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Aktualisiert am 10.08.2026

Seid ihr Fans des deftigen, gesunden Kohlgemüses? Oder empfindet ihr aufgrund des invasiven Odeurs eher den Drang, jeden um euch herum zu verdächtigen, einen Koffer stehen gelassen zu haben, wenn Kohlrabi-, Blumenkohl- oder Brokkoli-Gemüse auf dem Herd köchelt?
Wissenswertes zum Brokkoli
Nun ist Brokkoli, neben Grünkohl, eines der Gemüse, die voller Vitamine und Mineralstoffe stecken. Brokkoli ist sehr kalorienarm (34 kcal je 100 g roh).
Brokkoli kann einiges; für eine vollständige Nährstoffversorgung braucht es trotzdem mehr. Vitamin B12 wird ausschließlich von Mikroorganismen gebildet. Für vegan lebende Menschen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung die dauerhafte und zuverlässige Einnahme eines Vitamin-B12-Präparats sowie regelmäßige Kontrollen der Versorgung. Mehr dazu findet ihr in unserem Beitrag Vitamin B12 für vegan lebende Personen.
Vitamin D bildet der Körper unter UVB-Strahlung in der Haut. Wie viel dabei entsteht, hängt unter anderem von Jahres- und Tageszeit, Witterung, Kleidung, Aufenthalt im Freien und Hauttyp ab. Dazu passt unser Beitrag Sonnenschutz im Alter: Vitamin D, UV-Risiken und ein kluger Mittelweg.
Eine Besonderheit des Brokkolis sind seine Glucosinolate. Zu ihnen gehört Glucoraphanin. Wird das Pflanzengewebe zerkleinert, kann das Enzym Myrosinase daraus Sulforaphan bilden. Sulforaphan wird medizinisch erforscht; Yagishita et al. 2019 ordnen in ihrem Überblick unter anderem Quelle, Dosis und Bioverfügbarkeit ein. Aus einem Brokkoligericht wird dadurch keine Therapie.
Wir essen das nahrhafte Grün gern und werten Geschmack und Geruch lieber auf. Was liegt näher, als den Geschmack und Geruch des Kreuzblütlers aufzuwerten?
Erfrischendes Brokkoli-Gemüse mit Kokosmilch und Zitrone – Der Erstkontakt
Unsere Schwester und Schwägerin überraschte uns damals mit einem erfrischenden Brokkoli-Gemüse, das uns so gut schmeckte, dass wir es unbedingt zuhause nachkochten mussten. Selbst unsere wählerischen Kinder verschlangen es begierig.
Jetzt wollen wir diese kulinarische Errungenschaft mit euch teilen.
Die Zubereitung ist ausgesprochen simpel.
Zutaten für das exotisch-fruchtige Brokkoli-Gemüse
Für das erfrischende Kohlgemüse ohne Pupsgeruch braucht ihr:
- 1 Brokkoli
- etwas Wasser zum Dünsten im Topf
- 1 kleine Frühlingszwiebel, kleingeschnitten oder eine Hand voll Schnittlauch
- 1 TL Gemüsebrühen-Pulver
- 1 Dose Kokosmilch
- den Abrieb einer Bio-Zitrone
- optional: etwas Zitronensaft nach Geschmack oder Säurebedürfnis
Die Zubereitung:
Der Brokkoli wird gewaschen, in Röschen geteilt und mit wenig Wasser im Topf gedünstet, bis er gar ist, aber noch Biss hat.
Ist der Brokkoli gar gedünstet, kommen alle anderen Zutaten hinzu und alles wird verrührt. Nach Geschmack oder Säurebedürfnis passt auch etwas vom Zitronensaft dazu. Im Nu verwandelt sich das übelriechende Gemüse in ein fruchtig, exotisch und erfrischend duftendes Gericht. Es passt zu allen erdenklichen Beilagen.
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Und falls ihr das Rezept ausprobiert: Wir freuen uns zu hören, wie es euch schmeckt!
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Oh das klingt ja toll! 🙂 danke für dieses Rezept- wird morgen zubereitet!
Hallo Katharina! Lass uns gern wissen, wie’s ankam. Liebe Grüße, Patrick
Ich werde am Wochenende, daß Rezept mal ausprobieren,es hört sich superlecker an. Vielleicht kann ich so meinen Lieben den Brokkoli schmackhaft machen:-))
Lg Kathrin
Liebe Kathrin, da drücke ich die Daumen, dass es allen mundet und wünsche ich dir und deinen Lieben guten Appetit! Liebe Grüße, Evelin 🙂