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Aktualisiert am 6. März 2026

Gut bei Wut: Tragen und Stillen

Die Autonomiephase: Der Volksmund bezeichnet das Autonomiebestreben bei Kleinkindern ab dem 2. Lebensjahr abwertend auch als „Trotzphase“, weil gelegentliche Wutanfälle an der Tagesordnung sind. Ich zeige euch, wie stark sie bei meinem Jüngsten, knapp 1,5 Jahre alt, ausgeprägt ist und wie ich mein Kind liebevoll durch diese schwierige Zeit begleite.

In diesem Beitrag geht es um zweierlei: um einen sehr konkreten Morgen mit einem wütenden Kleinkind und um die Frage, was hinter solchen Ausbrüchen eigentlich steckt. Wenn ihr gerade selbst von Gebrüll, Tränen und einem kleinen Rasenmäher mit Motor begleitet werdet, findet ihr hier zuerst eine ehrliche Alltagsszene, dann eine ruhige Einordnung und zum Schluss Gedanken, die euch beim Begleiten vielleicht entlasten.

Mit „Autonomiephase“ meine ich die Zeit, in der ein Kind seinen eigenen Willen sehr deutlich entdeckt und Frust zugleich noch nicht gut abfedern kann. Genau daraus entstehen oft diese heftigen Gefühlsausbrüche. Der Begriff „Trotzphase“ greift mir zu kurz, weil er das Kind schnell wie einen kleinen Gegner aussehen lässt, obwohl es in Wahrheit mitten in einer wichtigen Entwicklung steckt.

Kurz zur Einordnung: Dieser Text ist in seinem Kern ein Erfahrungsbericht. Wo ich auf Forschung verweise, kennzeichne ich das ausdrücklich. Wo ich aus meinem Familienalltag schreibe, bleibt es genau das: meine Beobachtung.

Kinder in der Autonomiephase: Kleine Wutkästchen mit Motor

Heute Morgen habe ich mich dazu entschieden, Wutanfälle in kleinen Kästchen zu verkaufen. Sie rumpeln, sind laut und beginnen von jetzt auf gleich. Die Wutkästchen eignen sich als zuverlässige Wecker. Sie funktionieren ein- bis fünfmal mitten in der Nacht, frühs um 6.30 Uhr oder am späten Nachmittag.

Zum ersten Mal hätten wir bereits vor vier Tagen liefern können. Das kam so:

Wir sind in der Stadt unterwegs und schlagen zu fünft vom Parkplatz aus den 200 Meter langen Weg zur Bibliothek ein.

Noch bevor wir den Parkplatz verlassen, springt das Wutkästchen an. So wie ein alter Rasenmäher, dessen Benzinmotor durch Ziehen an einer Schnur gestartet wird: Unser Junge meckert, ist stumm, meckert, holt Luft, meckert, schreit, holt tiefer Luft und brüllt schließlich eindrucksvoll für die nächsten 180 Meter Fußweg.

Wütendes Kleinkind: „Ich will nicht, was du willst!“

Die Kräfte meines Jungen wüten so sehr, dass ich ihn nicht mehr auf meinem Arm tragen kann. Bevor er sich verletzt, muss ich ihn auf dem gepflasterten Fußweg ablegen.

Wer vermutet, dass der brüllende Motor jetzt „absäuft“, weil ein beruhigendes Grasbüschel im Weg ist, liegt falsch. Unser Kleinkind steht auf und stampft wütend ein paar Meter zurück gen Parkplatz. Ich gehe zu ihm, hocke mich vor ihn hin und zeige in die Richtung, in die wir laufen wollen.

Er will nicht. Also zeige ich es ihm noch mal und nehme ihn dabei wieder hoch. Prompt beginnt der alte, kreischende Motor mich erneut kräftig durchzurütteln. Ich halte ein paar Meter durch, bevor sich das gleiche Spiel mehrmals wiederholt.

Und was ist mit meinen Bedürfnissen?

Kleinkind will zum Papa auf den Arm und mitmachen

„Papa, ich will mitmachen“

Ich will meine anderen Kinder nicht schon wieder alleine mit ihrem Papa in die Bibliothek schicken! Das letzte Mal brachten sie nur „Schund“ mit heim. Niemand hatte den Mädchen geholfen, ihre Interessenbücher zu finden. Und ich möchte auch endlich mal wieder raus und mir selbst Literatur auswählen!

Im Haus, in dem die städtische Bibliothek untergebracht ist, hoffe ich, dass die neue Umgebung den Motor verstummen lässt. Doch die Töne meines kleinen Jungen schallen hier umso stärker. Mein Mann und die Mädchen gehen schon mal alleine voraus.

Schade! Eigentlich wollte ich in die Bibliothek gehen! Ich hatte mich seit Wochen darauf gefreut und selbst den Kleinen auf jeden Schritt vorbereitet. Doch ich kann sehr gut zurückstecken. Ich bin seit sechs Jahren Mutter. Und Ehefrau.

Gelassen auf Wutanfälle bei Kleinkindern reagieren

Durch die gute Schulung durch die ausgeprägte Autonomiephase meiner ältesten Tochter bin ich heute in der Lage, gelassen zu bleiben, wenn mein Junge einen Wutanfall bekommt.

Es hilft nicht, dem dröhnenden Motor etwas Benzin in Form von Muttermilch anzubieten. Und Benzintabletten, auch als Süßwaren bekannt, würden mein Kind nur kurz beruhigen. Zudem würde er sich für den Rest seines Lebens einbilden, das wäre die Lösung seiner Probleme. Ich herze meinen Jungen, spreche in sanfter Stimme zu ihm und singe ihm leise vor.

Mein Eineinhalbjähriger trommelt gegen die Ausgangstür des Hauses. Also gut! Ich öffne die Tür und kehre mit ihm zurück zum Parkplatz, wo alles Übel begann. Ich nehme an, dass er sich noch einmal an der metallenen Parkplatzbegrenzung festhalten will, wie er es zuvor mit seinen Schwestern tat.

Er krallt sich an die Metallstangen, holt tief Luft und … schreit weiter.

Ich versuche noch eine ganze Menge in aller Engelsgüte und Geduld. Weil aber alles nicht hilft, entscheide ich mich, wieder zur Bibliothek zu laufen. Diesmal bebt das Motörchen nur zwei mal derart heftig, dass ich es kurz ablegen muss. Inzwischen rinnen dicke Tränen über die Wangen meines geliebten Sohnes.

Kurz vorm Eingang der Bibliothek scheint er sich beruhigt zu haben. Was für ein Segen!

Zu früh gefreut …

Im Treppenhaus ist die Wut plötzlich wieder da. Laut, schallend und unendlich traurig. Eine andere Frau kommt hinzu und unterhält sich freundlich mit uns. Mein Sohn bleibt weiterhin schreiend und schluchzend auf den Treppenstufen liegen. Er schaut dabei nur kurz auf.

Dann stemmt sich das Männlein wütend von der Treppe ab. Ich fange meinen stocksteifen Jungen auf und trage ihn die letzten Stufen hinauf zur Bibliothek. Mein Mann nimmt ihn mir ab. Ein paar tiefe Seufzer, und das Wutkästlein ist für den restlichen Tag nicht mehr lieferbar.

Was es mit der Autonomiephase auf sich hat

Kleinkind will eine Kerze anzünden

„Ich kann die Kerze schon ganz allein anzünden.“

Bei vielen Kindern erreicht der bei 1- bis 5-Jährigen als „Wut- oder Trotzphase“ abgewertete Entwicklungsabschnitt seinen Höhepunkt ungefähr im Alter von drei Jahren. Manche Kinder bleiben hiervon aber auch verschont, wie unser zweites Kind. Solche Altersangaben sind allerdings nur grobe Orientierungen und keine Schablone, in die jedes Kind passen müsste.

Ihr habt richtig gelesen: Es handelt sich nicht um eine „Trotzphase“. Wenn Kinder sich in den Augen Erwachsener trotzig und wütend aufführen, liegt das nicht daran, dass sie ihre Eltern ärgern oder deren Grenzen testen wollen. Nein, die Kleinen werden selbstständig beziehungsweise autonom. Wäre es in Anbetracht dessen nicht besser, diese Zeit wertschätzend „Autonomiephase“ zu nennen?

Was die Forschung dazu sagt

Wutanfälle im Kleinkindalter gelten in der Forschung grundsätzlich als häufiges, entwicklungsnahes Geschehen. Häufig geht es dabei um starke Frustration, noch unreife Emotionsregulation und den Zusammenstoß zwischen großem Willen und noch begrenzten Möglichkeiten. Das ist keine Ausrede für alles und kein Freifahrtschein, aber eben auch kein guter Grund, aus jedem Ausbruch eine kleine Charakterfrage zu basteln. Einen Überblick geben zum Beispiel Hoffenaar und Kolleg:innen zu Temper Tantrums bei Kleinkindern und Vorschulkindern sowie Ponzetti und Kolleg:innen zur Emotionsregulation im Toddler-Alter (https://doi.org/10.1097/DBP.0000000000001071, https://doi.org/10.3390/children10050878).

Auch der Umgang der Erwachsenen spielt eine Rolle. Meta-analytische Arbeiten deuten darauf hin, dass feinfühliges, reguliertes Elternverhalten mit günstigerer Emotionsregulation bei Kindern zusammenhängt. Solche Zusammenhänge sind natürlich kein Zauberschalter. Sie sagen nicht, dass ruhiges Sprechen jeden Wutanfall beendet. Sie sprechen nur dagegen, kindliche Überforderung mit Kälte, Ignorieren oder Machtdemonstrationen beantworten zu müssen (https://doi.org/10.1177/01650254211051086, https://doi.org/10.1111/jcpp.13894).

Wenn das Kleinkind auf eigenen Beinen stehen muss

Mein Sohnemann durfte so lange in meinem Bauch wohnen, wie er wollte. Nach der Geburt blieb ich weiterhin eng mit ihm verbunden. An der Brust, in meinen Armen, in meinem Bett. Jeden Tag von mir selbst betreut.

Vor ein paar Monaten begann er, auf eigenen Beinen zu stehen, im wahrsten Sinn des Wortes. Er erkannte, dass wir nicht aneinanderkleben.

Da ist keine Nabelschnur oder Brust, die uns den ganzen Tag verbindet. Und meine Hände haften nicht zwingend an seinem Körper, um ihn beim Laufen zu stützen oder aufzufangen.

Schlicht: Mein Kind wird und denkt autonom. Manchmal will er etwas unbedingt alleine machen. Ohne die Person, an der er so lange „klebte“. Dabei zeigt er sich: der eigene Wille. Der EIGENE!

Der Ärger, wenn es nicht klappt

Kleinkind in der Autonomiephase: "Lass mich allein fahren ... und feilen!"

Kleinkind in der Autonomiephase: „Lass mich allein fahren … und feilen!“

Oft klappt diese eine Sache, die sich das Kleinkind vorgenommen hat. Aber manchmal eben nicht. Dann meldet sich der ruckelnde, dröhnende Rasenmäher, weil er doch noch den alten Fahrer, mich, dazu braucht. Doof nur, wenn ich 200 Meter über Pflastersteine fahren will, statt an den abenteuerlichen Metallstangen innezuhalten.

Das kleine Wutkästchen, oder nennen wir es jetzt lieber „Autonomie-Kästchen“, bleibt unberechenbar. Am allerbesten kann es bei der engsten Vertrauensperson loslegen. Schließlich taugt nicht jeder zum Fahrer eines alten Benzinrasenmähers. Ich spreche da aus Erfahrung; Zuhause bei meiner Mutter ließ ich „die Sau ’raus“, doch kam jemand dazu, verwandelte ich mich schnurstracks zu einem „braven“ Mädchen.

Heute darf ich meinem Kind sagen: „Es ist mir eine Ehre, dich in dieser für dich wichtigen Phase in Ruhe und Gelassenheit begleiten zu dürfen. Ich verstehe dich und helfe dir, wenn du das möchtest. Es ist in Ordnung, wenn etwas nicht funktioniert. Manchmal sind hohe Grasbüschel oder Pflastersteine im Weg. Du wirst lernen, ihnen auszuweichen, oder Schwung zu holen, um sie zu überwinden. Irgendwann bekommst du den Dreh raus.“

Folgende Ratschläge für die Autonomiephase ignoriere ich:

  • Wutanfälle ignorieren. Das würde das Problem nämlich nur verstärken. Ist klar. Mach ich mit meinem Mann auch immer so. Wenn er fragt, woher die riesige Delle am Auto kommt, reagiere ich einfach nicht drauf. Stärkt die Beziehung.
  • Immer Recht behalten. Selbst dann, wenn sich herausstellt, dass das Kind eigentlich doch nicht falsch lag. Das stärkt sein Selbstbewusstsein.
  • Das Kind auf sein Zimmer schicken beziehungsweise bringen. Werde ich also auf die Delle am Auto angesprochen, schicke ich meinen Mann zur Bestrafung gleich in die Garage. Mag er dort alleine weiter wüten.
  • Den Zornausbruch niemals zum Erfolg führen lassen. Kinder wollen uns nämlich nur manipulieren! Diese Tyrannen! Schreikinder! Sowas …

Ich muss nicht zu allem „Ja“ sagen. Doch ich zeige meinem Kind, dass ich es sehe und verstehe, auch wenn ich seinen Wunsch nicht erfülle. Ärger und Wut sind natürliche Gefühle für gesunde Konflikte, die Frustrationstoleranz lehren.

Ich überlege mir: Was ist es wert, dem kleinen Jungen ein braves und angepasstes Verhalten anzudressieren? Das würde meinen Alltag stressiger und komplizierter machen. Es brächte immer weitere Konflikte und Herausforderungen mit sich, aber keine neuen Konfliktlösungsmöglichkeiten. Mein Kind soll lernen, dass es einen eigenen Willen hat. Einen Willen, der etwas wert ist.

Verständnisvoll durch die Wut in die Selbstständigkeit

Ich möchte all denen Mut schenken, die ihren Rasenmäher alleine fahren und den Griff nicht abgeben können. Ich habe bei unserer ersten Tochter genau das durchgemacht, da Patrick vor seinem Schritt in die Selbständigkeit nur selten zuhause war.

Als heute Morgen die Idee des Wutkästchens aufkam, war meine Große jedoch die Einzige, die helfen konnte. Mein kleiner Junge stapfte durch den Flur, schmiss sich wütend auf den Boden. Er ärgerte sich darüber, dass er so zeitig wach wurde. Ich hockte neben ihm und streichelte ihm lediglich sanft den Rücken. Mehr konnte ich nicht tun.

Da kam meine Große, die über mehrere Jahre die gleichen Gefühle durchmachte und sprach: „Komm, kleiner Bruder! Ich bin da. Du brauchst nicht traurig sein, dass du schon wach bist. Das gehört zum Leben. Willst du mit mir zurück ins Bett gehen und kuscheln?“

Und schon war die Wut beim kleinen Mann fort. Die Autonomie aber blieb: Lächelnd bestimmte mein Sohn darüber, doch wieder ins Bett zu krabbeln.

Was euch bei Wutanfällen vielleicht entlastet

Wutanfälle sehen oft aus wie pure Eskalation. Von außen wirkt das schnell wie Absicht, von innen ist es häufig eher Überforderung. Das Kind will etwas. Es kann es noch nicht so, wie es gern würde. Oder es will gerade ganz woanders hin als wir. Und dann scheppert es.

Mir hilft deshalb eine einfache Unterscheidung: Ich muss meinem Kind nicht jeden Wunsch erfüllen. Aber ich kann trotzdem bei ihm bleiben. Ich kann halten, tragen, warten, sanft sprechen oder auch einfach nur daneben hocken, wenn gerade nichts fruchtet außer Nähe.

Manchmal beruhigt sich die Lage schnell. Manchmal eben nicht. Dann steht man mit einem brüllenden Eineinhalbjährigen zwischen Parkplatz, Pflaster und Bibliothek und kommt sich vor, als wäre man die einzige Familie weit und breit, die gerade so elend scheitert. Seid ihr es wahrscheinlich nicht.

Und noch etwas: Mein Kind ist in so einem Moment nicht gegen mich. Es steckt in etwas fest, das größer ist als seine Möglichkeiten. Dieser Gedanke macht den Lärm nicht leiser. Aber er verändert meinen Blick.

Kraft, Geduld und Liebe allen Rasenmähern und ihren „Besitzern“!

Häufige Fragen zur Autonomiephase und zu Wutanfällen bei Kleinkindern

Ist „Trotzphase“ wirklich der falsche Begriff?

Ich halte „Autonomiephase“ für den passenderen Begriff, weil er den Blick verschiebt. Nicht das Stören der Erwachsenen steht im Mittelpunkt, sondern der Entwicklungsschritt des Kindes hin zu mehr Eigenständigkeit.

Sind Wutanfälle bei Kleinkindern normal?

Im Kleinkindalter sind Wutanfälle häufig. Wie stark sie ausfallen, wie lange sie dauern und wodurch sie ausgelöst werden, ist aber sehr verschieden. Mein zweites Kind war zum Beispiel deutlich weniger betroffen als seine Geschwister.

Solltet ihr einen Wutanfall ignorieren?

Für mich wäre das keine gute Lösung. Ich möchte mein Kind in seiner Überforderung nicht alleinlassen. Nähe heißt allerdings nicht, dass ich jeden Wunsch erfülle. Ich kann da sein und trotzdem Grenzen haben.

Hilft es, das Kind abzulenken oder mit Essen zu beruhigen?

Manches Kind lässt sich in manchen Momenten umlenken. Ich selbst verlasse mich darauf aber nicht. Wenn Süßwaren zur schnellen Standardlösung werden, ist der Krach zwar vielleicht kurz leiser, aber das eigentliche Gefühl bleibt trotzdem da.

Wie könnt ihr in solchen Momenten selbst ruhiger bleiben?

Mir hilft vor allem, die Situation nicht als Machtkampf zu lesen. Mein Kind will mich in so einem Moment nicht fertigmachen. Es steckt in einem Gefühl fest und kommt allein gerade nicht gut heraus. Mit diesem Blick kann ich eher ruhig sprechen, auch wenn ich innerlich längst mürbe bin.

Wann lohnt es sich, genauer hinzuschauen?

Wenn euch Wutanfälle dauerhaft extrem häufig, ungewöhnlich lang oder sehr belastend vorkommen, wenn euer Kind sich oder andere stark verletzt oder wenn euch noch andere Dinge Sorge machen, schaut lieber einmal genauer hin und holt euch fachlichen Blick dazu. Manchmal ist es einfach eine anstrengende Phase. Manchmal steckt mehr dahinter. Von außen lässt sich das nicht sauber raten.

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Zeitdokument-Hinweis: Dieser Beitrag erschien ursprünglich 2019. Die geschilderten Alltagsszenen bleiben natürlich, wie sie sind. Einzelne Formulierungen zur Einordnung habe ich heute behutsam ergänzt, damit der Text auch jetzt noch Orientierung geben kann, ohne aus einem Erfahrungsbericht nachträglich ein Lehrbuch zu basteln.

Eure Evelin

CC BY-SA 4.0 Die Autonomiephase: Wutanfälle bei Kleinkindern bedürfnisorientiert begleiten von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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