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Aktualisiert am 24.02.2026: Dieser Beitrag ist Teil unseres früheren Formats „World Wide Web Week“. Wir führen die Reihe heute nicht mehr regelmäßig fort. Als Archiv bleibt sie trotzdem nützlich: als Momentaufnahme dessen, was uns damals beschäftigt hat. Einige Links können inzwischen veraltet sein; wir markieren das transparent und verlinken, wo sinnvoll, auf stabilere Quellen.
In unserer fünften Ausgabe ging es unter anderem um High-Need-Kinder, Spurenstoffe (u. a. Methamphetamin) im Abwasser, Anerkennung, luzides Träumen, das Universum – und um Forschung, die erst mal skurril wirkt, aber im Detail spannend wird.
Inhalte
World Wide Web Week: Blogposts (Aus der Blogosphäre)
High-Need-Kinder: „Geschenk“ oder Herausforderung?
Unsere Erstgeborene ist ein hinreißendes, hochsensibles Kind, das viel Nähe und Aufmerksamkeit einfordert. Das kann kräftezehrend sein – und gleichzeitig eine Schule für Beziehung, Selbstregulation und Prioritäten.
Damals verlinkten wir diesen Artikel:
„6 Gründe, warum High-Need-Kinder ein Geschenk sind“ (Verflixter Alltag)
Wenn ihr bei uns weiterlesen wollt:
Crystal Meth im Abwasser: was man daraus (nicht) ableiten sollte
Dass Arzneimittel, Drogen und andere Chemikalien in Abwässern messbar sind, überrascht kaum. Interessant ist eher, was Messungen leisten – und was nicht: Sie zeigen Belastungen bzw. Konsummuster auf Populationsebene, sagen aber wenig über einzelne Menschen aus.
Ein zeitnaher Bericht dazu (damals):
„Crystal Meth ist inzwischen auch in ostdeutschen Abwässern nachweisbar“
Stabilere Einordnung über Primär-/Fachquellen:
- Ärzteblatt-Meldung (2016)
- DOI: 10.1016/j.drugalcdep.2015.09.006 (Abwasseranalyse zu Amphetamin/Methamphetamin in Deutschland, methodischer Hintergrund)
Hinweis zur Praxis: Wasserfilter können bestimmte Stoffe reduzieren, aber nicht „alles“. Wenn ihr euch dafür interessiert, schaut zuerst auf die Daten eures Wasserversorgers – und wählt Filtertechnik passend zur Fragestellung, nicht zur Angst.
Unser damaliger Erfahrungsbeitrag dazu (als Perspektive, nicht als Medizinrat): „Trinkwasser – so bekommst du es preiswert sauber“
YouTube: lohnte sich das 2017 noch?
Auf „Selbständig im Netz“ wurde damals diskutiert, ob sich YouTube noch lohnt. Für uns war die Frage eher: Passt Video zu unserem Alltag – und zu unserer Energie?
Archiv-Hinweis: Der Link fehlte im Original-HTML; wir können ihn heute nicht sicher rekonstruieren.
Anerkennung: warum wir es anderen recht machen (und uns dabei verlieren)
Ein starker Text über das soziale Grundrauschen aus Anpassung, Erwartung und innerem Druck:
„Warum wir es anderen recht machen und uns selbst damit schaden“ (Healthy Habits)
World Wide Web Week: News (Aus den Nachrichten)
Universum: expandiert es schneller als gedacht?
Damals wurde das Thema als „Neue Physik?“ verkauft. Der nüchterne Kern ist der gleiche, nur ohne Drama: Verschiedene Messmethoden für die Hubble-Konstante lagen (und liegen) teils auseinander. Das kann Statistik sein, Systematik – oder ein Hinweis auf Physik, die unser Modell noch nicht sauber abbildet.
Als solide Quellen:
- Kavli IPMU (2017): Gravitationslinsen & H0LiCOW
- DOI: 10.1093/mnras/stw3006 (H0LiCOW – time-delay strong lensing)
Der ursprüngliche Pop-Artikel bleibt als Zeitdokument, aber er ist nicht unsere stärkste Quelle:
„Universum expandiert tatsächlich schneller…“
Warum Gedanken oft ums Essen kreisen (Mausgehirn, große Fragen)
Eine Presseinfo über einen neuronalen Schaltkreis bei Mäusen, der Nahrungssuche auch unabhängig vom akuten Hunger triggern kann. Das klingt erst kurios – ist aber für das Verständnis von Motivation und Aufmerksamkeit ziemlich relevant.
Primärquelle:
DOI: 10.1038/nature21066 (Gamma-Oszillationen & top-down Signale zum Hypothalamus)
Archivlink zur damaligen Presse-/Institutsseite (falls ihr den historischen Kontext wollt):
Archiv: Leibniz-FMP Presseseite
World Wide Web Week: Videos
Luzides Träumen (Klartraum)
„Luzid“ heißt: Im Traum wissen, dass man träumt. Und manchmal: die Szene aktiv steuern.
Wir sortieren Menschen gern in Schubladen. Das Video spielt das Spiel umgekehrt: Es sucht Gemeinsamkeiten, ohne Unterschiede zu leugnen.
TV 2 | All That We Share (YouTube)
Weiterlesen bei uns
- Hochsensibilität bei Kleinkindern
- Hochsensible Kinder (3–6 Jahre)
- Trinkwasser: preiswert sauber (Erfahrungen)
Und ihr? Welche Themen aus dieser Woche würdet ihr heute noch teilen – und welche sind für euch eindeutig Archiv?
World Wide Web Week 05/2017 (Archiv): High-Need, Crystal im Abwasser, luzides Träumen & Universum von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.