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World Wide Web Week

Aktualisiert am 08.08.2026: Dieser Beitrag ist Teil unseres früheren Formats „World Wide Web Week“. In dieser Wochenrückschau haben wir Links, Erlebnisse, Videos, News, Blogposts und Ideen geteilt, die uns in der jeweiligen Woche begeisterten, beeindruckten, bewegten, schockierten, faszinierten, imponierten oder inspirierten. Wir führen die Reihe heute nicht mehr regelmäßig fort. Als Archiv bleibt sie trotzdem nützlich: als Momentaufnahme dessen, was uns damals beschäftigt hat. Einige Links können inzwischen veraltet sein; wir markieren das transparent.

In unserer zehnten Ausgabe der World Wide Web Week (#10/2017) geht es unter anderem um Business und Leidenschaft, gleichwürdige Kinder, Müllvermeidung, Verbrauchertäuschung und Frieden in der Welt.

World Wide Web Week: Blogposts aus der Blogosphäre

Wie du echten Wert schaffst und von deiner Leidenschaft leben kannst

Wollt ihr mit eurer Leidenschaft euren Lebensunterhalt bestreiten und könnt ein paar motivierende Gedanken gebrauchen? MyMonk hat sie. Tim schreibt darüber, was „echten Wert schaffen“ für ihn im eigenen Business bedeutet, und gibt dabei einen kurzen Einblick in seine eigene Arbeit. Seine zentrale Frage ist bis heute brauchbar: Welchen Wert schafft das, was wir mit Begeisterung tun, für andere Menschen?

Zum Artikel „Wie du echten Wert schaffen und von deiner Leidenschaft leben kannst“

Ein erfolgreiches Online-Business aufbauen: ein Crashkurs

Markus Cerenak zeigt in einem umfangreichen Blogpost Schritte von der Idee bis zur Umsetzung eines Online-Business. Der Originalartikel ist heute im Webarchiv erhalten.

Zum archivierten Artikel „Ein erfolgreiches Online Business aufbauen – Ein Crashkurs“

Internet und Alltag: Kommunikation im Wandel

Auf „hafawo – happy Work. Happy Life.“ geht es darum, wie das Internet unseren Alltag und unsere Kommunikation verändert. Ich betrachte das Internet als ein Medium, das Menschen über Grenzen hinweg verbinden und persönliche Freiräume erweitern kann. Dieses Potenzial bedeutet mir viel.

Das Gefühl von Verbundenheit, das im Netz entstehen kann, möchte ich mir auch dann erhalten, wenn Hass, Abwertung und Entmenschlichung dort Raum gewinnen. Dazu passt bei uns der Beitrag „Selbstfindung: Das Spiel des Lebens“.

Zum archivierten Artikel über Internet, Alltag und Kommunikation

Kinder müssen lernen, sich unterzuordnen … (?)

Wenn wir anderen Menschen zuhören, uns in sie hineinversetzen und versuchen, sie zu verstehen, schaffen wir für uns eine Grundlage für Mitgefühl, Achtung und Respekt. Junge Menschen sind gleichwürdig, wertvoll und ernst zu nehmen. Jedes Kind ist ein Zeichen der Hoffnung für diese Welt.

Archiv-Hinweis: Der damals verlinkte Fremdartikel ist nicht mehr verfügbar.

World Wide Web Week: News aus den Nachrichten

Welche Wege führen aus der Wegwerfgesellschaft?

Bei einer Fahrt mit dem Auto erwischte mich damals eine Sendung im Deutschlandfunk. Sie brachte mich ins Grübeln über Müll, Umweltbelastung und unseren eigenen Alltag. Fragen kamen in mir auf: Sollten wir ab jetzt nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren? Wie kann ich unser Quellwasser transportieren? Und wie sollen wir die Alternativen finanzieren?

Wir behielten unser Auto. Bei der Suche nach Alternativen stieß ich damals auf die App „Qixxit“, mit der sich verschiedene Verkehrsmittel und Routen vergleichen ließen. Qixxit gehört hier inzwischen zum Zeitbild dieser Ausgabe; Mobilitätsangebote und ihre Namen ändern sich schnell.

Welche Möglichkeiten für ein Leben mit weniger Müll damals diskutiert wurden, könnt ihr im archivierten Deutschlandfunk-Beitrag nachlesen.

Zum Archiv: „Welche Wege führen aus der Wegwerfgesellschaft?“

Mikroplastik in der Umwelt: Von der Nanoforschung lernen

Auch Wissenschaftler:innen beschäftigen sich mit Mikroplastik und seinem Verhalten in der Umwelt. Der damals verlinkte Beitrag greift eine Arbeit von Thorsten Hüffer, Antonia Praetorius, Stephan Wagner, Frank von der Kammer und Thilo Hofmann aus dem Jahr 2017 auf. Die Autor:innen vergleichen Mikroplastik mit technisch hergestellten Nanopartikeln und fragen, welche Erfahrungen aus der Nanoforschung sich für die Untersuchung von Mikroplastik nutzen lassen.

Zum damaligen Beitrag „Mikroplastik in der Umwelt: Von der Nanoforschung lernen“

Original- und Grundlagenquellen:

World Wide Web Week: Videos

Blüten und Blätter essen: Ist das gefährlich?

Der Frühling stand vor der Tür. Unser Speiseplan wurde bunter, weil die Zeit gekommen war, in der das Wildgrün sprießt. Vogelmiere, Brennnesseln und Feldsalat entdeckten wir schon bei unserem Wochenendausflug an die niederländische Nordseeküste.

Damals fiel mir auf, dass Drogeriemärkte Wildkräuter-Samenmischungen verkaufen – für Pflanzen, die vielerorts ohnehin wachsen. Ich fand die Idee schräg. Für uns war ein brauchbarer Naturführer zum Thema „Essbare Wildpflanzen“ die sinnvollere Hilfe. Der damalige Affiliate-Kurzlink führt weiterhin zu dem von uns genannten Naturführer: Naturführer „Essbare Wildpflanzen“.

Das damals eingebundene Video ist leider nicht mehr verfügbar.

Wie leicht lasst ihr euch täuschen? (Max Green)

Wie schon beim vorherigen Video angemerkt, störte mich die Idee, Menschen Dinge als besonderen Mehrwert zu verkaufen, die sie mit etwas Wissen oft kostenlos oder sehr günstig bekommen können. Bei Wildpflanzen-Samen fand ich diesen Gedanken besonders anschaulich.

Ähnlich ging es mir beim Quellwasser: Manche Menschen tragen Wasser kistenweise aus dem Supermarkt nach Hause, obwohl es regional zugängliche Trinkwasserquellen geben kann. Wie wir nach solchen Quellen gesucht haben, beschreiben wir in unserem Beitrag „Wasserquellen finden: frisches Quellwasser in eurer Umgebung“.

Max Green greift in seinem Video weitere Beispiele auf, die er als Verbrauchertäuschung einordnet.

Meergeburt: Lara und Oliver Horlacher berichten

Lara und Oliver Horlacher berichteten in einem Video über die Alleingeburt ihrer Tochter im tropischen Meer. Eine solche Art der Geburt ist für viele Menschen in Deutschland schwer vorstellbar. Mit unseren beiden Hausgeburten stellten auch wir eine Ausnahme dar. Unsere Erfahrungen findet ihr im Geburtsbericht aus Sicht eines Vaters und in unserem Beitrag über unsere Ökoeltern-Traumgeburt als Hausgeburt.

Außerklinische Geburten machen in Deutschland weiterhin einen kleinen Teil aller Geburten aus. Der GKV-Spitzenverband weist für 2024 insgesamt 12.932 außerklinische sowie 667.085 Klinik- und sonstige Geburten aus. Das Bundesgesundheitsministerium nennt Hausgeburten ausdrücklich als einen Ort, an dem freiberufliche Hebammen Schwangere betreuen können.

Die Berufshaftpflicht spielt dabei weiterhin eine große Rolle. Der GKV-Spitzenverband nennt für eine Hebamme mit Geburtshilfe im Gruppenvertrag des Deutschen Hebammenverbands für 2025/26 Versicherungskosten von 13.292 Euro. Nach den vom GKV-Spitzenverband beschriebenen Abzügen werden 10.676 Euro als Sicherstellungszuschlag direkt erstattet. Wer sich für die heutige Struktur interessiert, findet die Details beim GKV-Spitzenverband: Zahlen, Daten, Fakten zu freiberuflichen Hebammen, beim Bundesgesundheitsministerium zum Hebammenberuf und in der Produktinformation zur Berufshaftpflicht des Deutschen Hebammenverbands.

Das damalige Video ist leider nicht mehr verfügbar.

CC BY-SA 4.0 World Wide Web Week 10/2017 (Archiv): Leidenschaft, Gleichwürdigkeit, Müll vermeiden & Mikroplastik von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.