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Zuletzt aktualisiert: 07.08.2026
Mit diesem Rezept möchten wir euch zeigen, wie ihr aus nur drei Zutaten eine leckere Kürbissuppe zaubert. Alles ohne Zwiebeln, Kartoffeln, Möhren, Kokos, Ingwer, Fett oder eine obskure Mischung aus Gewürzen, die den Geschmack ruiniert. Im Grunde ist es ein Rezept für „veganes Eigelb“. Unsere Kinder lieben es, wenn wir Kürbis so zubereiten.
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Die Zutaten für die Kürbissuppe / das vegane Eigelb
- 1 Hokkaido-Kürbis
- Wasser
- Kala Namak
- optional: 1 Chili
Zubereitung der Kürbissuppe / des veganen Eigelbs
- Der Hokkaido-Kürbis wird aufgeschnitten, mit Hilfe eines Löffels entkernt und in kleine bis mittelgroße Stücke geschnitten. Hokkaido-Kürbisse müssen nicht geschält werden.[1]
- Der zerschnittene Kürbis kommt in einen ausreichend großen Topf.
- Dann kommt Wasser hinzu, so dass der Kürbis gerade so bedeckt ist. Es dürfen noch Stückchen aus dem Wasser schauen.
- Der Kürbis kocht, bis er weich ist.
- Für eine wärmende Kürbissuppe empfiehlt sich das kurze Mitkochen einer Chilischote. Eine mitgekochte Habanero verleiht dem Gericht eine dezente, angenehme und wärmende Schärfe. Nach einer bis zwei Minuten kann die Chili wieder aus der Kürbissuppe. Sie kann anschließend noch von hartgesottenen Mitmenschen verspeist werden. 😉
- Die Kürbissuppe kühlt nun kurz ab. Dann wird sie püriert. Wir erzielen ein angenehm cremiges Ergebnis, wenn wir die Suppe im Hochleistungsmixer (zum Beispiel im JTC OmniBlend V – hier unser Testbericht zu diesem kleinen Kraftpaket) mixen.
- Die Kürbissuppe ist nun servierfertig. Doch die Geheimzutat, die dem Ganzen einen sehr vertrauten und unerwarteten Geschmack verleiht, fehlt noch: Sobald die Suppe auf den Tellern ist, könnt ihr euer Süppchen ganz nach Belieben mit Kala Namak würzen. So entsteht ein Teller voll perfekt imitiertem, veganem Eigelb. Wenn ihr den Ei-Geschmack oder den „Pupsgeruch“ nicht mögt, könnt ihr die Suppe auch ganz ursprünglich mit Salz und Chili verfeinern.
Zur Kürbissuppe bzw. zum „veganen Eigelb“ passt unser einfaches, veganes, glutenfreies Brot hervorragend. Guten Appetit! 🙂
Wissenswertes zum Kürbis
- Der Anbau von Kürbis im eigenen Garten ist bei uns simpel und ertragreich. Jedes Jahr aufs Neue türmen sich Berge an Kürbissen bei uns zu Hause auf, die verwertet werden möchten. Wir lagern unsere Kürbisse in einem kühlen Raum im Keller. Dort halten sie sich über mehrere Monate.
- Die optimale Reife hat ein Kürbis, wenn er hohl klingt, sobald man an ihm klopft. Das Bundeszentrum für Ernährung nennt zusätzlich einen verholzten Stiel als Reifezeichen.[1]
- Da der Kürbis leicht süßlich schmeckt, mögen unsere Kinder ihn gern. Die oben beschriebene Kürbissuppe ist durch das „Eiersalz“ Kala Namak ein absolutes Highlight bei unseren Kindern.
- Kürbisse sind ein ausgezeichnetes Wintergemüse. Was genau drinsteckt, unterscheidet sich allerdings stark von Sorte zu Sorte. Gerade bei den Carotinoiden sind die Unterschiede groß. Übersichtsarbeiten beschreiben im Kürbisfruchtfleisch außerdem Mineralstoffe, Ballaststoffe beziehungsweise Polysaccharide und weitere bioaktive Pflanzenstoffe.[3][4][5]
- Was man vom Hokkaido-Kürbis bereits weiß, trifft auch auf andere Speisekürbisse zu: Sie lassen sich roh essen. Bitterer Geschmack ist dabei ein Warnsignal. Das Bundeszentrum für Ernährung rät in diesem Fall zum Ausspucken und Entsorgen, weil Cucurbitacine gesundheitliche Beschwerden verursachen können und auch das Erhitzen überstehen.[2]
Wie findet ihr das „vegane Eigelb“?
Herzliche Grüße
Patrick
Quellen
- Bundeszentrum für Ernährung: „Kürbis – Lange haltbar im Herbst und Winter“. Abschnitte „Einkaufen“, „Lagern“ und „Zubereiten“: Reifezeichen, Lagerung und essbare Schale des Hokkaido-Kürbisses.
- Bundeszentrum für Ernährung, Stand 15.10.2025: „Bittere Kürbisse und Zucchini nicht essen“. Hinweise zu Cucurbitacinen, bitterem Geschmack und Hitzestabilität.
- Hussain A. et al. (2022): „A Comprehensive review of functional ingredients, especially bioactive compounds present in pumpkin peel, flesh and seeds, and their health benefits“, Food Chemistry Advances 1, 100067. DOI: 10.1016/j.focha.2022.100067. Abstract und Highlights.
- Borecka M., Karaś M. (2025): „A Comprehensive Review of the Nutritional and Health-Promoting Properties of Edible Parts of Selected Cucurbitaceae Plants“, Foods 14(7), 1200. DOI: 10.3390/foods14071200. Abstract.
- Murkovic M., Mülleder U., Neunteufl H. (2002): „Carotenoid Content in Different Varieties of Pumpkins“, Journal of Food Composition and Analysis 15(6), 633–638. DOI: 10.1006/jfca.2002.1052. Abstract: deutliche Unterschiede der α-Carotin-, β-Carotin- und Luteingehalte zwischen untersuchten Kürbissorten.
Kürbissuppe aus 3 Zutaten: cremig, vegan und kinderleicht von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.