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World Wide Web Week #09-2017

World Wide Web WeekDie World Wide Web Week. In jener Wochenrückschau teilen wir jeden Freitag Links, Erlebnisse, Videos, News, Blogposts und Ideen mit Dir, die uns in der jeweiligen Woche begeisterten, beeindruckten, bewegten, schockierten, faszinierten, imponierten und inspirierten.

In unserer neunten Ausgabe der World Wide Web Week geht es u.a. um die Welt der Erziehung, eindrucksvolle Reiseziele, Motivation und die Freude am Leben.

World Wide Web Week Blogposts – Aus der Blogosphäre

Mama, ich kann nicht malen!

Ein Blogbeitrag, in dem „Lila Ranunkel“ über ihre Erfahrungen mit dem Konzept des Malorts nach Arno Stern schreibt. Es geht um Wertschätzung für Kinder. Zum Artikel „Mama, ich kann nicht malen!“

Oman Teil 1 – Durch das Landesinnere ans Meer

Achtung! Es folgt ein bildgewaltiger Blogbeitrag zu einer Reise durch den Oman. Danke an die vier Reisenden in ihrem kultigen Gefährt, einem 1984er Magirus Deutz MD130D9, für diese Eindrücke! Zum Artikel „Oman Teil 1 – Durch das Landesinnere ans Meer“

Familienausflug nach Hildesheim: Was für eine schöne Stadt!

Lena von „family4travel“ zeigt, dass es sich lohnt, auf Städtereisen in Deutschland zu gehen. In ihrem Beitrag berichtet sie über all das, was die Stadt Hildesheim bietet – und wie Blogger es schaffen, sich den Eintritt zu Sehenswürdigkeiten zu sparen. ;-) Zum Artikel „Familienausflug nach Hildesheim: Was für eine schöne Stadt!“

Bereicherung statt Verzicht: Familienleben ohne klassische Erziehung

Im Sinn der heutigen World Wide Web Week gibt es bei „ÖkoHippieRabenmütter“ einen Beitrag zu dem Verzicht auf Erziehung. Das unerzogene Leben wird anhand mehrerer Beispiele geschildert. Zum Artikel „Bereicherung statt Verzicht: Familienleben ohne klassische Erziehung“

World Wide Web Week News – Aus den Nachrichten

Völlig losgelöst

Der Artikel „Völlig losgelöst“ von Ariane Breyer geht auf die „Erziehung“ heutzutage ein. Unkommentiert will ich ihre Ausführungen nicht lassen.

These 1: Die Kinder werden nicht ordentlich erzogen, weil das Leben später noch hart genug werde.

Es stimmt, dass das Gesellschafts-System, in dem die Menschen ihr Dasein fristen, kinder- und lebensfeindlich ist. Wenn wir es schaffen, dem Nachwuchs eine Alternative vorzuleben, werden wir das langfristig ändern. Wer Kinder autoritärer Erziehung aussetzt, sie anschreit, sie zwingt, das zu tun, was sie nicht wollen, und ihnen zeigt, dass es in Ordnung ist, die Grenzen anderer zu übertreten, indem die des Kindes verletzt werden, wird das Gegenteil bewirken.

These 2: Kinder quatschen unablässig dazwischen. Sie bestimmen die Spielregeln der Familie.

Dass die Stimmen der Kinder nicht gehört werden, ist das Problem. Wenn wir ihnen Beachtung schenken, ihre Kommunikation wertschätzen, sie ausreden lassen und sie nicht ermahnen, zu schweigen, werden sie die Fähigkeiten entwickeln, die der Kinderarzt von seinen infantilen Patienten wünscht. Ein Zusammenleben wird nur in Beziehung zueinander funktionieren. Erwachsene haben ohne Zweifel die Möglichkeit, ihre Gespräche kurz für die Anliegen des Kindes zu unterbrechen. Wie singt Bettina Wegner in ihrem Lied „Sind so kleine Hände“? „Sind so schöne Münder, sprechen alles aus. Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus.“

These 3: Kinder, die nicht altersgerecht in Haushaltsaufgaben einbezogen werden, entwickeln eine „Anspruchshaltung“, weil die Eltern ihnen alles abnehmen.

Bei unseren Kindern stellten wir fest, dass sie sich um „Haushaltsaufgaben“ streiten. Sie wollen sein wie Mama und Papa und nötigen uns ihre Hilfe buchstäblich auf. Mit Aussagen wie: „Du bist noch zu klein dafür“, „Du musst mir nicht helfen“ oder „Ich erledige das selbst“ begräbt man die Hilfsbereitschaft; genauso wenn man Kindern nicht hilft, wenn sie Hilfe verlangen.

These 4: Ob Attachment Parenting oder Annette Kast-Zahn – egal!

Die Autorin von „Jedes Kind kann schlafen lernen“ – ein Buch, das ein Garant für eine verletzte Kinderseele ist – wird unkritisch im gleichen Atemzug genannt wie die bindungsorientierte Elternschaft. Wir hoffen, dass das Buch trotz der prominenten Platzierung auf der Website der „Zeit“, unbeachtet und ungekauft bleibt.

These 5: Liberale Erziehung, wie sie Jesper Juul vertritt, ist ein Mangel an Erziehung, der unserer Gesellschaft den größten Schaden zufügt.

Na hoffentlich!

These 5: Strenge Erziehung funktioniert.

Im Artikel spricht Aynur Pinarbasi über Familien mit Migrationshintergrund, in denen Erziehung über Angst funktioniert. In einem Kurs zum Thema „Grenzen setzen“ wurde sie gefragt: „Wie machen die Deutschen das eigentlich, dass ihre Kinder nicht immer auf die Straße rennen, so wie meine?“ Daran erkennen wir, dass eine derartige, gewaltvolle Erziehung widersinnig ist. Der Artikel: „Praxis der Antipädagogik: Kinder im Straßenverkehr“, zeigt Dir eine Alternative. Die „Zeit“ stellt treffend fest: „Autoritär erzogene Kinder sind später öfter depressiv, rauchen mehr, mobben andere häufiger, zeigen schlechtere Leistungen in Schule und Beruf“.

These 6: Autoritative Erziehung ist unübertrefflich.

Warum sie es ist, zeigt Dir Evelin in unserem Video.

These 7: Kinder müssen sich anziehen, bevor sie raus gehen. Sie sollten nachts schlafen und das Planschbecken darf nicht mit in die Kita.

Wieso? Kinder können sich genausogut anziehen, wenn sie bereits rausgegangen sind und feststellen: „Oh, doch zu kalt“. Wenn Kinder ihr Schlafbedürfnis tagsüber stillen, wieso sollten sie nachts müde sein? Vor allem Kleinkinder können ein wunderbares Schlafverhalten entwickeln, wenn wir sie dabei unterstützen. Wie das geht, liest Du hier. Warum darf das Planschbecken nicht mit in den Kindergarten? Wen stört es und warum? Wenn Du diese Fragen gemeinsam mit dem Kind erörterst, wird sich eine Lösung finden, mit der beide zufrieden sind.

These 8: Eltern, die ihre Kinder in inniger Bindung und durch Vorleben des „erwünschten“ Verhaltens sozialisieren, fehlt das Erfahrungswissen, weil sie solch eine Kindheit nicht erlebten.“

„Alle sagten: Es geht nicht. Da kam einer, der das nicht wusste und tat es einfach.“, schreibt Goran Kikic. In einer authentischen Elternschaft brauchen Eltern ein derartiges „Erfahrungswissen“ nicht. Es kommt vor, dass wir unsere Töchter mit den eingeprägten Folgen unserer eigenen Erziehung konfrontieren. Es spricht nichts dagegen, unsere eigenen Fehler einzugestehen und die Kinder um Verzeihung zu bitten.

Im Grunde sehen wir in dem Artikel eine positive Tendenz, weshalb wir ihn in dieser World Wide Web Week empfehlen. Zum Artikel „Völlig losgelöst“

World Wide Web Week Videos

Bananen Eis – Vegan + Rohkost

Das Video von Dennis zur Herstellung rohköstlichen Speiseeises (ein Rezept findest Du hier auf freeyourfamily.net) hat seine amüsanten Momente. :D

DU HAST NUR 1 LEBEN & alles ist möglich! | Max GREEN

Wer ein kleines Motivationsvideo sucht, wird hier fündig. Leb den Moment und tu, was Du liebst!

Gutes Leben – ohne Konsum?

Eine feine Doku über zwei Aussteigerfamilien – eine in der Jurte, eine im Tiny House lebend. :-)

Willst Du Deine Gedanken, Gefühle und Meinungen zur neunten World Wide Web Week loswerden, hinterlasse uns einen Kommentar!

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