Als Befürworter von Bitcoin hat man es schwer. Denn die Medien leisten ganze Arbeit und stellen die Kryptowährung als große Umweltsünde dar: Denn die Herstellung von neuen Bitcoins, das Mining, verschwende Unmengen Energie. Und überhaupt: Der Bitcoin hätte gar keinen richtigen Nutzen. Es gehe nur um Gier und Geld.

Da die Leute all das nachbeten, kommt es eben vor, dass Menschen wie ich, die vom Bitcoin fasziniert und überzeugt sind, als Umweltsünder dargestellt werden. Wie könne man nur vegan leben, von Nachhaltigkeit, Natur- und Umweltschutz sprechen, wo der Bitcoin doch so schlimm für die Zukunft der Menschheit sei?

Natürlich beschäftigen mich dererlei Vorwürfe. Gleichwohl scheine ich mit meiner Haltung zum Bitcoin irgendwie in einer Parallelwelt zu leben. Denn ich sehe ihn, die anderen Kryptowährungen und die Blockchain als große Fortschritte, da sie sehr viele Probleme der Menschheit lösen könnten.

Warum also ist der Bitcoin nachhaltig, gut für die Umwelt, für Mensch und Tier und für unsere Zukunft?

1. Der Bitcoin ist vegan

5-Pfund-Banknote: nicht vegan

Die 5-Pfund-Banknote: nicht vegan, da sie Talg enthält (Bildquelle: Philip Veater auf Unsplash)

2. Der Bitcoin fördert erneuerbare Energien und alternative Energiequellen

  • Bitcoin verbraucht große Mengen Strom. Doch das macht das bisherige Geldsystem genauso.
  • Immer mehr Menschen und Institutionen sehen die Chancen von Kryptowährungen und der Blockchain. Selbst Staaten öffnen sich mehr und mehr für den Bitcoin und akzeptieren ihn als offizielles Zahlungsmittel. Das kleine Land El Salvador geht hier als Pionier voran.
  • Allen Unkenrufen zum Trotz WIRD Bitcoin sich immer mehr durchsetzen. Und daher brauchen wir Konzepte, mit denen das ohne eine Belastung der Umwelt geht. Das Mining muss also mit sauberen und erneuerbaren Energien betrieben werden.
  • Ihr seht: Es sollte nicht der Bitcoin kritisiert werden, sondern Staaten, die immer noch die Erzeugung von Strom aus fossilen Quellen wie Kohle, Öl und Gas zulassen oder gar fördern.
  • Viele Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran. So etwa der US-Bezahldienst Square, der Millionen investiert, um zu zeigen, dass das Mining beliebig erweiterbar, profitabel und gleichzeitig nachhaltig sein kann. Seine Erkenntnisse stellt Square der gesamten Branche zur Verfügung, ganz im Sinne von Open Source.
  • Halten wir fest: Bitcoin wird die saubere Energiewende vorantreiben.

“Auch der Verbraucher sollte sich einmal die Frage stellen, woher sein Strom überhaupt kommt, damit der Kühlschrank, der Fernseher oder auch der Computer überhaupt genutzt werden können. Nicht nur, dass man in regelmäßigen Abständen einen Preisvergleich durchführen sollte, um so die Gewissheit zu haben, das beste Angebot zu nutzen, sollte man auch hinterfragen, wie der eigene ökologische Fußbadruck aussieht.”

(Quelle: UmweltDialog – Bitcoin Mining: Schädlich für die Umwelt, oder?)

3. Der Bitcoin schont die Ressourcen

  • Nehmen wir die erneuerbaren Energien als Grundlage und denken uns noch ein wenig in die Zukunft: Dann nämlich wird Bitcoin die begrenzten Ressourcen der Erde schonen.
  • Bitcoin braucht keine Bäume zum Druck von Geld, keine (Edel-)Metalle für Münzen und für die Herstellung von Chipkarten kein Erdöl.

4. Der Bitcoin verhindert Lobbyismus

  • Der Bitcoin ist höchst transparent. Die Zahlungen sind pseudonym auf der Blockchain für alle einsehbar. Das heißt, wenn Staaten, Unternehmen und NGOs ihre Bitcoin-Adressen offenlegen, können die Bürger dieser Welt genau nachvollziehen, wohin ihre (Steuer-)Gelder bzw. Spenden fließen. Es würde kein Geld mehr irgendwo versickern.
  • Das größte Problem dürfte die drohende, tiefgreifende Regulation des Bitcoins sein. Denn dadurch wäre ein Überwachungsstaat ungeheuren Ausmaßes möglich. Dem sollten wir einen Riegel vorschieben. Einen Missbrauch der Blockchain dürfen wir nicht zulassen. Was für Staaten und Institutionen gilt, darf im Sinne unseres Wohls also nicht für die Bürger gelten.

5. Der Bitcoin schafft Privatsphäre, ähnlich wie das Bargeld

  • Für die Bürger schafft die Bitcoin-Blockchain dank ihrer Pseudonymität ein hohes Maß an Privatsphäre.
  • Es geht einfach niemand Drittem etwas an, wofür ihr privat euer Geld ausgebt. So sind Kryptowährungen, neben dem Bargeld, perfekt geeignet, um all die Waren des täglichen Bedarfs zu kaufen.

6. Durch den Bitcoin erlangen Millionen Menschen Zugang zur Weltwirtschaft

  • Millionen Menschen in vielen Teilen der Welt haben keinen Zugang zum Bankensystem. Sie verdienen zu wenig. Hier kommt der Bitcoin ins Spiel. Denn damit kann man auch kleine Beträge über Ländergrenzen hinweg sicher versenden.
Handys sind weiter verbreitet als Bankkonten

Handys sind weiter verbreitet als Bankkonten (Foto von Danique Photography auf Unsplash)

7. Der Bitcoin ist ungeheuer praktisch.

  • Habt ihr schon mal Zahlungen in Bitcoin gesendet oder empfangen? Das Krypto-Geld kann innerhalb weniger Minuten rund um den Globus transferiert werden und so den Besitzer wechseln. Es geht viel schneller als eine Überweisung bei der Bank.
  • Wenn man eine Ware oder eine Dienstleistung bezahlen will, braucht ihr das Portemonnaie nicht mehr mit euch herumschleppen. Das Bargeld und die ganzen Chipkarten können nicht verloren gehen, weil all das obsolet wird.
  • Eure Bitcoins sind sicher und dezentral auf der Blockchain gespeichert. Wenn ihr euer Smartphone verliert oder es kaputt geht, ist das kein Problem. Denn dank der „Seed“ und eures „Private Keys“ (die ihr hüten müsst wie euren Augapfel) habt ihr jederzeit wieder Zugriff.

Wenn ihr mehr über den Bitcoin wissen wollt, wie er funktioniert, warum er einen Nutzen hat, wir ihn brauchen und er gut für unsere Welt und unsere Zukunft ist, lest gern meinen weiterführenden Artikel zum Thema „₿ – Bitcoin, Kryptowährungen & Blockchain: in Nebel gehülltes Spielgeld und eine Katastrophe für die Umwelt oder doch das Ende eines Hypes und die Chance für eine bessere Welt?“. Dort erfahrt ihr auch, wie ihr den Bitcoin für euch in der Praxis nutzen könnt.

Liebe Grüße
Patrick

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