklich?

Wahrscheinlich ist das einer der umfangreichsten Blogartikel zum Thema „Glück“. Ich habe keine Ahnung, ob man das Thema noch umfangreicher in einem Blogpost ausreizen könnte.

Wozu glücklich sein? Wie glücklich sind wir? Und wieso sind Menschen trotz steigendem Wohlstand unglücklich? Macht Geld glücklich, Kinder, Heirat, Familie und Freunde, Gesundheit oder Arbeit? All diesen und noch mehr Fragen zum Thema Glück widmet sich der Artikel „Was macht glücklich?“.

Damit schließt sich der Kreis zum Gedanken aus „Was soll denn mal aus den Kindern werden?“: Was wünschen wir jungen Menschen eigentlich für ihr Leben?

World Wide Web Week: Videos

Ein Mann im Wald – Zum Thema Werbung auf YouTube …

Ich habe damals überlegt, die Monetarisierung unserer YouTube-Videos auszuschalten, weil mein Blick ins Dashboard unweigerlich zum „Werbeumsatz“ wanderte: De facto standen dort geschätzte 3 Euro Monatsumsatz. Die Nachteile überwogen für mich die Vorteile.

„Ein Mann im Wald“ spricht über die direkte Monetarisierung seiner YouTube-Videos, Product Placement und Schleichwerbung.

Wenn wir z.B. unsere Ge- und Verbrauchsgegenstände des täglichen Lebens (wie unsere Barfußschuhe oder unseren Mixer) vorstellen, tun wir das, weil wir von diesen Produkten tatsächlich überzeugt sind und sie ihren festen Platz in unserem Alltag einnehmen.

Gemüse: Züchter retten alte Sorten (NDR Doku)

Erst in jener Woche nahm ich von einer Dokumentation über „verbotenes Gemüse“ Kenntnis.

Ich bin ein großer Fan alter und neuer samenfester Sorten und baue gern Obst und Gemüse an, das nicht im Supermarkt zu finden ist. Es lebe die Vielfalt! 🙂

Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.

CC BY-SA 4.0 World Wide Web Week 17/2017 (Archiv): Glück, Zukunft der Kinder, Content-Substanz & YouTube-Werbung von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.