PuppenfamilienbettEin Familienbett ist unserer Meinung nach die beste Möglichkeit, um nachts nicht aufstehen zu müssen, die Liebsten in seiner Nähe zu wissen, neben strahlenden Kinderaugen aufzuwachen und perfekt in den neuen Tag zu starten. Wir gewähren Dir einen Einblick in unser erstes Familienbett, worin sich allerlei nützliche Dinge für eine ruhige Nacht mit windelfreien Stillkindern tummeln.

Unser Familienbett ist, solange sich ein Kind im Krabbelalter und noch nicht im sicheren Laufalter befindet, ein 1,80 m x 2,00 m großes Matratzenlager ohne Bettgestell, um die Unfallgefahr beim Toben zu minimieren. Zudem fällt es Patrick hierdurch leichter, die Nachttöpfchen nicht über die Lehne balancieren zu müssen. In diesem Bett schlafen wir seit der Geburt des zweiten Kindes nicht mehr längs, sondern quer, da die zusätzlichen 20 cm in der Breite für einen gefühlt größeren Schlafkomfort sorgen. Noch sind die Kinder klein, Evelin ist zart genug und auch Patrick fällt, trotz dem zu kurzen Fußende, rasch in den Tiefschlaf, so dass sich sogar noch bis zu vier Katzen in unser Bett kuscheln. Das folgende Bild zeigt Dir unser Familienbett. Klick Dich gern mal durch!

1. Stillen macht durstig!2. Das Toilettenpapier3. Mobile, flexibel einsetzbare Babytoiletten4. Nichts darf durch!5. Seitenaufprallschutz6. Für ein entspanntes Liegen7. Vorbeugung gegen verfilzte Haare8. Eine für alle (außer einen) ;-)9. Der integrierte Außenseiter10. Das Familienbett: unsere Chill-Out-Area11. Die tickende Uhr

unser Familienbett

1. Stillen macht durstig!

Das Tandemstillen macht besonders nachts ungemein durstig. Eine Glasflasche mit Sportlerverschluss / Trinkflaschenverschluss vermeidet lästiges Auf- und Zuschrauben. Diese kannst Du supergünstig selbst herstellen, denn die Kappen der meisten Einweg-Erfrischungsgetränke sind passgenau zu handelsüblichen Glasflaschen. Wenn Du möchtest, ziehst Du der Flasche zum Schutz vor Stößen noch einen oder mehrere Strümpfe über, womit sich dieses Unikat schließlich für unterwegs eignet. Als Alternative gibt es spezielle, verlockende und unwiderstehliche Angebote wie Emil-die-Flasche für den großen Geldbeutel.

2. Das Toilettenpapier

Toilettenpapier liegt immer an der selben Stelle (außer für das oben gezeigte Bild), um das nächtliche Abhalten der Kinder ohne große Suchaktionen ablaufen zu lassen.

3. Mobile, flexibel einsetzbare Babytoiletten

Als Nachttöpfchen für unsere windelfreien Stillkinder halten ausgediente Schüsseln her. Erwachen durch kindliche Unruhe, Abhalten und Stillen sind Evelins Aufgaben. Patrick hingegen führt die “Töpfchen, bitte!”-Befehle inzwischen im Schlaf aus. Das derzeit dreijährige Stillkind muss nachts bis zu zweimal Pipi machen, weil die Mumi so gut schmeckt und ganze Arbeit leistet. Unsere Einjährige wird hingegen ca. dreimal in leichten Schlafphasen abgehalten und frühs zweimal nach dem Aufwachen.

4. Nichts darf durch!

Die Große schlief seit ihrem zweiten Lebensmonat ohne Windel, die Kleine trug von der ersten Nacht an keine. Eine wasserdichte Betteinlage aus kuscheliger Baumwolle reicht als Schutz unter dem Babypopo. Hierbei war uns besonders wichtig, dass das Baby, das je nach Laune auch nackt auf dem Nässeschutz liegt, weder schwitzt noch friert und sein Schlaflager rundum als angenehm empfindet.

5. Seitenaufprallschutz

Das Stillkissen darf auf keiner Reise fehlen und dient nachts als Schutz vor der harten Wand.

6. Für ein entspanntes Liegen

Alle haben mittlerweile ihr eigenes, großes Kopfkissen – außer Evelin. Zum nächtlichen Stillen auf der Seite findet es ihr Kopf auf einem Babykissen am bequemsten, welches dann auf der oberen Kopfkissenecke des jeweiligen Stillkindes aufliegt. So verspannen sich weder Nacken noch Schultern.

7. Vorbeugung gegen verfilzte Haare

Ein Kissenbezug aus Satin soll bei langen Haaren gegen Verfilzen helfen. Nun, die Effektivität testen wir bisher noch bei unserer Großen.

8. Eine für alle (außer einen) ;-)

Die 220 x 240 cm große Sommerdecke von IKEA ist von der Kuscheldecke für Verliebte zur praktischen Mutter-Kind-Decke geworden. Bei kalten Nächten bekommt jedes Mädchen zusätzlich ihre Kinderdecke aufgelegt.

9. Der integrierte Außenseiter

Papa Patrick findet unter seiner 135 x 200 cm großen Decke ungestörten Schlaf.

10. Das Familienbett: unsere Chill-Out-Area

Irgendwo im Bett findet sich Lektüre zur Entspannung oder für kleine Stillpausen. Kinderbücher werden nur selten im Bett vorgelesen. Damit unsere Kinder beruhigt im Dunkel der Nacht einschlafen können, wird bei uns gesungen oder eine Geschichte erzählt.

11. Die tickende Uhr

Wenn wir am nächsten Morgen unsanft aus dem Schlaf gerissen werden wollen, schlafen wir entspannt neben einem mechanischen Wecker.

Das zweite Kind litt unter Einschlafstörungen (und damit auch wir Eltern ;-)). Nach langem Rätseln stellten wir fest, dass sich Elektrosmog offenbar störend auf den Schlaf auswirken kann, denn unser Baby wurde immer wieder wach, wenn ein Gerät mit eingeschalteter WLAN-Verbindung im Raum lag. Wir verbannten alle “strahlenden” Geräte aus unserem Schlafgemach.

Wie Du sehen kannst, ist unser Familienbett relativ minimalistisch. Dennoch findet sich dort alles, was wir und unsere Kinder nachts benötigen. Wie sieht Dein Familienbett aus? Welche Dinge, die Du als unverzichtbar oder besonders praktisch empfindest, dürfen in Deinem Familienbett keinesfalls fehlen? Wir sind gespannt auf Deinen Kommentar. :-)

CC BY-SA 4.0 Unser Familienbett – mehr als ein Matratzenlager von Free Your Family ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.