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World Wide Web Week

Aktualisiert am 24.02.2026: Dieser Beitrag ist Teil unseres früheren Formats „World Wide Web Week“. Wir führen die Reihe heute nicht mehr regelmäßig fort. Als Archiv bleibt sie trotzdem nützlich: als Zeitkapsel für Ideen, Texte und Videos, die uns damals beschäftigt haben.

In dieser ersten Ausgabe geht es unter anderem um kostengünstiges Reisen mit Familie, hochsensible Kinder, erschöpfte Eltern, Ernährungstipps, Minimalismus und ein bisschen „Gekröse“ (ja, das Wort bleibt ein kleines Wunder).

World Wide Web Week: Blogposts (Aus der Blogosphäre)

Langzeitreisen mit der Familie: günstige Unterkünfte

Damals sind wir über einen Beitrag gestolpert, der Ideen für bezahlbare Unterkünfte auf Reisen sammelt. Besonders hängen geblieben ist uns ein Konzept wie „Camp im Garten“: Menschen stellen Stellplätze oder kleine Flächen zur Verfügung, oft unkompliziert und nah am Alltag vor Ort.

Hinweis zur Linkpflege: Das damals genannte Portal war campinmygarden.com. Ob Dienst und Bedingungen heute noch passen, solltet ihr vor eigener Nutzung kurz prüfen.

Couchsurfing kann ebenfalls spannende Begegnungen ermöglichen. Wir haben darüber einmal Ju kennengelernt, einen freundlichen Studenten und Fotografen aus Taiwan. Wir selbst haben damals keine Unterkünfte über Couchsurfing gebucht, fanden aber die Idee reizvoll: Menschen statt Hotels, Geschichten statt Standardzimmer.

Warum unsere Tochter kein „schwieriges“ Kind ist

Ein Text, der uns sehr berührt hat: Eine Mutter beschreibt ihre Tochter als freundlich, strahlend und gleichzeitig schnell überwältigt, wenn etwas „kippt“. Beim Lesen dachten wir: Das kommt uns bekannt vor.

Wichtig ist uns dabei ein sauberer Blick: Kinder sind keine Diagnosen. Wenn euch das Thema Hochsensibilität beschäftigt, lohnt sich ein kritischer, aber empathischer Einstieg, zum Beispiel über einen Überblick wie diese Seite.

Zum archivierten Artikel „Susanna und ich – Warum unsere Tochter kein ‚schwieriges‘ Kind ist“

Passend dazu: Wenn ihr Hochsensibilität bei Kindern gerade praktisch greifen wollt, haben sich bei vielen Familien Bücher als Türöffner bewährt.

Mein Kind ist hochsensibel – was tun?: Wie Sie es verstehen, stärken und fördern*

Das hochsensible Kind: Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen*

Die „kostenlose Diät“

Zwischen den Jahren taucht zuverlässig der Wunsch auf, „alles wieder gerade zu ziehen“. Ein Blogpost, den wir damals geteilt haben, hielt dagegen: weniger Programm, mehr Klarheit. Auch wenn wir nicht jede Ernährungsphilosophie teilen, mochten wir die Idee, ohne Verkaufstricks über Gewohnheiten nachzudenken.

Zum Artikel „Die kostenlose Diät“

„Bin ich eine Kackmama?“

Kennt ihr diese Tage, an denen ihr gereizt seid, zu schnell werdet, zu laut? Ein Text, der nicht beschämt, sondern sortiert, kann dann wie ein Handlauf sein.

Wir haben für uns eigene Strategien gesucht. Eine davon nannten wir damals „Wuttür“.

Zum Beitrag über unsere „Wuttür“

Zum Artikel „Bin ich eine Kackmama?“

Was soll ich denn nun essen – und ist Kauen wirklich so wichtig?

Ein Beitrag über Essgewohnheiten, Tempo und Körperreaktionen. Interessant fanden wir den Fokus auf Alltagstauglichkeit: nicht perfektionieren, sondern verstehen.

Zum Artikel „Was soll ich denn nun essen und ist Kauen wirklich so wichtig?“

Free Your Family Lieblings-Rezepte

Unsere Freundin Mirjam Adams hatte Rezepte für einen Online-Adventskalender vorbereitet und sie später dauerhaft veröffentlicht. Das fanden wir großzügig. Vielleicht ist auch für euch etwas dabei: glutenfreies Brot, veganer Hackepeter, Rohkosttorte, Quinoa-Rote-Beete-Bratlinge und ein zahnfreundliches Erfrischungsgetränk.

Hinweis: Den ursprünglichen Link hatten wir damals hier stehen. Wenn er heute nicht mehr existiert, ist das kein Drama. Solche Sammlungen altern schneller als man „Permalink“ sagen kann.

World Wide Web Week: News (Aus den Nachrichten)

Medizin: „Noch Gekröse oder schon Organ?“

Tagesschau berichtete damals über Forschung aus Irland, die das „Gekröse“ neu einordnet. Wir fanden weniger die Schlagzeile spannend als den Gedanken dahinter: Selbst in der Anatomie gibt es noch Debatten über Kategorien.

Zum archivierten Tagesschau-Beitrag

Die verborgenen Schätze der Wolken Orions

Patrick konnte seine Kamera an ein Teleskop der örtlichen Sternwarte anschließen. Heraus kamen diese Aufnahmen:

Die Plejaden

Der Orionnebel

Passend dazu veröffentlichte die Europäische Südsternwarte damals detailreiche Aufnahmen vom Orionnebel:

Zum Artikel der ESO: „Die verborgenen Schätze der Wolken Orions“

Psychologie: Verspielte Menschen haben Vorteile

Eine Meldung, die wir gern mögen, weil sie das Offensichtliche rehabilitiert: Spiel ist nicht kindisch. Spiel ist eine Form von Denken.

Unser Kontext dazu: André Stern und die „Ökonomie der Kindheit“

Zur archivierten Meldung (idw-online)

Klimawandel: Meeresspiegel als Risiko

Wir haben damals eine Meldung geteilt, die einen stärkeren Meeresspiegelanstieg als mögliches Risiko diskutiert. Details hängen stark von Modellannahmen ab. Trotzdem lohnt es sich, die Richtung ernst zu nehmen: Küsten sind empfindlich, und „später“ wird schneller „jetzt“ als man denkt.

Zur archivierten Meldung (idw-online)

World Wide Web Week: Videos

Yael Deckelbaum: „Prayer of the Mothers“

Tausende Frauen sind in Israel gemeinsam für Frieden gelaufen. In diesem Video singt Yael Deckelbaum „Prayer of the Mothers“ zusammen mit Frauen verschiedener Religionen.

Wildnisfamilie: Freilerner und freie Bildung

Ein Plädoyer für freie Bildung. Spannend war für uns damals auch die Diskussion unter dem Video, weil sie zeigt, wie schnell Menschen bei Schule über Identität sprechen, nicht über Bedürfnisse.

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CC BY-SA 4.0 World Wide Web Week 01/2017 (Archiv): Reisen, Hochsensibilität, Minimalismus & Fundstücke von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.