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Liebe Freund:innen,
habt ihr auch so einen kleinen Wirbelwind, eine „Raubsau“, einen Quirl, einen Springinsfeld, einen Wildfang? Unser Zweijähriger trägt nicht nur wegen seiner blonden Mähne den Spitznamen „Michel aus Lönneberga“.
Vorige Woche, wir machten „Urlaub“ in einem Gartenhäuschen inmitten viel Natur, lobten wir uns die Ausgeglichenheit unserer Sprösslinge.

Liebe Kinder mit Mama im Familienbett 😉
Hingegen lädt die Ferienwohnung, die in der Corona-Zeit unser Wohnsitz ist, nur so zum Toben und zu Schabernack ein:
Aktualisiert am: 14.08.2026
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Der Zimmergarten
Unser Junge entdeckt ein interessantes Spiel: Auf dem Balkon schneidet er den Sack Blumenerde auf. Noch hübscher, findet der kleine Mann, wäre der Erdhaufen aber im Wohnzimmer. Natürlich kommt der Dreck auch an weißen Socken gut zur Geltung. Augenverdrehend reiche ich meinem Michel den Besen.
Wisst ihr, wie es bei Hempels unterm Sofa aussieht? Bestimmt ähnlich wie bei uns, denn dort entdecke ich ganze Erdbatzen … Also komme ich besser selbst meiner Lieblingsbeschäftigung nach.
Zu Bruch
Taps, taps – platscht ein tropfnasser Wicht ins Zimmer. Eine halbe Teekanne streckt er mir entgegen: „Kaputt, Mama!“
Der Küchentisch badet in Tee und tausend Glasscherben. Ich ziehe das Kindchen zum x-ten Male um.

Scherben bringen Glück: die zerbrochene Teekanne
Klingeling. Der Opa steht in der Küche. Thematisiert wird der Krach, bei dem keiner mal ein Nickerchen machen kann. Der Blick fällt auf die Teekanne: „Ach, schon wieder was kaputt gegangen!“
Ja, einem Zweijährigen ist nach über sechs Monaten (schon wieder) etwas kaputt gegangen.
Dreck reinigt den Magen
Ich will das Baby stillen. Auf dem Weg zum Bett entdecke ich eine breite Sandspur. Die kommt von dem großen Spielauto, dem der Weg vom Sandkasten durch das Treppenhaus in die Wohnung navigiert wurde. Statt Brust packe ich also wieder den Kehrbesen aus.
Den Übeltäter, das Spielfahrzeug, finde ich in der Küche. Zwischen Erde und Sandkörnchen im Innenraum des Autos steckt der frische Brotbüchsen-Inhalt.
Rumpelpumpel Rippenprellung
Rumms!
Dann folgt ein knappes „Au!“. Die rote Beule am Rippenbogen erkenne ich gleich. Während ich zu meinem Stethoskop greife, meint der Bub doch: „Ach Mama! Heilt!“

Unser kleiner „Michel aus Lönneberga“
Zum Glück ist er hart im Nehmen, dieser kleine, verdammt süße Schlingel!
Auf bald!
Eure Alma, äh Evelin
Buchtipp: Michel aus Lönneberga
Die schönsten Geschichten von Michel aus Lönneberga*
Habt ihr Lust auf die Geschichten vom richtigen „Michel aus Lönneberga“ aus der Feder von Astrid Lindgren? Dann empfehle ich euch diesen Sammelband. Denn genau wie unser Sohn sieht der Michel „fast wie ein Engel aus, wenn er schläft. Doch wenn er wach ist, hat er nur Unfug im Kopf.“
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Michel aus Lönneberga wohnt bei uns von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.
Wie herzlich, ihr Lieben! 😀 Ich hoffe, die Familienplanung ist nicht abgeschlossen, weil euch Klein-Ida zu viel Schabernack treibt. Viele Grüße, Evelin