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Aktualisiert am 27.02.2026

Zwischen den Jahren tut die Welt so, als wäre sie ordentlicher als sonst. Der Kalender klappt um, und viele Menschen behandeln das wie einen Reißverschluss: zu, fertig, neues Leben. In Wirklichkeit steht daneben der gleiche Wäschestapel. Und die gleichen Fragen.

Dieses Video entstand genau in dieser Zwischenzeit. Ein kurzer Gruß, ein ehrlicher Blick nach vorn, ohne den Anschein zu erwecken, man könne ein Jahr wie einen Schrank neu einsortieren.

Worum es hier geht

Ich erzähle, was wir uns für 2017 vorgenommen hatten: auf YouTube einen Schritt zurück, beim Schreiben einen Schritt nach vorn. Dazu ein neuer Ort im Erzgebirge, der nach Rückzug roch, nicht nach endgültiger Heimat. Und im Hintergrund die Idee, irgendwann Deutschland zu verlassen, noch ohne Datum und ohne feierliche Landkarte an der Wand.

Das Video

Unsere Pläne für 2017, kurz zusammengefasst

  • Weniger YouTube und mehr Zeit für Singen und Schreiben.
  • Mehr Blog: eher Texte für Leser:innen als Taktungen für Plattformen.
  • Deutschland bleibt vorerst Basis, weil die Kinder damals noch nicht schulpflichtig waren.
  • Eine Hütte im Erzgebirge als Rückzugsort mit Wald drum herum und einem See in der Nähe.
  • Auswandern bleibt ein Gedanke: Richtung ja, Fahrplan offen.

Was ich im Video sage, als lesbarer Text

Ich melde mich zum Jahreswechsel, wünsche Gesundheit und einen guten Start ins neue Jahr. Das ist die höfliche Oberfläche, die man in solchen Momenten erwartet. Und die ich gern gebe.

Dann kommt der eigentliche Punkt: Auf unserem YouTube-Kanal möchte ich mich zurücknehmen. Nicht aus Dramatisierung, sondern aus Priorität. Ich will mich stärker dem widmen, was mich trägt: Singen und Schreiben. Der Blog soll dabei wichtiger werden, weil er sich weniger nach Bühne anfühlt und mehr nach Werkbank.

Patrick bleibt auf YouTube voraussichtlich präsenter. Er hat Themen, die dort gut aufgehoben sind, und es wäre unerquicklich, so zu tun, als müsste eine Familie stets im Gleichschritt veröffentlichen.

Privat gingen wir davon aus, 2017 noch in Deutschland zu verbringen. Unsere Kinder waren damals noch nicht schulpflichtig. Der Gedanke ans Auswandern war da, aber nicht als Ansage, sondern als leiser Plan, der erst dann spricht, wenn er auch laufen kann.

Neu war dieser Ort im Erzgebirge: eine kleine Hütte, Wald drum herum, ein See in der Nähe. Ich nenne es im Video nicht „Zuhause“. Das Wort trägt zu viel Endgültigkeit, zu viel Etikette. Es war eher ein Versuch, sich einen Sommer lang etwas Ruhe zu leihen und zu prüfen, ob dieser Platz später einmal ein Anker werden könnte.

Während ich das sage, blendet die Sonne. Ich blinzle, werde ein wenig rührselig, und das ist wohl die ehrlichste Regieanweisung dieses Videos: kein Filter, nur Licht, das nicht fragt, ob es gerade passt.

Am Ende bleibt es bei dem, was zwischen den Jahren am verlässlichsten ist: Dank, gute Wünsche, und die Hoffnung, dass ihr uns weiter begleitet. Auf YouTube. Auf dem Blog. Oder dort, wo ihr Texte eben findet, wenn ihr gerade Zeit habt.

Einordnen, ohne den Jahreswechsel zu überschätzen

Dieses Video ist ein Momentfoto. Es beschreibt Absichten, keine Ergebnisse. Zwischen Vorsatz und Wirklichkeit liegen bekanntlich Alltag, Müdigkeit, Kinderhände am Ärmel und die stille Erkenntnis, dass kein Plan jemals mit der Realität verhandelt hat, bevor er aufgeschrieben wurde.

Vielleicht liegt darin trotzdem etwas Brauchbares: Veränderungen beginnen oft nicht als großer Schnitt, sondern als Verschiebung. Weniger von dem, was auslaugt. Mehr von dem, was trägt. Der Rest klärt sich später. Und manchmal klärt er sich nicht. Das ist auch eine Antwort.

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FAQ

Worum geht es in „2017 – das Jahr der Veränderungen“?

Der Beitrag ist ein Jahreswechsel-Gruß mit Video und Einordnung. Ich erzähle, welche Schwerpunkte wir uns für 2017 vorgenommen hatten: weniger YouTube für mich, mehr Schreiben, ein Rückzugsort im Erzgebirge und die weiterhin offene Idee, irgendwann auszuwandern.

Warum wollte ich damals weniger auf YouTube machen?

Im Video begründe ich es als Priorität: Ich wollte mehr Zeit fürs Singen und Schreiben. Der Blog passte dazu, weil er ruhiger ist und weniger nach „Auftritt“ funktioniert. Das ist eine persönliche Gewichtung, kein allgemeines Urteil über YouTube.

Welche Rolle spielte Patrick in dem Plan?

Ich sage im Video, dass Patrick weiterhin Themen auf dem YouTube-Kanal zeigen wird. Das nimmt Druck aus dem Gedanken, als müsse in einer Familie alles gemeinsam entschieden oder im gleichen Umfang gemacht werden.

Warum blieben wir 2017 noch in Deutschland?

Ich nenne als praktischen Hintergrund, dass die Kinder damals noch nicht schulpflichtig waren. Das ist Kontext, keine Regel. Es erklärt, warum wir keinen festen Auswander-Termin ankündigen.

Was hatte es mit der Hütte im Erzgebirge auf sich?

Die Hütte war als Rückzugsort gedacht: Wald drum herum, ein See in der Nähe, ein Platz zum Bewohnen auf Zeit. Im Video bleibt offen, ob daraus später ein fester Sommeranker werden könnte.

Ist das ein Fakten- oder ein Erfahrungsbeitrag?

Es ist ein Erfahrungs- und Planungsbeitrag. Ich schildere unsere damaligen Absichten und die Situation rundherum. Wo es um Lebensentscheidungen geht, sind das Einblicke in unseren Prozess, keine allgemeingültigen Empfehlungen.

Was kann man aus dem Beitrag für eigene Veränderungen mitnehmen?

Vielleicht die Erlaubnis, klein anzufangen: nicht mit großen Ansagen, sondern mit einer Verschiebung von Aufmerksamkeit. Weniger von dem, was hohl macht. Mehr von dem, was Sinn gibt. Das klingt schlicht, ist aber im Alltag oft das ganze Kunststück.

Buchtipps

Wer Jahresreflexion, Lebensgestaltung und bewusste Veränderungen vertiefen möchte, findet passende Bücher zum Beispiel hier:

Buch7 (sozialer Buchhandel)

CC BY-SA 4.0 2017 – Das Jahr der Veränderungen von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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