Lesezeit: 3 Minuten

Zuletzt aktualisiert: 22.02.2026

Rosenmontagsrosen: kleine schokoladige Blüten aus Rohkost-Zutaten

Pünktlich zum Rosenmontag servieren wir euch ein Rezept, das so unkompliziert ist, dass es fast verdächtig wirkt: schokoladige Rosenmontagsrosen aus drei Zutaten. Sie passen als süßer Faschingssnack, und ja: auch als kleine, essbare Liebeserklärung rund um den Valentinstag. Ihr braucht keine Backzeit, keine komplizierten Geräte und keinen langen Atem.

Die Basis ist unsere Lieblings-Rohkostschokolade, die ihr vielleicht schon von unseren Schoko-Kokos-Talern kennt.

Zutaten (für ca. 8–12 kleine Rosen)

  • 10 entkernte Datteln
  • 3 EL Kakaopulver (alternativ: Carob)
  • 1 EL Kokosöl

Zubereitung

  1. Masse kneten: Gebt Datteln, Kakao (oder Carob) und Kokosöl in eine Schüssel. Knetet alles kräftig, bis eine glatte, formbare Masse entsteht. Falls die Datteln sehr trocken sind, hilft es, sie vorher 10 Minuten in warmem Wasser einzuweichen und gut abzutropfen.
  2. Rollen formen: Formt aus der Masse kleine, gleichmäßige Rollen. (Sie dürfen glänzen. Das ist kein Fehler, das ist Kokosöl.)
  3. Flach drücken: Drückt jede Rolle mit den Händen zu einem flachen Streifen.
  4. Rosen drehen: Rollt den Streifen von einer Seite her auf. So entsteht die Blüte. Ihr entscheidet beim Aufrollen, ob die Rose eher geschlossen oder weit geöffnet wirkt.
  5. Kühlen: Legt die Rosen für 20–30 Minuten in den Kühlschrank, damit sie stabil werden.
Schokorosen: geformte Rohkost-Rosen aus Dattel-Kakao-Masse

Tipps, damit die Rosen wirklich nach Rose aussehen

  • Für feinere „Blätter“: Drückt die Streifen am Rand etwas dünner als in der Mitte.
  • Wenn es zu weich wird: Kurz kühlen, dann weiterformen. Kokosöl hat manchmal seinen eigenen Kopf.
  • Wenn es zu trocken ist: Ein halber Teelöffel Kokosöl nachlegen oder eine sehr weiche Dattel ergänzen.

Variationen

  • Nussig: 1–2 EL gemahlene Mandeln oder Haselnüsse unterkneten (macht die Rosen etwas „satter“).
  • Fruchtig: Eine Prise Zimt oder etwas fein geriebene Orangenschale sorgt für eine festliche Note.
  • Milder: Mit Carob statt Kakao wird’s karamelliger und weniger herb.

Aufbewahrung

Im Kühlschrank halten die Rosen (luftdicht verpackt) in der Regel 5–7 Tage. Für längere Lagerung könnt ihr sie einfrieren. Dann vor dem Essen kurz antauen lassen, damit sie wieder angenehmer weich werden.

Weiterstöbern: Wenn ihr gerade in der Schoko-Laune seid

Kurz gesagt: Gekühlt lassen sich die Rosenmontagsrosen schnell vernaschen oder hübsch verschenken. Und wenn sie nicht perfekt aussehen: In Familienküchen zählt oft eher die Stimmung als die Symmetrie.

CC BY-SA 4.0 Rosenmontagsrosen: Schoko-Rohkostpralinen aus 3 Zutaten (schnell gemacht) von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

5
0
Was denkt ihr dazu? Wir sind gespannt auf eure Kommentare.x