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Letzte Aktualisierung: 06.08.2026
Ich zeige euch, wie ihr Quellen in eurer Umgebung aufspürt – am Rechner mit overpass turbo und unterwegs mit OsmAnd. Außerdem erfahrt ihr, welche Hinweise eine Karte und einfache Wassertests liefern und wann eine Laboranalyse für die Frage nach der Trinkbarkeit gebraucht wird.
Direkt zur Quellensuche: Anleitung mit overpass turbo.
Was ist Quellwasser und was macht es so besonders?
Quellwasser ist Grundwasser, das an einer Stelle von selbst aus der Erde tritt. Bevor es die Quelle erreicht, fließt es durch Boden und Gestein. Dabei können Partikel zurückgehalten, Stoffe umgewandelt und Mineralien gelöst werden. Welche Vorgänge tatsächlich stattfinden, hängt vom Untergrund und vom Fließweg ab.
Gerade Karst- und Kluftgrundwasser kann auf Niederschläge rasch reagieren. Starkregen oder Schneeschmelze können dann auch Mikroorganismen bis ins Quellwasser transportieren. Klares, kühles Wasser wirkt einladend. Seine Trinkbarkeit lässt sich daraus noch nicht ableiten.
Das Kinderbuch „Wassertröpfchens erste Reise“ stellt den Weg des Wassers anschaulich dar.
Wasserquellen mit OpenStreetMap in eurer Nähe finden
Viele Quellenlisten im Netz enthalten nur wenige Orte oder wurden lange nicht aktualisiert. Fündig wurde ich damals bei OpenStreetMap, kurz OSM. Freiwillige tragen dort Straßen, Wege und alle möglichen POIs ein. POI steht für „Point of Interest“, also einen interessanten Ort.
Eine natürliche Quelle wird in den OSM-Daten meist mit natural=spring erfasst. Zusätzliche Angaben wie drinking_water=yes oder drinking_water=no können etwas zur vorgesehenen Nutzung sagen. Laut OSM-Dokumentation kennzeichnet drinking_water:legal=yes eine behördlich geprüfte und zugelassene Trinkwasserqualität. Für die Ortsfrage ist OSM ein guter Ausgangspunkt. Zur aktuellen Wasserqualität braucht es weitere Informationen.
Das alte Kartenbild in diesem Beitrag zeigte Quellen mit einem kleinen „S“. Je nach Karte, App und Darstellungsstil kann das Symbol heute anders aussehen:

In der damaligen Kartendarstellung markierte ein kleines „S“ die Quelle.
Wasserquellen mit dem Smartphone finden
Diesen Abschnitt hatte die spätere Fassung verloren. Dabei war er für viele von euch vermutlich der praktischste Teil.
OsmAnd nutzt OpenStreetMap-Daten und bietet eine Suche nach POI-Kategorien und Merkmalen. Die Suche bezieht sich auf die aktuelle Position oder auf einen gewählten Kartenausschnitt. Mit einer heruntergeladenen Vektorkarte funktioniert sie auch offline. Je nach Sprache und Kartendaten eignen sich Suchbegriffe wie „Quelle“, „spring“ oder „Trinkwasser“.
Die Treffer hängen von den OSM-Einträgen ab. Eine fehlende Quelle kann trotzdem existieren, und ein vorhandener Eintrag kann veraltet sein.
Die einfache Wasserquellensuche am Rechner
Im ursprünglichen Beitrag schwärmte ich von SearchOSM und scherzte, unser Blog habe dem Dienst zu viel Traffic beschert. Ob das stimmte, weiß ich bis heute nicht. 😉
Heute nutze ich für diese Suche overpass turbo. Die Oberfläche wirkt auf den ersten Blick technischer. Mit einer fertigen Abfrage ist der Weg trotzdem kurz.
Anleitung: Wasserquellen mit overpass turbo finden
Overpass turbo liest gezielt Daten aus OpenStreetMap aus. Der integrierte „Wizard“ übersetzt einfache Suchausdrücke in eine Abfrage. Für unsere Suche reicht auch der folgende fertige Code.

Wasserquellen finden mit overpass turbo
Die Suche besteht aus zwei Schritten:
- Über das Suchfeld oben rechts lässt sich der gewünschte Ort aufrufen. Der sichtbare Kartenausschnitt bestimmt anschließend, in welchem Gebiet overpass turbo sucht.
- Der folgende Code gehört in das Abfragefeld. Nach einem Klick auf „Ausführen“ erscheinen natürliche Quellen sowie eingetragene Trinkwasserstellen im gewählten Kartenausschnitt. Ein Klick auf einen Treffer öffnet die hinterlegten Angaben, etwa Name, Koordinaten und OSM-Tags.
[out:json][timeout:25];
(
node["natural"="spring"]({{bbox}});
way["natural"="spring"]({{bbox}});
relation["natural"="spring"]({{bbox}});
node["amenity"="drinking_water"]({{bbox}});
way["amenity"="drinking_water"]({{bbox}});
relation["amenity"="drinking_water"]({{bbox}});
node["amenity"="fountain"]({{bbox}});
way["amenity"="fountain"]({{bbox}});
relation["amenity"="fountain"]({{bbox}});
node["drinking_water"="yes"]({{bbox}});
way["drinking_water"="yes"]({{bbox}});
relation["drinking_water"="yes"]({{bbox}});
);
out body;
>;
out skel qt;
Für eine Liste ausschließlich natürlicher Quellen genügt die erste Abfragezeile mit natural=spring.
Das eingebettete Tool funktioniert am Desktop meist übersichtlicher als auf einem kleinen Smartphone-Bildschirm:
Falls das eingebettete Fenster im Browser leer bleibt, führt der direkte Link zu overpass turbo zur gleichen Oberfläche.
Wie die Suche in der älteren Version aussah, zeigt dieses Video:
Was sagt der Karteneintrag über die Wasserqualität?
Der Tag natural=spring bezeichnet den Ort einer Quelle. Angaben zur Trinkbarkeit können zusätzlich eingetragen sein, stammen aber ebenfalls aus der gemeinschaftlich gepflegten Karte. Ein OSM-Eintrag ist deshalb eine Ortsangabe mit Zusatzinformationen. Eine aktuelle Untersuchung der jeweiligen Quelle liefert eine andere Art von Aussage.
Bei bekannten Quellen können die Gemeinde, das Gesundheitsamt oder der örtliche Wasserversorger Auskunft zu vorhandenen Analysen und zur Nutzung geben. Auch Schilder an der Quelle liefern einen wichtigen Hinweis, sofern sie aktuell und eindeutig sind. Ein älterer Laborbefund beschreibt nur den damaligen Zustand: Niederschläge, Schäden an einer Quellfassung und Veränderungen im Einzugsgebiet können die Wasserqualität beeinflussen.
Wasser selbst prüfen oder im Labor untersuchen lassen
Ein Testkoffer aus dem Aquaristik-Bedarf kann einzelne Parameter wie pH-Wert, Nitrat oder Wasserhärte grob einordnen. Damit lässt sich zum Beispiel beobachten, ob sich ein Wert verändert. Krankheitserreger, viele chemische Stoffe und die Qualität der Probenahme liegen außerhalb dieses kleinen Prüfumfangs.
Für die Beurteilung der Trinkbarkeit braucht es eine passend geplante Laboranalyse. Das Umweltbundesamt nennt das Gesundheitsamt als erste Anlaufstelle für Fragen zu Brunnen- und Quellwasser. Dort lässt sich auch klären, welche mikrobiologischen und chemischen Parameter für die jeweilige Quelle sinnvoll sind. Ein akkreditiertes Labor kann die Probe anschließend nach seinen Vorgaben untersuchen.
Als Orientierung zu einzelnen Wasserwerten findet ihr hier weiterhin den früher verlinkten Testkoffer für die Süßwasser-Analyse. Eine kommerzielle Möglichkeit für eine umfangreichere Untersuchung ist der verlinkte Wassertest eines Fachlabors. Bei der Auswahl zählen der untersuchte Parameterumfang, die Akkreditierung des Labors und die Vorgaben zur Probenahme.
Die Quelle in der Nachbarschaft
Nahe unseres früheren Wohnortes liegt im Dorf eine Karstquelle: der „Mühlberger Spring“. Dort begann unsere Begeisterung für Quellwasser.
Damals verließen wir uns auf Analysen, die uns zur Quelle vorlagen oder genannt wurden. Für diese Aktualisierung konnte ich die Befunde, ihren Zeitpunkt und ihren genauen Umfang nicht erneut prüfen. Ich erzähle diesen Teil deshalb als unsere damalige Erfahrung.

Alte Postkarte, die den Spring in Mühlberg darstellt
Sulfat und Kalzium im Wasser des Mühlberger Springs
Nach den damaligen Analysen enthielt das Wasser mehr als 1000 Milligramm Sulfat und mehr als 400 Milligramm Kalzium je Liter. Der aktuelle Grenzwert der Trinkwasserverordnung liegt für Sulfat bei 250 Milligramm je Liter. Das Wasser überschritt diesen Wert deutlich.
Die Weltgesundheitsorganisation behandelt Sulfat über Verträglichkeit, Geschmack und mögliche Korrosion in Verteilungssystemen. Sie verzichtet auf einen gesundheitlich begründeten Leitwert. In den von ihr ausgewerteten Untersuchungen trat bei 1000 bis 1200 Milligramm Sulfat je Liter eine abführende Wirkung bei Menschen auf, die solches Wasser nicht gewohnt waren. Für Quellen mit mehr als 500 Milligramm je Liter empfiehlt die WHO eine Information der Gesundheitsbehörden. Diese Einordnung war für den Mühlberger Spring mit seinem damaligen Wert direkt relevant.
Der Kalziumgehalt war ebenfalls ungewöhnlich hoch: Ein Liter enthielt nach der damaligen Analyse mehr als 400 Milligramm. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zählt Kalzium zu den potenziell kritischen Nährstoffen einer veganen Ernährung und nennt Mineralwasser mit mehr als 150 Milligramm Kalzium je Liter als mögliche Quelle. Für uns machte dieser Mineralstoffgehalt das Wasser damals besonders interessant. Die Eignung als Trinkwasser hängt jedoch vom gesamten Befund ab.
Warum wir Quellwasser lieben: die Vielfalt
Das Wasser des Mühlberger Springs schmeckte für uns erfrischend und lieblich. Mit dem „technisch schmeckenden“ Reinstwasser aus unserer Osmoseanlage ließ es sich kaum vergleichen.
Nach unserem Umzug ins Erzgebirge suchten wir über OpenStreetMap nach neuen Quellen. Dabei überraschte uns, wie verschieden Wasser schmecken kann. In unserer Nähe liegt etwa eine stark eisenhaltige Quelle. An ihren Geschmack mussten wir uns erst gewöhnen.
Am liebsten holten wir Wasser an einem Born, dessen Schild den folgenden Vers Goethe zuschrieb:
„Komm und schlierf den Trunk der Labe, den dir bietet der Brunnenmund, willig reicht Natur die Gabe; komm und trinke dich gesund.“
Uns schmeckte dieses Wasser richtig gut. Wir empfanden es als vitalisierend. Das kurze Video stammt aus dieser Zeit:
Quellwasser oder Leitungswasser?
Die Suche nach Quellen kann ein schönes Hobby sein. Wir verbanden sie gern mit einem Spaziergang und lernten dabei Orte kennen, an denen wir sonst vorbeigefahren wären. Dieses Unterwegssein gehörte für uns fast genauso dazu wie das Wasser selbst.
Für einzelne Flaschen wären zusätzliche Autofahrten ökologisch schwer zu begründen gewesen. Bei unseren Sonntagsausflügen nahmen wir deshalb mehrere Gefäße mit und füllten sie bei derselben Gelegenheit. So passte die Quellensuche zu unserem Ausflug, statt einen eigenen Weg zu erzeugen.
In Deutschland stammen knapp 70 Prozent des Wassers für die öffentliche Versorgung aus Grund- und Quellwasser. Bis es aus dem Wasserhahn kommt, gehört es jedoch zu einem überwachten Versorgungssystem. Je nach Rohwasser kommen Schutz- und Aufbereitungsschritte hinzu; die Trinkwasserqualität wird kontrolliert. In unserem Beitrag über Leitungswasser in Deutschland schauen wir uns diese Qualität und mögliche Einflüsse der Hausinstallation genauer an. Leitungswasser spart außerdem Verpackung und Transporte. Weitere Ideen dazu sammeln wir im Beitrag über Umweltschutz im Alltag.
Fazit: Wasserquellen finden und ihre Qualität einordnen
OpenStreetMap, OsmAnd und overpass turbo beantworten die Ortsfrage: Wo ist eine Quelle oder Trinkwasserstelle eingetragen? Für die Trinkbarkeit braucht es aktuelle, quellenbezogene Informationen – etwa eine eindeutige Kennzeichnung, eine Auskunft der zuständigen Stelle oder eine passende Laboranalyse.
Vielleicht wird aus der Suche trotzdem eine kleine Entdeckungsreise. Bei uns begann sie mit einer Quelle im Nachbardorf und führte später zu ganz unterschiedlichen Wassern im Erzgebirge.
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Beste Grüße
Patrick
Wasserquellen mit frischem Quellwasser in Deiner Umgebung von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.
Hallo Patrick
bei uns gibt es die Forzbachquelle. Ich habe mich wie ich Dir ja schon geschrieben habe dem Thema angenommen.
http://www.lotharsblog.de/wasserquelle-finden-in-seiner-umgebung.php
Vielleicht hilft es ein bisschen der Verbreitung Deines Artikels.
Grüße Lothar
Ich danke Dir, Lothar! 🙂
Liebe Grüße
Patrick
WOW…
wir sind quasi vom wasserquellen-finden abhängig und ich bin ganz verzückt von dieser info…und davon, dass es aktuell 5 quellen in meiner nähe gibt…vielen dank…ich guck ma wegen einkaufen…
Hallo tokalotima, Danke für Deinen Kommentar und, dass Dir unser Beitrag geholfen hat. 🙂 Alles Gute für euch und liebe Grüße, Patrick
Danke euch für Eure zeit,Kraft und Mühe dieser Informationen 🙂
MFG
D.Wild
Gerne, Damona! 🙂
Hey Patrick,
ich habe mal eine Frage zur Problematik mit „Kein Trinkwasser“ Schildern an Quellen. Kennst Du das bzw. wie ernst muss man das nehmen? Mein Anlass zu der Frage kommt daher, da eine Quelle die ich regelmäßig besuche vor kurzem mit so einem Schild versehen wurde und ich mir jetzt Gedanken über die Ursache mache bzw. warum dort jahrelang kein Schild war.
Viele Grüße
Hey Patrick,
ich kenne diese Schilder. Es handelt sich dabei entweder um Wasser, was nicht der Definition von Trinkwasser nach der Trinkwasserverordnung entspricht, um untersuchtes, nachgewiesenermaßen „ungesundes“ Wasser oder um eine reine Vorsichtsmaßnahme des „Eigentümers“ der Quelle. Wir haben hier in der Nähe zum Beispiel die „Eichhörnchenquelle“. Sie ist mit solch einem Schild versehen. Ihre Radonkonzentration ist zu hoch. Der oben im Beitrag genannte Spring im thüringischen Mühlberg ist sehr sulfathaltig. Da Sulfat das Leitungsnetz angreift, wobei mitunter giftige Stoffe entstehen, gibt es einen entsprechenden Grenzwert für Trinkwasser. Bei einer natürlichen Quelle kann diese Problematik meiner Meinung nach getrost ignoriert werden. Sulfat ist nicht ungesund und gut für die Verdauung. 😉 Normalerweise sind Quellen dort wo sie entspringen keimfrei. Eine Geschmacksprobe gibt Aufschluss über die Genießbarkeit. Im Zweifelsfall kann man das Wasser testen (lassen). Warum Du jahrelang keine Probleme hattest, würde ich mir an Deiner Stelle nicht allzu große Sorgen machen. Vielleicht könntest Du bei demjenigen, der das Schild angebracht hat, nach seinen Beweggründen fragen?
Viele Grüße
Patrick
Vielen Dank Patrick für deine Antwort. In der Regel wenn ich mir wieder ein paar Flaschen abgefüllt habe, mache ich selbst ein paar kleine Messungen (ppm, pH, NOx, GH, KH, Clor, etc). Die Werte haben sich auch nicht verändert, daher denke (hoffe) ich, dass es weiterhin gutes Trinkwasser ist. Zumindest habe ich es bis heute überlebt 😉 und es schmeckt auch gut. Aber trotzdem habe ich auch mal telefonisch und per Mail bei der Stadtverwaltung angefragt warum ausgerechnet jetzt dieses Schild dort angebracht wurde. Leider keine Antwort bzw. ging niemand ran…
Vielleicht hast Du später noch Glück bei der Stadtverwaltung. 🙂
Hallo Patrick,
der Spring ist ja eine Karstquelle, die von unten her aufsteigend ein nach oben offenes Becken füllt, welches dann überläuft.
An welcher Stelle des Ensembles und auf welche Weise habt ihr seinerzeit Wasser aus dem Spring entnommen, um die Verunreinigungen des Oberflächenwassers durch äußeren Eintrag weitestgehend außen vor zu halten?
Hallo Karin, neben dem Mühlberger Spring gibt es eine Schwengelpumpe, wo man das Wasser direkt abfüllen kann – am besten mit Trichter, um das Wasser direkt in die Flaschen zu befördern und nicht daran vorbei. 😉 Viele Grüße, Patrick
Hallo Patrick, Danke für diese tolle hilfreiche Webseite. Ich möchte gerne wissen, wie lange sich das Quellwasser bei euch in den Behältern „hält“? Und wie reinigt ihr Behälter und Flaschen, mit denen ihr das Quellwasser holt?
Danke & LG
Hallo Elsa,
danke für die Blumen! Meistens ist unser Wasservorrat nach spätestens zwei bis vier Wochen erschöpft. Wenn keiner aus den Flaschen genuckelt hat, reinigen wir sie nicht extra, denn es war ja nur keimfreies Wasser drin.
Wenn es am Flaschenhals irgendwie „lebendig“ riecht, also nach Algen oder Bakterien, könnte man die Flaschen schon mal spülen und den Flaschenhals mit einem Lappen und Reinigungsmittel (z.B. Natron) putzen. 😉 Den großen 12-Liter-Wasserspender reinigen wir einfach mit Wasser und Seife.
BTW haben wir die Erfahrung gemacht, dass Plastikdeckel wesentlich besser zur längeren Lagerung des abgefüllten Quellwassers geeignet sind als Metalldeckel, die relativ leicht „verkeimen“ können.
Liebe Grüße
Patrick
Hallo Patrick,
danke Dir für die Info.
Leider ist diese Wasserquelle auf einem privaten Grundstück (Campingplatz), und derjenige verdient Geld dort mit vermieten :-(((
Sind Wasserquellen rechtlich dann auch privat?
LG
Christiane
Hallo Christiane,
Quellen können sowohl auf öffentlichen als auch auf privaten Grundstücken vorkommen. Ob der Zugang frei ist, liegt im Ermessen des Eigentümers. Die meisten natürlichen Wasserquellen oder Brunnen sind jedoch frei zugänglich.
Liebe Grüße
Patrick
Lieber Patrick,
vielen Dank für die Info.
Ich werde mich mal mit ein paar Bekannten darüber auseinandersetzen. LG Christiane
Hallo Patrick,
Danke für den Hinweis zu der Seite wo man nach Quellen in der Nähe suchen kann.
Quellen in der Natur haben tatsächlich alle Mineralien die wir benötigen. Ich bin jetzt dadurch dass ich mich mit Orgon-Energie beschäftigt habe darauf gekommen das auch der Eisengehalt im Wasser für uns eine wichtige Rolle spielt. Und hier habe ich entdeckt, wie wenig Eisen eigentlich in Leitungswasser bzw. abgefüllten Mineralwassern enthalten ist. Leitungswasser hat einen Grenzwert von max. 0,2mg/Liter Wasser – tatsächlich wird dieser Wert noch weit unterschritten. In der Natur hingegen haben die meisten Quellen die ich untersucht habe einen mittleren Eisengehalt von ca. 2mg/Liter Wasser.
Die Trinkwasserverordnung behandelt Eisen in etwa so wie andere Schadstoffe, Quecksilber z.B. – Eisenaufnahme ist aber für den Menschen elementar wichtig.
Liebe Grüße!
Hallo Mathias,
danke für die Ergänzung! Ich glaube, die Grenzwerte in der Trinkwasserverordnung haben oft technische Gründe – so auch beim Eisen. Zum Glück kann man mit Kochgeschirr aus Eisen die Nahrung wieder etwas anreichern (https://freeyourfamily.net/2016/04/mit-schweren-toepfen-gegen-eisenmangel/).
Liebe Grüße
Patrick
Hallo! super Seite. Suche aktuell im Taunus trinkbares Quellwasser. Bei mir in der Naehe gibt es die Kronthalquellen (Taunus) . Das ist eine Heilquelle. Hier wird geschrieben, dass diese Flouridhsltig sei, neben Eisengehalt. Wie seht ihr das mit Flourid? Soll ja giftig sein( auch wenn es immer noch in Zahnpasta etc verwendet wird). Meint ihr in vielen natuerlichen Quellen ist Flourid??
Und nochmal zum Thema Heilquellen: sollte man das nur in Massen geniessen?? Wegem dem hohen Mineralgehalt?
Eher nicht zum Kochen, oder???!
Wenn jemand von den Lesenden eine gute Quelle hier im Taunus (Rhein Main Gebiet), kennt, die man auch taeglich trinken kann, incl damit kochen, bitte zoegert nicht mir zu schreiben bzw einen Kommentar zu senden, danke!
Hallo Maika,
vielen Dank! Ja, wegen Fluorid sollte man etwas vorsichtig sein (siehe Fluorose).
Fluorid kommt natürlich vor, aber nur in Spuren. Der Premium-Brunnenwasser-Test von Ivario deckt es mit ab. Leider ist er nicht ganz billig – vor allem, wenn man mehrere Quellen testen will.
Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, kannst Du auch Leitungswasser trinken und es zum Kochen verwenden. Das ist in Deutschland unbedenklich. Hier wird kein Fluorid zugesetzt (wie in einigen anderen Ländern üblich).
Liebe Grüße
Patrick
Hallo Maika,
auch wenn sie nicht direkt vor deiner Haustür liegt, empfehle ich Dir die Leoniequelle. Du findest sie von Schlangenbad aus kommend in Richtung Georgenborn auf der rechten Seite neben der Landstraße im Wald ( auf OpenStreetMap ist sie als Leoniebrunnen eingezeichnet ). Das Wasser hat eine hervorragende Qualität und kommt meines Wissens nach aus einer Tiefe von mehr als 300m.
Mit den besten Grüßen,
Heiner
Hallo,wenn man das Quellwasser abfüllen möchte, welche Behältnisse sind geeignet?
Plastik ist doch eher schädlich oder ?
Gasflaschen verwenden ?
Glas ist besser. Mal beim Griechen deiner Wahl lieb fragen ob du seine leeren 2l Weinflaschen haben kannst. Die entsorgen davon jede Menge wöchentlich.
Hallo Angelo Biondi,
als konsequenter Plastikgegner verwende ich Glasgallonen. Diese sind absolut lebensmittelrecht, greifen nicht in den Hormonhaushalt ein und sind umweltschonend. Mit etwas handwerklichem Geschick lässt sich ein Auslaufhahn ( vorzugsweise aus Metall ) anbringen, sodass man sie auch als Wasserspender verwenden kann. Zu finden sind solche Glasgallonen beispielsweise hier: https://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=p2380057.m570.l1313&_nkw=gallone+glas&_sacat=0
Mit den besten Grüßen,
Heiner
welche Wege gibt es nun noch um Quellen zu finden?
bin in der Region 79 und finde einfach wenig.
gibt das die Premium-Variante mehr her?
Sonst würden wir die Information nicht gegen Bakschisch anbieten. 😉 Garantieren können wir nicht, ob es in Deiner Region gute Quellen gibt. Aber Du bekommst ein Tool an die Hand, mit dem Du die Wasserquellen in der Nähe finden kannst, die es nach aktuellem Erkenntnisstand gibt. LG
Hallo Patrick
wir wohnen in Friedrichshafen am Bodensee. Sind letztens mal rumgefahren, um Quellen oder Brunnen zu finden. Hier scheint es nichts zu geben. Ausser einem Brunnen, der Oberflächenwasser abgibt, gefiltert durch eine Anhöhe, ca. 20m. Es schmeckt erfrischend „kalkig“. Nicht ganz so hart, wie klares Gebirgswasser. Hatte mir 2l zum testen abgefüllt, und pur genossen. Lebe noch! Allerdings steht der Brunnen auf einem Privatgrundstück. Für mich gilt: Wasser ist Menschenrecht. Oder darf mir der Grundstückseigentümer den Zugang zum Brunnen verwehren, nur weil er auf seinem Grundstück steht?
Danke für eine Antwort
Hallo Maria, tut er’s denn? Wenn es keine Begrenzung (Zaun) gibt und der Brunnen zum Beispiel im öffentlichen Wald liegt, sollte es kein Problem sein, dort Wasser zu entnehmen, solange es den Eindruck macht, dass der Brunnen für die Allgemeinheit freigegeben ist. Wenn der Grundstückseigentümer den Brunnen selbst errichtet hat und dieser nicht öffentlich zugänglich ist, würde ich mir erst die Genehmigung holen, bevor ich mich bediene. Du willst doch nirgendwo einbrechen, oder? 😉
Mit dem Tool, das ich zur Quellensuche im Blogartikel hier vorstelle, findest Du in und um Friedrichshafen (zwischen Markdorf, Schwarzenbach, Tetnang, Kippenhausen) mehr als 100 Brunnen und Quellen. Davon sind sicherlich fast alle frei zugänglich.
Wie kann man nur Wasser aus Karstquellen trinken das ist wie Oberflächen Wasser , Bakteriell verseucht. Wär es verträgt viel Spaß.
Bakteriell verseucht … Zur Einordnung dieses Kommentars: https://www.eawag.ch/de/news-agenda/news-plattform/news/im-karst-lebt-sichs-gut-dank-biofilm/
Zitat: „Dieses Leben hat keine gesundheitliche Relevanz für die Wasserkonsumenten.“
Wir Menschen sind äußerst gut an das Leben auf der Erde angepasst, wo Mikroorganismen überall vorkommen: im Wasser, im Essen (dort bisweilen sogar erwünscht zur Fermentation), in der Luft. Sich vor all dem schützen zu wollen, wäre wohl eher eine dumme Idee mit weitaus größeren gesundheitlichen Konsequenzen.
Liebe Grüße
Patrick