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Zuletzt aktualisiert: 15. August 2026
Unser Hund Bello war nie der Typ, der alles frisst, was irgendwo in einen Napf fällt. In Rumänien hatte er an einer Kette gelebt, bekam mal Schlachtabfälle, mal Trockenfutter, fraß unterwegs Gras zur Magen- und Darmpflege und hielt Schafskot für eine Delikatesse. Mit einem Happs ist er weg, so ein von Schafen abgesonderter Kackhaufen. Gemüse? Nein. Obst? Auch nein. Brot dagegen: großes Kino.
Als Bello später bei uns einzog, überraschte uns ausgerechnet das Futter, das bei vielen Menschen sofort Grundsatzdiskussionen auslöst: veganes Hundefutter. Bello mochte es. Ob daraus auch eine gute Ernährung wird, entscheidet allerdings nicht sein Appetit allein. Deshalb habe ich mir noch einmal genauer angesehen, was die Forschung inzwischen wirklich hergibt.
Kann man Hunde vegan ernähren?
Bei gesunden erwachsenen Hunden kann ein bedarfsdeckendes veganes Alleinfuttermittel funktionieren. Das zeigen inzwischen mehrere Fütterungsstudien, allerdings mit überschaubaren Tierzahlen und bisher höchstens zwölf Monaten Laufzeit. Die Forschung gibt deshalb mehr her als ein pauschales „Das geht auf keinen Fall“, aber weniger als ein „Vegan ist für jeden Hund nachweislich die beste Ernährung“.
Wichtig ist das Wort Alleinfuttermittel. Für die Versorgung zählt, ob das konkrete Futter die nötigen Aminosäuren, Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe in geeigneter Menge bereitstellt, zur Lebensphase des Hundes passt und gut vertragen wird. Das Etikett „vegan“ beantwortet diese Fragen noch nicht.
Bisheriges Fressverhalten: die merkwürdigen Vorlieben und Abneigungen unseres Hundes
Bevor Bello Teil unserer Familie wurde (hier lest ihr seine Geschichte), lebte er allein in Rumänien an einer Kette. Als wir während unserer zwei Monate im Apuseni-Gebirge mit ihm Gassi gingen, freute er sich über Gras und erschnüffelte manchmal wahre Leckerbissen. Jedenfalls aus Hundesicht. Schafskot gehörte eindeutig dazu.
In Deutschland gibt’s weniger davon. Dafür isst der Hund dort gern im Gebüsch entsorgte Exkremente von Meerschweinchen.
Für den Rückweg und die erste Zeit bei uns hatten wir etwas von seinem rumänischen Trockenfutter eingepackt. Von einem Bekannten bekamen wir außerdem Leckerlis für Bello. Und – Überraschung – er mochte beides so sehr wie ein Mensch mit Heuschnupfen den Streifzug durch blühende Wiesen.
Das Trockenfutter blieb unangerührt stehen. Es sei denn, der Hunger wurde zu groß. Dann zwang er es sich hinein. Bello ist ein eher konservativer „Fresser“, der nicht alles isst, was man ihm vorsetzt. Gemüse, egal ob frisch oder gekocht, geht gar nicht. Manche Hunde essen gern Obst, etwa Beeren oder Melone. Auch das verschmäht unser wählerischer Bello.

Gemüse platt trampeln, das kann er! Aber essen? No way! Jedenfalls nicht in der ursprünglichen Form.
Einzig auf Brot ist er ganz scharf. Kein Wunder, denn auch das bekam unser rumänischer Hund in seiner traurigen Vergangenheit ab und zu vom Nachbarn. Trotzdem wollten wir ihn nicht mit Brot füttern. Seine Zähne waren laut Tierarzt zwar in Ordnung, vom Beißen auf der Kette aber ganz schön abgenutzt.
1:0 für veganes Hundefutter: Bello mochte Green Crunch
So konnte das nicht weitergehen. Wir probierten ein veganes Trockenfutter aus und landeten bei VEGDOG Green Crunch. Und, was soll ich sagen? Bello liebt die vegane Hundenahrung auf Basis von Linsen, Erbsen und Süßkartoffeln.
Nicht so sehr wie Weizenbrot.
Okay, er MAG es.

Om Nom Nom. Veganes Hundefutter konnte Bello deutlich mehr überzeugen als sein altes Trockenfutter.
Das ist bei ihm durchaus eine Aussage: Bello kann Futter im Napf lassen, wenn er satt ist. Ich kenne Hunde, die würden weiterfuttern, wenn man sie ließe. Unserer nicht.
Das herkömmliche Trockenfutter aus Rumänien spendeten wir dem Tierheim. Boxen für Futterspenden gibt es in einigen Supermärkten, zum Beispiel bei Kaufland. Wir hoffen, die Hunde dort freuen sich mehr darüber als Bello.
Warum wir unseren Hund vegan ernähren
Wir essen selbst keine tierischen Produkte und achten auf eine möglichst umweltverträgliche Lebensweise. Deshalb stellt sich die Frage auch beim Hundefutter: Müssen für Bellos Ernährung andere Tiere genutzt und getötet werden, wenn er sich mit einem gut zusammengesetzten Futter auch ohne tierische Zutaten versorgen lässt?
Natürlich entscheiden wir für Bello, was in seinem Napf landet. Das tun Menschen bei jeder Form der Hundefütterung. Unsere Verantwortung liegt deshalb an zwei Stellen gleichzeitig: Wir wollen andere Tiere möglichst wenig belasten und Bello so ernähren, dass sein Bedarf gedeckt ist und er das Futter verträgt. Der zweite Punkt darf nicht hinter dem ersten verschwinden.

Seelenfutter für den Hund muss auch sein: Streicheleinheiten.
Was die Forschung über veganes Hundefutter weiß
Bei den viel zitierten PLOS-ONE-Studien von 2021 und 2022 lohnt sich ein genauer Blick darauf, was überhaupt untersucht wurde. Die Studie von Knight und Satchell aus dem Jahr 2021 erfasste von Halterinnen und Haltern berichtetes Fressverhalten. Bei den Hunden zeigte sich kein konsistenter Unterschied in der Schmackhaftigkeit zwischen veganem Futter und den verglichenen Fleischfütterungen. Die Studie von Knight und Kolleg:innen aus dem Jahr 2022 fragte Halter:innen nach Gesundheitsmerkmalen ihrer Hunde; dabei schnitten vegan gefütterte Hunde in mehreren Angaben günstiger ab als konventionell fleischgefütterte.
Das klingt zunächst ziemlich überzeugend. Beide Arbeiten beruhen aber auf Angaben der Menschen, die mit den Tieren leben, und nicht auf kontrollierten tierärztlichen Untersuchungen der großen Stichproben. Eine Reanalyse der Gesundheitsdaten von Barrett-Jolley und German aus dem Jahr 2024 kam zu einem deutlich nüchterneren Ergebnis: Alter, Tierarztbesuche und Medikamentengabe erklärten die wahrgenommene Gesundheit wesentlich stärker; der Beitrag der Ernährungsform war in ihren Modellen gering.
Direkte Fütterungsstudien sind kleiner, dafür schauen sie tatsächlich in Blutwerte, Körperzustand und andere Gesundheitsmarker. Dodd und Kolleg:innen untersuchten 61 gesunde erwachsene Hunde in einer randomisierten dreimonatigen Studie; 31 bekamen ein experimentelles veganes Futter, 30 ein fleischbasiertes Vergleichsfutter. Die Autor:innen fanden, dass die pflanzliche Ration für die untersuchten Hunde über diesen Zeitraum mit der fleischbasierten Ernährung vergleichbar war. Linde und Kolleg:innen begleiteten 15 gesunde erwachsene Hunde zwölf Monate lang mit einem kommerziellen pflanzlichen Futter und fanden in den untersuchten klinischen, hämatologischen und ernährungsbezogenen Parametern keine gesundheitliche Verschlechterung. Diese zweite Studie hatte während der zwölf Monate allerdings keine parallel weitergeführte Fleisch-Kontrollgruppe.
Auch die Zusammensetzung der Produkte selbst verdient Aufmerksamkeit. Brociek und Kolleg:innen analysierten 2025 in Großbritannien 31 als Alleinfutter verkaufte Trockenfutter, darunter sechs pflanzliche. Fleisch- und pflanzenbasierte Futtermittel waren bei vielen untersuchten Nährstoffen ähnlich zusammengesetzt; bei den pflanzlichen Produkten lagen Jod und mehrere B-Vitamine niedriger. Einzelne Abweichungen von den herangezogenen Nährstoffrichtlinien fanden die Forschenden in allen Futtergruppen. Schon ältere Produktanalysen hatten gezeigt, dass die Aufschrift „vegan“ oder „vegetarisch“ allein keine bedarfsdeckende Rezeptur garantiert.
Ein systematischer Review von Domínguez-Oliva und Kolleg:innen bewertete die Sicherheit der bisherigen Evidenz für die meisten untersuchten Endpunkte als niedrig oder sehr niedrig. Das passt zu den kleinen Stichproben und den oft kurzen Laufzeiten. Ich würde aus der Forschung deshalb weder einen Freifahrtschein für jedes pflanzliche Produkt noch eine Warnung vor veganer Fütterung ableiten. Gut formulierte pflanzliche Alleinfuttermittel können gesunde erwachsene Hunde versorgen; für pauschale Aussagen über langfristige Gesundheitsvorteile reicht die Datenlage bisher nicht.
Ist es in Deutschland verboten, einen Hund vegan zu ernähren?
§ 2 des deutschen Tierschutzgesetzes verlangt, dass ein Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt wird. Eine bestimmte Zutatenart schreibt der Paragraph nicht vor. Entscheidend ist damit die angemessene Versorgung des Hundes. Wer eine vegane Ernährung plant, muss also genauso auf Nährstoffdeckung und Verträglichkeit achten wie bei jeder anderen Fütterungsform.
Und was ist mit Barfen?
Beim BARFEN füttern Hundehalter ihrem Liebling rohes Fleisch, Innereien und Knochen, oft ergänzt durch Gemüse und Öle. Bei den tierischen Anteilen würde unser Bello sicher nicht nein … ähm, wuff … sagen. Aber die pflanzliche Ergänzung wäre gar nicht seins.
Rohfütterung hat eigene Risiken. Die World Small Animal Veterinary Association nennt unter anderem Krankheitserreger und Nährstoffungleichgewichte als mögliche Probleme roher fleischbasierter Rationen. Auch die PLOS-ONE-Befragung von 2022 lässt sich nicht als Beweis für eine Überlegenheit des Barfens lesen: Roh gefütterte Hunde schnitten bei einigen Halterangaben zwar etwas günstiger ab als vegan gefütterte, waren im Durchschnitt aber jünger. Genau solche Unterschiede machen aus einer Beobachtung noch keinen fairen Ernährungsvergleich.
Antispeziesistisch betrachtet hat Barfen außerdem einen blinden Fleck: Die Interessen des gefütterten Hundes werden leicht getrennt von den Interessen der Tiere betrachtet, die für sein Futter getötet werden. Für uns gehört beides in dieselbe Entscheidung.
Was wir bei Bello beobachtet haben
Seit Bello veganes Futter bekommt und regelmäßig mit uns unterwegs ist, wurde er spürbar vitaler. Manchmal saust der alte Mann sogar vorneweg. Beim Spiel mit anderen Hunden lebt er richtig auf. Das Fell ist weich. Sein Mundgeruch ist erträglicher geworden. Unsere Kinder mussten während der ersten Fahrten mit ihm auf der Rücksitzbank ganz schön leiden. Inzwischen hält man es gut neben ihm ohne Gasmaske aus. Und ja: Die Kacke des Hundes stinkt nicht mehr so nach Wolfsgehege im Zoo.

Bello blieb Bello: eigen, anhänglich und in Futterfragen erstaunlich deutlich.
Ich mache aus Bello trotzdem keinen Kronzeugen für veganes Hundefutter. Mit dem Futter änderte sich schließlich nicht nur sein Napfinhalt. Er bekam eine Familie und deutlich mehr Bewegung. Dass es ihm heute gut geht, kann an mehreren Dingen liegen. Was wir wirklich sagen können: Er frisst dieses Futter gern und wir haben bei ihm damit gute Erfahrungen gemacht.
Welches vegane Hundefutter ist das beste?
Ein „bestes veganes Hundefutter“ kann ich euch nicht seriös nennen. Dafür fehlen unabhängige Langzeitvergleiche der relevanten Produkte. Wenn ihr einen veganen Hundefutter-Test lest, würde ich zuerst auf etwas ziemlich Unsexyes schauen: Prüft er überhaupt, ob ein Produkt als Alleinfuttermittel für die passende Lebensphase gedacht ist und wie der Hersteller die Nährstoffversorgung absichert? Die FEDIAF veröffentlicht dafür europäische Nährstoffrichtlinien für Hunde und Katzen.
Bei Trockenfutter würden wir uns VEGDOG Green Crunch wieder zuerst ansehen, weil Bello es kennt und gern frisst. VEGDOG führt es aktuell als Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde. Wer gezielt ein purinarmes Trockenfutter sucht, findet beim selben Hersteller FARMER’S CRUNCH; ob eine purinarme Ernährung für euren Hund medizinisch sinnvoll ist, solltet ihr bei einer Erkrankung mit der Tierarztpraxis klären.
Veganes Nassfutter haben wir mit Bello selbst bisher nicht ausprobiert. Deshalb wäre es unehrlich, euch hier eine persönliche Erfahrung vorzutäuschen. Als Alleinfuttermittel für ausgewachsene Hunde führt VEGDOG derzeit unter anderem ADULT Linsen & Hirse; SENIOR Erbsen & Hirse ist laut Hersteller für ältere Hunde ab sieben Jahren gedacht. Das sind Herstellerangaben, keine eigenen Fütterungserfahrungen von uns.
Als zweite Marke würden wir uns Amì ansehen. Der Hersteller bietet pflanzliche Alleinfuttermittel für erwachsene Hunde an und gibt an, seine Produkte an FEDIAF- und AAFCO-Standards auszurichten. Mit den veganen Kausachen von Amì hatten wir bei Bello schon deutlich handfestere Erfahrungen: Er nimmt sie gern, spielt damit, würde sie vergraben, wenn er könnte, und kaut nach Herzenslust darauf herum.

So sieht das dann aus.
Wenn ihr mehrere vegane Futtermittel, Snacks und Alltagsprodukte an einem Ort vergleichen möchtet, schaut auch bei Velivery vorbei. Einen breiteren Überblick über weitere Anbieter findet ihr außerdem in unserem Beitrag Vegane Online-Shops 2026: gute Anbieter für veganen Einkauf.
Die Studien oben betreffen vor allem gesunde erwachsene Hunde. Bei Welpen, trächtigen oder säugenden Hündinnen und bei kranken Hunden würde ich eine Futterumstellung deshalb mit tierärztlicher Ernährungsberatung planen. Und wenn ihr veganes Hundefutter selber machen möchtet, braucht ihr eine sauber berechnete Ration; ein Topf voller grundsätzlich guter Zutaten ist noch kein bedarfsdeckendes Hundefutter.
Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht, euren Hund vegan zu ernähren? Schreibt sie gern in die Kommentare.
Liebe Grüße
Patrick
Hinweis in eigener Sache: Wenn wir in diesem Beitrag Produkte oder Shops nennen, kann das an einzelnen Stellen Affiliate-Links betreffen. Das ändert für euch in der Regel nichts am Preis. Für uns ändert es auch nichts an der Pflicht, ein Produkt nicht schöner zu reden, als es sich begründen lässt.
Quellen und Einordnung
- Knight A, Satchell L (2021): Vegan versus meat-based pet foods: Owner-reported palatability behaviours and implications for canine and feline welfare
- Knight A et al. (2022): Vegan versus meat-based dog food: Guardian-reported indicators of health
- Barrett-Jolley R, German AJ (2024): Variables associated with owner perceptions of the health of their dog
- Domínguez-Oliva A et al. (2023): The Impact of Vegan Diets on Indicators of Health in Dogs and Cats: A Systematic Review
- Dodd SAS et al. (2024): Efficacy of vitamin D2 in maintaining serum total vitamin D concentrations and bone mineralisation in adult dogs fed a plant-based diet
- Linde A et al. (2024): Domestic dogs maintain clinical, nutritional, and hematological health outcomes when fed a commercial plant-based diet for a year
- Kanakubo K et al. (2015): Assessment of protein and amino acid concentrations and labeling adequacy of commercial vegetarian diets formulated for dogs and cats
- Zafalon RVA et al. (2020): Nutritional inadequacies in commercial vegan foods for dogs and cats
- Brociek RA et al. (2025): Nutritional analysis of commercially available, complete plant- and meat-based dry dog foods in the UK
- FEDIAF (2025): Nutritional Guidelines for Complete and Complementary Pet Food for Cats and Dogs
- WSAVA: Global Nutrition Guidelines and Nutrition Toolkit
- Bundesministerium der Justiz: Tierschutzgesetz § 2
Kann man Hunde vegan ernähren? Was Studien zeigen und was bei Bello funktioniert hat von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.
Hi,
eine vegane Ernährung für meinen Hund ist mal eine großartige Idee. Hab davon noch nie gehört und werde es mal bei meinen Kleinen ausprobieren.
LG Petra
Lieber Patrick,
dein Artikel kommt wie gerufen 🙂
Neben all den Fragen hier die ersten:
Lt. Stunden an Recherche kommt es bei Hunden doch sehr auf die Sozialisation an (pos. Menschenkontakt/ Kinder mindestens in den Wochen 3-5, was bei eurem Hund wohl nicht anzunehmen ist?)… Hattet ihr nie Sorge, dass so ein „domestizierter Wolf“ (in Anlehnung an „Das andere Ende der Leine“ (Autorin vergessen) eine Gefahr für eure Kleinen ist, insbesondere, da Hunde keine Umarmungen mögen (als Nachfahren der Wölfe haben sie andere Umgangsformen lt. Buch und div. Hundeschulen usw) und deren Verteidigung eben ihr messerscharfes Maul ist?
Sind eure HSK teilweise so ungestüm und der Hund macht das trotzdem gut mit? (Sorge von oben)
Wie geht ihr mit Tierärzten und Krankheiten/ Wehwehchen um? Impfpflicht für Hunde gibt es in Deutschland nicht, aber auf Reisen (und bei Hundeschulen…) soll man wohl einiges vorweisen?
Wie lange reicht so ein GreenCrush 12 kg Sack bei eurem Hund?
Danke für eure Antwort!
LG Maja
Hallo Maja,
unser Bello ist eher ein Lamm als ein Wolf; ein richtiger Schmusehund! Keine Ahnung, wie er als Kettenhund im Zwinger so „lieb“ und geduldig werden konnte, dass er selbst unsere zum Teil ungestümen Kinder „erträgt“, ohne mit der Wimper zu zucken. Wäre er aggressiv gewesen, hätte er jetzt wahrscheinlich nicht so einen gemütlichen Lebensabend mit „eigenem Rudel“.
Er hat eher großen Respekt vor der für ihn unbekannten Menschenwelt und erschrickt vor allem bei plötzlichen, lauten Geräuschen, zum Beispiel wenn ein Stock oder die Yogamatte auf den Fußboden geknallt wird, oder auch bei Gewitter und Feuerwerk (hier bekommt er Panik, zittert am ganzen Leib und braucht ganz viel Trost und Streicheleinheiten).
Damit wir mit dem Hund reisen können, hat er den EU-Heimtierpass bekommen, und dafür ist zumindest die Tollwutimpfung Pflicht. Er hat sie gut vertragen. Wenn Hund oder Katze krank sind, gehen wir natürlich zum Tierarzt unseres Vertrauens. Mit den meisten Tierärzten haben wir bisher auch gute Erfahrungen machen dürfen.
Zum veganen Hundefutter: Mitte Juni wurde der 12-Kilogramm-Sack VegDog Green Crunch geliefert. Da sind jetzt noch Pi mal Daumen fünf Kilogramm drin. Aber Bello ist auch kein besonders großer Hund und ein recht bescheidener „Fresser“ – vor allem jetzt, wo irgendwo im Ort eine Hündin läufig sein muss. 😀
LG Patrick