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Du bist, was Du (nicht) isst! – Acht Aspekte unserer Ernährung

Grundpfeiler unserer Ernährung: Gras und Pfützendreck ;-)Es kommt vereinzelt vor, dass wir an Blogparaden (Urlaub mit Baby: ein Schritt zur Bewusstwerdung und Liebster Award: ausgezeichnete Auszeichnung) teilnehmen, die bisher nichts mit Ernährung zu tun hatten.

Verena von „YoungMomBlogging –> Cooking“ verschafft uns in ihrer (Blogbeitrag nicht mehr vorhanden) eine willkommene Gelegenheit, zum Thema „Ernährung in unserer Familie“ Stellung zu beziehen. Wir danken ihr dafür! :-)

Mit dem Beitrag wollen wir nicht alle Einzelheiten unserer Ernährung beleuchten, sondern einen kurzen Überblick darüber geben, was bei uns auf den Tellern landet. Gras und Pfützendreck sind es nicht. ;-)

1. Die grundsätzliche Ernährungsweise

Wir leben vegan. Dementsprechend finden ausschließlich Lebensmittel, für die kein Tier gequält oder ermordet wurde, den Weg in unsre Mägen. Zur Frage „Veganer? Was kannst Du denn dann noch essen?“ erstellten wir jüngst ein Video.

2. Lebensmittel, die bei jedem Einkauf ins Körbchen wandern

In der Regel erstehen wir „Grünfutter“ wie Mohrrüben, Brokkoli, Salat, Kohl, Gurken, Paprika, Orangen, Bananen, Tomaten und Oliven. Ein der Gesundheit zuträgliches Öl (wie kaltgepresstes Leinöl, Walnussöl oder Olivenöl) und Datteln finden ebenso Platz.

3. Worauf achten wir beim Lebensmittelkauf?

Mir ist eine saisonale und regionale Lebensmittelauswahl wichtig. Biologisch angebautes Obst und Gemüse, das fair gehandelt und nicht in Plastik eingepackt ist, ziehen wir anderen Waren vor.

4. Bioladen? Supermarkt? – Unsere Nahrungsquellen

Im Frühling bis Herbst sind wir nur im Ausnahmefall von Hinzugekauftem abhängig, da wir uns mit Obst und Gemüse selbstversorgen und an dem laben, was die Natur uns bietet. Wasser füllen wir uns an einer sauberen Quelle ab.

Doch wie sieht es jenseits der Eigenversorgung aus? Nach Möglichkeit erwerbe ich die Viktualien beim Gärtner auf dem örtlichen Marktplatz, was den zuvor genannten Ansprüchen gerecht wird.

Im Winter drückt er sich unerfreulicherweise vor seinem Versorgungsauftrag, weshalb wir in der kalten Jahreszeit ab und zu einen Supermarkt oder, was meinem umweltbewussten Gewissen eher schmeichelt, einen Bioladen aufsuchen. Zumal Frau und Kinder nicht auf fremdländische Früchte verzichten wollen. Rosenkohl, Pilze und Kartoffeln sind nicht jedermanns Geschmack.

Teilweise ist es schwierig, unverpacktes Gemüse zu bekommen. Wir erlösen die Köstlichkeiten bereits im Lebensmittelladen von ihrer Umverpackung. Wenn jeder diesem Beispiel folgte, kämen die Geschäfte aufgrund der sich auftürmenden Entsorgungskosten nicht umhin, sich Alternativen zu überlegen.

Wir haben das Glück, dass wir ab und zu nicht mehr verkaufbare Lebensmittel vom Ende der Verwertungskette erhalten, wodurch der größte Teil an Verpackungsmüll im Haushalt anfällt – Stichwort: Foodsharing. Wobei wir zur Verteidigung sagen, dass betreffendes Essen im Müll landen würde statt in unseren begierigen Mäulern.

5. Auf welche Inhaltsstoffe wir achten

Unter Unverträglichkeiten und Allergien leidet niemand von uns. Ungeachtet dessen merken wir, dass verschiedene Inhaltsstoffe nicht zu unterschätzende Auswirkungen auf unser Wohlbefinden haben. Glutenreiche Lebensmittel verursachen zum Beispiel Abgeschlagenheit, Müdigkeit, erhöhte Reizbarkeit und Bauchweh – vor allem, wenn wir die Bissen nicht ordentlich kauen. Zucker und Kakao führen indes zu aufgedrehten Kindern und schlafarmen Nächten.

Weiterhin vermeiden wir chemische Zusätze. Die Natürlichkeit unserer Ernährung steht für uns im Vordergrund. Ist für ein Nahrungsmittel eine „Lebensmittelindustrie“ nötig? Oder genügen eine reichhaltige Erde, reines Wasser und Sonnenlicht, um es wachsen zu lassen sowie unsere Hände, Kochutensilien und Phantasie, um daraus zu formen, was wir essen wollen?

6. Gibt es eine Speise, die in der Woche fix auf unserem Speiseplan steht?

Nein. Wir richten nach Lust und Laune unsere Salate, Suppen, Pizzen, Pilzpfannen, Gemüsegerichte, Obstteller usw. an.

7. Was essen wir zum Frühstück und zum Abendessen?

Die Frage kann ich zu meinem Bedauern genauso inkonsistent beantworten wie die zuvor.

Die Palette reicht von Haferflocken mit zerdrückter Banane oder klassischem Müsli in Pflanzenmilch, über aufgeschnittenes Gemüse, zu dem z.B. frisches Bäckerbrot, selbstgebackene Brötchen, glutenfreies Buchweizenbrot, Knäckebrot oder Maiswaffeln zusammen mit einem vollwertigen Speiseöl gereicht wird, bis hin zu Smoothies oder Salat mit Wildkräutern.

Zum Abendbrot gibt es oft das „Hauptgericht des Tages“, denn Mittagessen und Abendessen fallen in der Regel auf die gleiche Mahlzeit. Zwischen Frühstück und Abendbrot stehen jederzeit Obst, Nüsse und andere Leckereien parat.

8. Wie hat sich unsere Ernährung seit unseren Kindern verändert?

Ich mutmaße, dass meine Ernährung ohne unsere Kinder weitaus „gesünder“ wäre. :-) Zwar achten wir mehr auf die Inhaltsstoffe und ihre Wirkung auf den Menschen, dessen ungeachtet wünschen sich die Kinder in regelmäßigen Abständen Brot, Nudeln, Pizza oder Kuchen.

Noch Fragen?

Wenn Dich spezielle Aspekte unserer Ernährung und unseres Konsumverhaltens interessieren, Fragen aufgeworfen wurden oder Du Anregungen für uns hast, hinterlasse uns einen Kommentar! :-)

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CC BY-SA 4.0 Du bist, was Du (nicht) isst! – Acht Aspekte unserer Ernährung von Free Your Family ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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