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Zuletzt aktualisiert: 15. August 2026

Liebe Mütter, liebe Eltern, liebe Menschen nach einer Schwangerschaft,

habt ihr jemanden, mit dem ihr lachen könnt, bis euch die Tränen kullern?

Wenn ich an eine meiner Freundinnen denke, fühle ich noch immer den Muskelkater vom Lachen im Bauch. Ich traf mich mit ihr im Stadtpark. Jahre hatten wir uns nicht gesehen. Trotzdem wurde unser Gekicher bald so laut, dass wir auch als junge Schulmädchen hätten durchgehen können. Natürlich nicht optisch. Der Grund für unser schallendes Gelächter: Was hätten wir mit Anfang 20 gejohlt, hätten wir geahnt, dass wir eines Tages Gedanken an hängende Brüste, Schwangerschaftsstreifen, Cellulite oder Bauchspeck verlieren! Und was jubelten wir über die Jungs, die damals auf die reiferen Frauen über 30 standen! Oder über die unendlich viele Zeit, die wir hatten, um die Nächte durchzufeiern und frühs trotzdem frei von Augenringen und Fältchen waren …

Wenn ihr nach einer Schwangerschaft abnehmen möchtet, darf der Weg ruhig unspektakulär sein: sättigende Mahlzeiten, Bewegung, die in euren Alltag passt, und Zeit. Stillen erhöht den Energiebedarf; wie sich das auf euer Gewicht auswirkt, ist sehr verschieden. Fasten in Schwangerschaft und Stillzeit braucht wegen Energie-, Flüssigkeits- und Nährstoffbedarf eine besonders sorgfältige Einordnung.

zu Beginn meiner ersten Schwangerschaft

Mit dem ersten Kind im Bauch verlor ich keinen Gedanken an einen „Mama-Body“.

Nach der Schwangerschaft: der Blick in den Spiegel

Wir stellten fest: Mutter zu werden, krempelt das Leben hau-ruck-artig um. Nicht nur mit der neuen Herausforderung, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Sondern vor allem, weil sich viele von uns körperlich verändern.

Ich bin da keine Ausnahme. Als ich mich nach der Geburt meiner ersten Tochter im Spiegel sah, war ich schockiert. Okay, mit dem Milcheinschuss konnte ich leben. Aber mit diesem Bauch? Niemals!

Ha! Damit leben? Das musste ich dann wohl doch. :-p Nach einem Jahr konnte ich mich im Spiegel wieder anschauen, ohne zu weinen. Wenn das kein Grund war, abermals schwanger zu werden! 😀 (Hier findet ihr die Geburtsberichte zu Kind 2, Kind 3 und Kind 4.)

Heute habe ich vier Schwangerschaften mit relativ kurzen Abständen hinter mir. Mein ältestes Kind ist 8, das jüngste 1,5 Jahre alt. In den letzten Jahren sah ich so aus: schlank, schwanger, schwabbelig, wieder schlank, wieder schwanger, wieder schwabbelig usw. usf.

Schlanke Mütter haben keinen Grund zu meckern! Oder doch?

Eine Kommilitonin beschrieb es einmal so: „Nach einer Schwangerschaft leiden viele Frauen unter ihrer Mama-Figur. An fülligeren Frauen meckert man, dass sie zu viel zugenommen haben; der Bauch wirkt weiterhin dick, weiche Polster liegen auf Armen und Beinen, und der Po ist reichlich mit Cellulite verziert. Schlanke Mütter werden schnell mit der Aussage abgetan, sie hätten es ja gut und könnten sich einfach mal sehr glücklich schätzen. Fakt ist jedoch: Schlanke Mütter leiden nicht weniger! Die Haut an Bauch und Busen hat sich extrem gedehnt. Und nun sollen sie zusehen, was sie mit so viel übrig gebliebener Haut anstellen. Wenn der Bauch eine labberige Schürze bekommen hat und die leergestillten Brüste an Luftballons erinnern, die zwei Wochen nach einer Party hinter der Couch gefunden werden, erkennt ihr, dass auch Mütter, die ihr als „Hungerhaken“ bezeichnet, leiden können!“

1,5 Jahre nach der Geburt: Die Haut am Bauch ist straff - wenn ich mich strecke.

1,5 Jahre nach der Geburt unseres vierten Babys : Die Haut am Bauch ist straff – wenn ich mich strecke. 😀

Durch unser Kontaktformular sausen manchmal Fragen wie:

  • Wie schafft ihr es, eure Figur zu halten?
  • Hat vegane Ernährung damit zu tun?
  • Wie findet ihr Zeit für Bewegung mit Kindern?
  • Gibt es „die eine“ Diät danach?

Zunächst muss ich mich erst einmal selbst fragen: Wie zufrieden bin ich heute mit meinem Körper? Wo finde ich die Balance zwischen „Ich bin gut so“ und „Ich will anders aussehen“?

Bevor ich auf all das eingehe, verrate ich die Sätze meiner Freundin, die mich im Stadtpark sehr berührten:

„Weißt du, dafür, dass unsere Körper so starke Veränderungen mitmachen mussten, sehen wir toll aus. Auch, wenn wir vielleicht hier und da was an uns bemeckern: Eigentlich sind unsere „Makel“ die Spuren der Liebe. Und statt sich zu ärgern, nicht mehr wie 20 auszusehen, sollten wir ruhig mal Komplimente annehmen. Die hat jede Mutter verdient!“

Diät nach der Schwangerschaft? Besser: Ernährungsumstellung

Und während wir uns im Stadtpark gegenseitig unsere Bäuche zeigen, kommen wir darauf zu sprechen, dass unsere Körper uns stets vor Augen führen, was ihnen gut tut.

Seit meine Freundin Mutter ist, krampft sich ihr Bauch zusammen, sobald sie an Tier-Milch denkt. „Wenn du dein Baby mit deiner eigenen Milch fütterst, aber selbst die Muttermilch einer anderen konsumierst – das hat einfach nicht mehr gepasst.“

Seit ich die Sache vom Kalb her denke, hängt an diesem Satz meiner Freundin noch mehr. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) beschreibt die frühe Trennung von Kuh und Kalb als gängige Praxis in Milchviehbetrieben. Dadurch entfallen für das Kalb die positiven Erfahrungen des Mutterkontakts, des Saugens am Euter und des gemeinsamen Spiels. Die Fachleute empfehlen einen Kontakt von mindestens etwa 24 Stunden nach der Geburt und sehen in längerem Kuh-Kalb-Kontakt weitere Vorteile für das Wohlergehen.[1]

Für mich persönlich habe ich festgestellt, dass mir Weizen und Zucker nicht bekommen. Ihr denkt, ich kann essen, was ich will, und sitze am Abend in einem hübschen Negligé an meinem Laptop? Futterte ich genauso wie der Rest meiner Familie, würde es „furzende Weizenwampe im Schlapperlook“ eher treffen.

Garantiert vegane Ernährung das Abnehmen nach der Schwangerschaft?

Selbst habe ich keine Erfahrung, ob sich Fleisch und Milchprodukte negativ auf meine Figur auswirken würden. Behaupten, dass ich schlank sei, nur weil ich vegan lebe, kann ich also nicht.

Ich kenne ein paar Veganer, die sich hauptsächlich von veganen Schnitzeln, Pizzen, Eiscreme, Käsecreme, Sahnetorten, Donuts und Gummibärchen ernähren. So lässt es sich auch „vegan“ schnell eine Gewichtsklasse höher rutschen.

Sich von rein pflanzlichen Produkten verführen zu lassen, funktioniert heute besser als vor 20 Jahren. Ich hatte meine halbe Kindheit bereits vegetarisch verbracht, als ich mich damals mit 13 Jahren für den Veganismus entschied. Und seitdem studiere ich jede Zutatenliste.

Ein systematischer Review zu pflanzenbasierten Ernährungsformen fand in den eingeschlossenen Interventionsstudien Gewichtsabnahmen. Die meisten Studien verglichen dabei eine fettarme vegane Ernährung mit Mischkost bei Menschen mit Übergewicht, Typ-2-Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Häufig veränderten weitere Vorgaben zugleich die Fett- oder Energiezufuhr. Für die Zeit nach einer Schwangerschaft ist das deshalb eher eine vorsichtige Orientierung als ein Versprechen.[2]

Bei mir funktioniert es am besten, wenn stark verarbeitete Snacks selten sind und normale Mahlzeiten den größten Teil ausmachen. Zudem vertrage ich Weizen und Zucker oft nicht gut. Das ist meine Beobachtung an meinem Körper.

Wenn ihr vegan lebt und stillt, gehört neben der Gewichtsfrage auch die Nährstoffversorgung ins Bild. Die DGE nennt Vitamin B12 als besonders wichtigen Nährstoff und empfiehlt eine regelmäßige, zuverlässige Supplementation. Außerdem hebt sie Jod hervor und führt weitere potenziell kritische Nährstoffe auf. Für Stillende bewertet die DGE die Datenlage als zu begrenzt für eine eindeutige Empfehlung in eine der beiden Richtungen.[3] Unsere ausführliche Übersicht zu Vitamin B12 geht tiefer ins Thema.

Über die Kaloriendichte, leere und ungesunde Kalorien

Vom Speiseplan gestrichen sind bei mir:

  • Zucker (Rohrohrzucker, Dicksäfte, Traubenzucker, Fruchtsäfte …)
  • Weizen (stattdessen nutze ich in Maßen lieber Roggen, Hafer und Dinkel (Vollkorn), Linsen, Kichererbsen u.a.)
  • Palmfett – Hier geht’s zu unserem Artikel, warum und wie wir Palmöl meiden.
  • überhaupt Tierprodukte jeglicher Art sowie
  • Kaffee, Nikotin und Alkohol

Das ist mein persönlicher Speiseplan. Für euch kann etwas ganz anderes passen. Für mich zählt inzwischen vor allem, ob mich eine Mahlzeit satt macht, mir bekommt und im Familienalltag tatsächlich funktioniert.

Stillen als Fatburner?

Um die Schwangerschaftspfunde zu reduzieren, halfen mir meine „Milchvampire“.

Stillen kostet Energie. Die DGE nennt für ausschließliches Stillen in den ersten vier bis sechs Monaten einen Richtwert von zusätzlich 500 Kilokalorien pro Tag. Das US-amerikanische CDC nennt für gut ernährte Stillende im Vergleich zur Zeit vor der Schwangerschaft 330 bis 400 Kilokalorien zusätzlich und weist darauf hin, dass der Bedarf unter anderem von BMI, Aktivität sowie ausschließlichem oder teilweisem Stillen abhängt. Die Werte beruhen auf unterschiedlichen Referenzsystemen und Voraussetzungen; der Gewichtsverlauf fällt von Person zu Person trotzdem sehr verschieden aus.[4][5]

Ein systematischer Review zum Zusammenhang zwischen Stillen und zurückbehaltenem Gewicht nach der Geburt beschreibt die Befunde als uneinheitlich. Stillen kann also Teil eurer persönlichen Geschichte sein. Wie schnell sich euer Gewicht verändert, bleibt individuell.[6]

Fasten in der Stillzeit?

Ich überlegte, ob ich kurz nach der Geburt fasten sollte.

Für Schwangerschaft und Stillzeit lohnt sich eine genaue Unterscheidung der Fastenform. Eine Umbrella-Review von 2025 untersuchte Ramadanfasten bei überwiegend gesunden Schwangeren. Für mehrere häufig untersuchte Geburtsausgänge fanden die einbezogenen Reviews wenig Hinweise auf Nachteile; zugleich betonen die Autor:innen erhebliche methodische Grenzen und fehlende Daten zu seltenen, klinisch wichtigen Ereignissen wie Fehlgeburt, Totgeburt oder neonatalem Tod.[7]

Für die Stillzeit untersuchte eine kleine Studie 21 stillende Frauen während des Ramadan. Die Makronährstoffzusammensetzung der Milch veränderte sich dort nicht deutlich; einzelne Mikronährstoffe und die mütterliche Nährstoffzufuhr unterschieden sich jedoch.[8] Die Entscheidung braucht deshalb den individuellen Kontext: Gesundheitszustand, Stillintensität, Flüssigkeitszufuhr, Milchmenge und die persönliche Vorgeschichte. Wie wir Intervallfasten im Familienalltag erleben, haben wir an anderer Stelle beschrieben.

Schlank und trotzdem Haut-Schürzen

Doch selbst, wenn man die Luft aus seinen Schwimmreifen gelassen hat: Was macht man mit der überschüssigen Haut? Was können wir tun, um die ausgedehnte Haut wieder zu straffen?

Bei mir haben vor allem Zeit, Bewegung und ein etwas nüchternerer Blick auf meinen Körper etwas verändert. Wie viel Haut sich nach einer Schwangerschaft zurückbildet, erlebt jede Person anders. Bewegung und Muskelaufbau können Kraft und Körperform verändern. Bei überschüssiger Haut halte ich mich mit Hausmittelversprechen zurück.

Für die Rückbildungsgymnastik nach der Geburt hatte ich Nerven. Workouts und Diäten ersetzte ich jedoch eher durch Fress-Flashes, um die Stillerei überhaupt zu ertragen. Erst nach dem ersten Geburtstag der Kinder fing ich wieder an, Sport zu treiben.

Sport in Gruppen oder im Fitnesscenter

Nach der Geburt unseres dritten Kindes nahm ich an einem Fitnesskurs für Frauen teil. Es war voll öde und ich fühlte mich stark unterfordert. Ein Fan von Fitnessstudios bin ich bisher nicht. Da fühle ich mich irgendwie zu beobachtet und ich würde die Sache nicht ernstnehmen, käme regelmäßig eine Freundin mit. Meine anderen Ausreden sind: Der fehlende Kindersitter, zu viele Keime, ich bin zu geizig, reise zu häufig und bevorzuge frische Luft.

Für mich überwiegen deshalb die Vorteile für den Heimsport.

Nach der Geburt passt der Wiedereinstieg in Bewegung am besten zur eigenen Erholung, zur Geburtsart und zu möglichen Beschwerden. Die WHO empfiehlt gesunden Menschen nach der Geburt ohne Gegenanzeigen insgesamt mindestens 150 Minuten Bewegung mit moderater Intensität pro Woche. ACOG beschreibt einen schrittweisen Wiedereinstieg, sobald Bewegung medizinisch sicher ist; Geburtsart und mögliche medizinische oder operative Komplikationen spielen dabei eine Rolle.[9][10] Nach Kaiserschnitt, bei anhaltenden Schmerzen, deutlicher Inkontinenz, Beckenbodenbeschwerden oder anderen Komplikationen kann eine individuelle fachliche Einschätzung sinnvoll sein. Kurze Einheiten zählen für mich genauso – zehn Minuten, die tatsächlich stattfinden, schlagen jeden perfekten Plan, der nur im Kopf existiert.

Welche Sportart passt zu mir?

Bei meiner Stadtpark-Freundin ist Hula Hoop angesagt. So rückt sie den Schwimmringen zu Leibe.

In unserer „Homebase“ mangelt es nicht an Hula-Hoop-Reifen. Aber vier Wirbelwinde, die ihrer Mami täglich eine halbe Stunde beim Hüftkreisen zuschauen sollen, bleiben eben Wirbelwinde. Seit der Kleinste ein Jahr alt ist, können mich aber alle Kinder 10 bis 15 Minuten am Morgen entbehren.

1. Welcher Sport macht mir Spaß?

Diese Frage konnte ich nicht auf Anhieb beantworten. Zumindest ist mir klar, welche Sportarten bisher nichts für mich sind. Der Rest meiner Familie liebt Yoga. Ich finde es zum Gähnen langweilig. Beim Tanzen, Zumba und sonstigem Rumgehampel komme ich mir albern vor, auch wenn man dabei sicher gut die Kinder einbinden kann.

2. Was sind meine Ziele?

Zudem lassen sich diese Formen der Leibesertüchtigung nicht mit Antwort auf Frage Nummer 2 „Was sind meine Ziele“ vereinbaren. Die wären, die schrägen und geraden Bauchmuskeln wieder zu einem zarten Sixpack zu formen.

[caption id="attachment_13732" align="aligncenter" width="800"]Bauch nach der Geburt in Form bringen mit Ernährungsumstellung und Sport Der aktuelle Stand: man kann das Sixpack ganz leicht erahnen – bei mir auch. 😉

Werbekörper und unser echter Alltag

Hochglanzbilder zeigen eine Auswahl: einen bestimmten Moment, Licht, Winkel und manchmal auch eine Bearbeitung. Was hinter einem einzelnen Foto an Hilfe, Training oder Eingriffen steckt, weiß ich in den meisten Fällen nicht. Für mich taugt so ein Bild deshalb schlecht als Maßstab für einen Körper, der gerade Schwangerschaft, Geburt, Stillzeit, Schlafmangel und Familienalltag erlebt. Fairer wird der Vergleich, wenn ich meinen Körper an meinem eigenen Befinden und meinen eigenen Zielen messe.

Häufige Fragen zum Abnehmen nach der Schwangerschaft

Wie kann ich nach der Schwangerschaft gesund abnehmen?

Ein systematischer Review mit 27 Studien fand für kombinierte Ernährungs- und Bewegungsinterventionen nach der Geburt im Mittel eine größere Gewichtsabnahme als ohne Intervention. Die eingeschlossenen Programme und Teilnehmerinnen unterschieden sich, und die Ergebnisse schwankten zwischen den Studien.[11] Für den Alltag übersetze ich das viel schlichter: Mahlzeiten, die satt machen, Bewegung, die zur eigenen Kraft passt, und eine Veränderung, die sich wiederholen lässt.

Kann ich trotz Stillen abnehmen?

Stillen erhöht den Energiebedarf, während der tatsächliche Gewichtsverlauf sehr unterschiedlich ausfällt.[4][5] Im Wochenbett stehen Erholung und eine abwechslungsreiche Ernährung im Vordergrund. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rät in der Stillzeit von Diäten ab.[12]

Ab wann ist Abnehmen nach der Schwangerschaft sinnvoll?

Der Zeitpunkt ist individuell. Geburtsart, Heilungsverlauf, Stillen, Beschwerden und Ausgangsgewicht verändern die Situation. Das Wochenbett dient vor allem der Erholung. Sobald es medizinisch sicher ist, kann Bewegung anschließend schrittweise zurückkehren.[12][10]

Warum fällt das Abnehmen nach der Schwangerschaft manchmal schwer?

Nach einer Geburt kommen körperliche Erholung, Stillen, Schlaf, Hunger, der Familienalltag und weniger planbare Zeit zusammen. Welche Rolle dabei jeder einzelne Punkt spielt, unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. Für mich gehört Disziplin deshalb gar nicht auf die Waage.

Wie seht ihr das?

Wie geht ihr mit eurem Körper nach Schwangerschaft um? Wo findet ihr Balance zwischen Selbstannahme und Veränderungswunsch? Was hilft euch im Alltag wirklich, ohne dass ihr euch dabei verliert?

Ich wünsche euch allen, dass ihr – auf welchem Weg auch immer – mit euren Körpern Freundschaft schließt. Egal, wie wir aussehen: Jeder Mutterkörper kann prahlen – mit der Liebe und Geborgenheit, die sie den Babys schenkten.

Alles Liebe
Eure etwas verschwitzte Evelin ;-D


Quellen und fachliche Einordnung

  1. EFSA Panel on Animal Health and Animal Welfare (2023): Scientific Opinion on the welfare of calves. EFSA Journal 21(3):7896. DOI: 10.2903/j.efsa.2023.7896. Tragende Stellen: Abschnitte 3.18.10 und 3.18.11 zu Kuh-Kalb-Kontakt.
  2. Tran E et al. (2020): Effects of Plant-Based Diets on Weight Status: A Systematic Review. Diabetes, Metabolic Syndrome and Obesity 13:3433–3448. DOI: 10.2147/DMSO.S272802. Tragende Stellen: Abstract sowie Beschreibung der eingeschlossenen Interventionen.
  3. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2024): DGE veröffentlicht neues Positionspapier zu veganer Ernährung. Tragende Stellen: Abschnitte „Keine Empfehlung für oder gegen eine vegane Ernährung für Kinder, Jugendliche, Schwangere, Stillende und Senior*innen“ sowie „Neben Vitamin B12 auf Jodzufuhr achten“.
  4. Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Referenzwerte für Energie. Tragende Stelle: Richtwert für Stillende bei ausschließlichem Stillen während der ersten 4 bis 6 Monate: +500 kcal/Tag; Stand der Ableitung 2015.
  5. Centers for Disease Control and Prevention (CDC), 27. März 2026: Maternal Diet and Breastfeeding. Tragende Stellen: „Caloric intake“ sowie „Vegan or vegetarian diet“.
  6. He X et al. (2015): Breast-feeding and postpartum weight retention: a systematic review and meta-analysis. Public Health Nutrition 18(18):3308–3316. DOI: 10.1017/S1368980015000828. Tragende Stelle: Abstract.
  7. Al-Taiar A et al. (2025): Impacts of Ramadan fasting during pregnancy on pregnancy and birth outcomes: An umbrella review. International Journal of Gynecology & Obstetrics 169(3):968–978. DOI: 10.1002/ijgo.16127. Tragende Stellen: Abstract, Main Results und Conclusions.
  8. Rakıcıoğlu N et al. (2006): The effect of Ramadan on maternal nutrition and composition of breast milk. Pediatrics International 48(3):278–283. DOI: 10.1111/j.1442-200X.2006.02204.x. Tragende Stelle: Abstract; kleine Studie mit 21 stillenden Frauen.
  9. World Health Organization (2020): WHO guidelines on physical activity and sedentary behaviour. Tragende Empfehlung: für Schwangere und Menschen nach der Geburt ohne Gegenanzeigen mindestens 150 Minuten Bewegung moderater Intensität pro Woche.
  10. American College of Obstetricians and Gynecologists (2020): Physical Activity and Exercise During Pregnancy and the Postpartum Period. Committee Opinion No. 804. Tragende Stelle: Abschnitt „Exercise in the Postpartum Period“.
  11. Dodd JM et al. (2018): Targeting the postpartum period to promote weight loss: a systematic review and meta-analysis. Nutrition Reviews 76(8):639–654. DOI: 10.1093/nutrit/nuy024. Tragende Stelle: Results; 27 eingeschlossene Studien, kombinierte Ernährungs- und Bewegungsinterventionen.
  12. Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, familienplanung.de, Stand 06. Juni 2025: Gewicht abnehmen. Tragende Stellen: „Gewicht abnehmen nach der Geburt“ und „Dauerhafte Gewichtszunahme nach der Geburt“.

Hinweis: Die Fastenstudien beziehen sich auf Ramadanfasten und lassen sich deshalb nicht pauschal auf andere Fastenformen übertragen. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Beschwerden oder Vorerkrankungen kann eine individuelle medizinische oder ernährungsfachliche Einschätzung die persönliche Entscheidung sinnvoll ergänzen.

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