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Supernova – digitales Kunstwerk von Patrick Hager

Supernova – digitale Kunst, Kurzgeschichte und Hintergründe

2019 fotografierte ich in Montenegro Meer und Horizont bei ganz gewöhnlichem Nachmittagslicht. Aus diesem Foto entstand später „Supernova“ – mein digitales Kunstwerk über den letzten Augenblick einer fernen Welt.

Supernova – the story

The young alien had never seen a supernova. He knew them only from the stories of the elders. It was said that supernovae were among the most beautiful events in the universe, but also among the most destructive.

Detail from the artwork Supernova by Patrick Hager

Now he was witnessing one destroy his own world. Powerless, he stared at the sky. The collapsing star erupted in a blinding display of light and sent a shock wave racing toward his planet.

Stop it? Impossible! He could only watch as the dazzling light came closer and closer until it enveloped his planet and destroyed everything he had ever known.

Another detail from the artwork Supernova by Patrick Hager

The end

On average, roughly one stellar core collapse occurs every second in the observable universe. Whether a supernova has ever wiped out an entire civilization, we do not know. That part is speculation.

What is less speculative: a supernova is only one of many events that can seal the fate of a planet.

Earth is hopefully still far from the end of life itself. But the risks on our planet are real, and many of them are man-made: the destruction of habitats, the climate crisis, war, and the habit of treating life as if it were expendable.

Detail from the artwork Supernova by Patrick Hager

Intention behind the artwork „Supernova“

My artwork “Supernova” is a reminder that existence is a mystery. We may never be able to grasp it completely with our minds. But we have our senses and our attention, and with them we can at least experience that mystery.

The picture shows a strange world full of life. I wanted it to encourage appreciation and compassion for life itself. Earth does not belong to us humans alone. We share it with millions of other species. Their fate becomes ours.

The end of planet Earth, like that of the alien world in the artwork, is inevitable. But until then: let’s celebrate life in the here and now. Together – as earthlings.

Detail from the artwork Supernova by Patrick Hager

Supernova – die Geschichte

Der junge Außerirdische hatte noch nie eine Supernova gesehen. Er kannte sie nur aus den Erzählungen der Ältesten. Es hieß, Supernovae seien die schönsten Ereignisse im Universum, zugleich aber die zerstörerischsten.

Jetzt wurde er Zeuge, wie ein solcher Stern seine eigene Welt vernichtete. Ohnmächtig starrte er in den Himmel. Der kollabierende Stern explodierte in gleißendem Licht und sandte eine Schockwelle aus, die auf seinen Planeten zuraste.

Sie aufhalten? Unmöglich! Er konnte nur zusehen, wie das gleißende Licht immer näher kam, bis es seinen Planeten einhüllte und alles vernichtete, was er je gekannt hatte.

Detail aus dem Kunstwerk Supernova von Patrick Hager

Das Ende

Im beobachtbaren Universum ereignet sich im Mittel ungefähr ein stellarer Kernkollaps pro Sekunde. Ob eine Supernova auf diese Weise schon ganze Zivilisationen ausgelöscht hat, wissen wir nicht. Das ist Spekulation.

Weniger spekulativ ist etwas anderes: Eine Supernova ist nur eines von vielen Ereignissen, die das Schicksal eines Planeten besiegeln können.

Vom Ende des Lebens selbst ist die Erde hoffentlich noch weit entfernt. Doch die Risiken für die Arten auf unserem Planeten sind real, und viele davon sind menschengemacht: die Zerstörung natürlicher Lebensräume, die Klimakrise, Krieg und die Gewohnheit, Leben so zu behandeln, als sei es verfügbar.

Weiteres Detail aus dem Kunstwerk Supernova von Patrick Hager

Intention hinter dem Kunstwerk „Supernova“

Mein Kunstwerk „Supernova“ erinnert mich daran, dass die Existenz ein Mysterium ist. Wir werden sie mit unserem Verstand wohl nie vollständig erfassen. Aber wir haben unsere Sinne und unsere Aufmerksamkeit – und damit können wir dieses Mysterium wenigstens erfahren.

Das Bild zeigt eine fremde Welt voller Leben. Es soll uns ermuntern, dem Leben selbst mit Wertschätzung und Mitgefühl zu begegnen. Denn die Erde gehört uns Menschen nicht allein. Wir teilen sie mit Millionen anderer Arten. Ihr Schicksal wird unseres.

Das Ende des Planeten Erde ist, wie das der außerirdischen Welt in diesem Kunstwerk, unausweichlich. Doch bis dahin: Lasst uns das Leben im Hier und Jetzt feiern! Miteinander – als Erdlinge.

Details

Blick aufs Meer in Montenegro – Originalfoto von Patrick Hager

the init image

With the help of DiscoDiffusion and manual post-processing, this digital artwork took shape in about 15 hours, not including the adjustment of the RAW file. The PNG file has a resolution of 10,752 x 7,168 pixels. Unlimited art prints and licences are available on Artmajeur. If you are interested in a limited large-format premium print, signed and numbered, feel free to send me an email.

Mit Hilfe von DiscoDiffusion und manueller Nachbearbeitung entstand dieses digitale Kunstwerk in etwa 15 Stunden, die Anpassung der RAW-Datei nicht eingerechnet. Die PNG-Datei hat eine Auflösung von 10.752 x 7.168 Pixeln. Unlimitierte Kunstdrucke und Lizenzen erhaltet ihr auf Artmajeur. Für die limitierte Auflage als großformatigen Premium-Druck, handsigniert und nummeriert, schreibt mir gern eine E-Mail.

Mehr von meinen Bildern findet ihr auf Patrick Hager Kunst. Wenn euch an „Supernova“ besonders der Blick auf unseren kleinen Planeten interessiert, lest gern auch meinen Beitrag über Carl Sagans „Pale Blue Dot“ für Kinder. Den Gedanken, wie wir mit anderem Leben umgehen, vertiefe ich in Antispeziesismus und moralische Berücksichtigung.

Supernova by Patrick Hager – final artwork

„Supernova“, digital art, photograph, DiscoDiffusion & GIMP, PNG 10,752 x 7,168 pixels

Einordnung & Quellen

Zwei Zahlen möchte ich hier sauber einordnen: Anna M. Suliga gibt für das beobachtbare Universum im Mittel ungefähr einen stellaren Kernkollaps pro Sekunde an. Mora et al. schätzen die Zahl eukaryotischer Arten weltweit auf rund 8,7 Millionen (± 1,3 Millionen Standardfehler). Diese Artenzahl ist eine Modellschätzung, keine gezählte Gesamtzahl aller Lebensformen.

Suliga (2023), Mora et al. (2011)

Habt eine tolle Zeit!
Patrick

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