Letzte Änderung: 16.01.2020

Noch bevor ich Kinder hatte, trat das Thema „Windelfrei“ in mein Leben. Die Geschichte ist kurios. Ich will sie Dir trotzdem erzählen.

Eine Katze in Narkose

Zum Aufwachen nach einer Narkose hielt ich ein Katerchen stundenlang auf meinem Schoß und kuschelte ihn im Bett an meinen Körper. Ich streichelte ewig sein weiches Fell und sprach ihm zu, dass alles gut werden würde.

Dass der Kater langsam zu sich kam, merkte ich an seinen Pfötchen, die sich vorsichtig bewegten, dem schnuppernden Näschen und dem lauter werdenden Schnurren des Tiers.

Schon als Kind sah ich es als meine Pflicht, kranken Tieren besondere Zuwendung zu schenken. Weil ich mir auch für diesen Kater eine rasche Genesung wünschte, schenkte ich ihm meine ganze Zeit und Aufmerksamkeit – und bekam dabei etwas Wunderbares zurück: Ich lernte intuitiv, wie „windelfrei“ funktioniert.

Ausscheidungskommunikation

Ich saß am Tisch – den schneeweißen Kater auf dem Schoß. Die Zeit verging.

Plötzlich merkte ich eine Unruhe in dem kleinen Katzenkörper. Das hatte ich bei anderen Tieren nach dem Aufwachen aus einer Narkose noch nicht beobachtet. Ich wusste, dass der Prozess des „Aufwachens“ nicht so abrupt sein sollte.

Da ich kein Handtuch untergelegt hatte, musste ich mir schnell etwas überlegen. Mein Blick fiel auf den Papierkorb. Ich hielt den Vierbeiner vorsichtig darüber ab.

Ich flüsterte einen Zischlaut und schon plätscherte es – erfolgreich und geruchlos.

Als ich mich schlafen legen wollte, mein Kater aber immer noch benommen war, entscheid ich mich, auch nachts für das Tier da zu sein.

Ich legte es im Bett, ganz nah an meinen Körper. Sobald der Kater wieder die zuvor beobachtete Unruhe zeigte, öffnete ich die Bettdecke und konnte ihn wieder über einer Schüssel abhalten.

Nach Jahren wiederholte sich die Situation mit einem jungen Katzenmädchen. Zu dem Zeitpunkt war ich mit unserem großen Mädchen schwanger.

Von Katzen auf den Menschen übertragen

Das rief mir in Erinnerung, mich mit diesem Thema auch bei Menschenkindern auseinanderzusetzen und bestellte mir das Buch „Es geht auch ohne Windeln!: Der sanfte Weg zur natürlichen Babypflege“ von Ingrid Bauer.

Meine Empfehlung für Dich:

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Wenn es auch etwas dogmatisch geschrieben ist, so findest Du in dem Buch doch alles, was Du zu “windelfrei” wissen musst. Das ist jedoch nur ergänzend. Solltest Du sowieso überzeugt sein, Deine Kinder ohne Windeln aufwachsen zu lassen, kannst Du einfach in unserem Blog weiterlesen.

Seitdem habe ich so viel dazugelernt und meine eigenen Erfahrungen mit „Windelfrei“ gemacht. Zum Beispiel, wie Windelfrei nachts funktioniert und, dass das auch bei Neugeborenen schon klappt.

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CC BY-SA 4.0 Als ich noch keine Kinder hatte: erste Berührungen mit „Windelfrei“ von Free Your Family ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.