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Aktualisiert am 09.08.2026: Dieser Beitrag gehört zu unserem früheren Format „World Wide Web Week“. Wir führen die Reihe heute nicht mehr regelmäßig fort. Als Archiv bleibt sie trotzdem interessant: als Momentaufnahme dessen, was uns damals beschäftigt hat. Einige Links sind inzwischen veraltet oder verschwunden; wir markieren das transparent.
Die World Wide Web Week. In jener Wochenrückschau teilen wir jeden Freitag Links, Erlebnisse, Videos, News, Blogposts und Ideen mit euch, die uns in der jeweiligen Woche begeisterten, beeindruckten, bewegten, schockierten, faszinierten, imponierten und inspirierten.
In unserer neunzehnten Ausgabe der World Wide Web Week geht es u.a. um Adblocker, das bewusste Meiden von Nachrichten, Tipps für „digitale Nomaden“ und Dinge, die Kindern (und Erwachsenen) eher schaden als nützen.
World Wide Web Week: Blogposts (Aus der Blogosphäre)
Lies heute keine Nachrichten
Ohne Nachrichten lebt es sich für mich leichter. Ganz entziehen kann ich mich den „Neuigkeiten“ im Netz trotzdem kaum. Besonders in den „sozialen Netzwerken“ begegnet mir ständig, was andere weiterreichen: Nachrichten, Werbung und Aufrufe zum Teilen, Liken oder Kommentieren. Wenn mir das zu viel wird, ist mir der direkte Kontakt zu Freund:innen lieber.
Zu dieser Frage passt auch unser Beitrag über Social-Media-Algorithmen, Filterblasen und Doomscrolling.
ZEIT: Berichterstattung und Terror (Hintergrund)
MyMonk: „Lies heute keine Nachrichten“
Warum wir die Gesichter unserer Kinder nicht zeigen werden
Super Standpunkt! Wir sehen es genauso. Wir zeigen unsere Kinder nicht so im Netz, dass man sie eindeutig erkennt.
Mehr zu unseren Gedanken dazu findet ihr in Kinderfotos im Netz: Warum Kontrolle eine Illusion ist.
Mama hoch 2: „Warum wir die Gesichter unserer Kinder nicht zeigen werden“
Archiv: „Warum wir unsere Kinder nicht mehr öffentlich zeigen werden“ (Horlachers)
Ortsunabhängig und doch finanziell abgesichert – wie geht das?
Danke für die Links zu den Jobportalen! Der Beitrag zeigt mehrere Wege, ortsunabhängig und trotzdem angestellt zu arbeiten.
Bei uns passt dazu: Ortsunabhängig arbeiten: Unser Online-Business einfach erklärt.
Archiv: „Ortsunabhängig und doch finanziell abgesichert“
Online-Rechnungsprogramm: Zervant
Zervant gibt es weiterhin. Der Anbieter konzentriert seine Software auf die Rechnungsstellung und bietet dafür auch eine App an.
Kostenlose Stockfotos: die besten Quellen
Gute Stockfoto-Sammlungen sparen bei der Bildersuche Zeit. Der damalige Link ist inzwischen verschwunden. Bei kostenlosen Bildern entscheidet die jeweilige Lizenz darüber, wofür ihr sie verwenden dürft.
Round-Up Post: Vorgehensweise, Tipps und Beispiele
Round-Up-Posts passen zu dem, was ich am Bloggen mag: gute Fundstücke weiterreichen und andere Blogs sichtbar machen. Genau darum geht es auch in unserem Beitrag über Linkkultur:
Your Blog Is Your Castle – 3 Wohlfühltipps für Blog-Newcomer
World Wide Web Week: News (Aus den Nachrichten)
Künstliche Intelligenz und „Delfinsprache bis 2021“
Die Jahreszahl 2021 ist Geschichte. Die Frage hinter der damaligen Schlagzeile beschäftigt Forschende weiterhin. Google stellte 2025 DolphinGemma vor, ein KI-Modell, das auf Lauten Atlantischer Fleckendelfine trainiert wurde und Forschenden beim Erkennen von Mustern helfen soll. Parallel erproben das Wild Dolphin Project und Georgia Tech mit CHAT einen kleinen gemeinsamen Wortschatz aus künstlichen Pfiffen.
Zum Artikel „KI soll Delfin-Sprache übersetzen…“
Google: DolphinGemma und die Erforschung von Delfinkommunikation
Stellvertreterkrieg ums Web: Adblocker, Werbung, Finanzierung
Werbung finanziert einen Teil des freien Webs. Wenn sie Seiten überlädt oder mit umfangreichem Tracking verbunden ist, verstehe ich den Griff zum Adblocker. Für uns passt ein Mittelweg: Übergriffiges blockieren wir; Seiten, deren Inhalte uns wirklich helfen, unterstützen wir gezielt – per Whitelist, Spende oder Abo.
ZEIT: Adblocker, Werbung und Netz
„Godzilla“-Meerechse auf Galápagos entdeckt
Der Name ist tatsächlich echt: Amblyrhynchus cristatus godzilla. Aurélien Miralles und Kolleg:innen beschrieben 2017 fünf neue Unterarten der Galápagos-Meerechse; „Godzilla“ ist eine davon. Die Autor:innen heben mehrere genetisch getrennte Populationen zugleich als Managementeinheiten hervor, die Schutzmaßnahmen brauchen.
TU Braunschweig: „Godzilla-Meerechse…“
Zoological Journal of the Linnean Society: taxonomische Primärarbeit zu den Galápagos-Meerechsen
World Wide Web Week: Videos
Zucker und Kinder: Kritik an Industrie & Gewohnheiten
Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Die WHO formuliert die gesundheitliche Einordnung nüchterner: Sie empfiehlt Kindern und Erwachsenen, freie Zucker auf weniger als 10 % der täglichen Energiezufuhr zu begrenzen. Eine Aufnahme unter 5 % kann zusätzliche gesundheitliche Vorteile bringen; diese zweite Empfehlung stuft die WHO als bedingt ein. Beim Lebensmittelmarketing gegenüber Kindern kommt ein weiterer Punkt hinzu: Die WHO bewertet die Vermarktung von Lebensmitteln mit vielen freien Zuckern, Natrium sowie gesättigten oder trans-Fettsäuren als schädlichen Einfluss auf Lebensmittelauswahl und Ernährung.
WHO: Guideline – Sugars intake for adults and children
WHO: Guideline zum Schutz von Kindern vor schädlichem Lebensmittelmarketing
#BuyMyVitara – so verkauft ein Effektspezialist ein Auto
TRAPPIST-1 Sounds: Planetensystem als Musik
World Wide Web Week 19/2017 (Archiv): Nachrichtenfasten, Kinderfotos, Adblocker, Nomaden-Tools & Zucker von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.