Haushalt – unendliche Weiten! Dies sind die Abenteuer des neuen iLife V5s Pro, der unermüdlich unterwegs ist, um auf dem Boden liegende Kekskrümel, versteckte Wollmäuse, Krimskrams, Staub und Katzenhaare einzusammeln. Der Saugroboter geht dabei mit einer Gründlichkeit vor, die ich als pingelige Hausfrau nie zuvor vermutet hätte. Aber von vorn …
Über den Mut, Arbeiten anderen zu überlassen
Neulich lauschte ich einem Interview, in dem die Grafikdesignerin Kristina Frank einräumte, dass sie das, was sie am liebsten machte und am besten konnte, an andere abgab. Sie entschied sich dafür, ihre Webseite von anderen Webdesignern gestalten zu lassen. Denn diese Tätigkeit beanspruchte unglaublich viel ihrer eigenen Zeit.
Ich finde es mutig, anderen Menschen Arbeiten zu überlassen, die man doch selbst perfekt beherrscht – und sich dann noch darauf zu verlassen, dass der „Ersatz“ auch wirklich gut genug ist. Gar nicht so einfach, oder?
Ich glaube, ich bin bei vielen Dingen perfektionistisch. Mich als hochsensiblen Menschen stört es, wenn etwas, was ich für wesentlich halte, nicht meinen Vorstellungen entspricht. Es missfällt mir zum Beispiel, wenn unser Zuhause nicht sauber genug ist. Ich putze extrem gern. Aber: Das Putzen kann bisweilen immens viel kostbare Zeit verschlingen.
Aus Rücksicht auf die Kinder
Ich halte mich für die einfühlsamste, liebevollste und tollste Kindergärtnerin meiner drei Wunschkinder. Und ich liebe diesen Job. Weil ich ja „nicht wirklich arbeiten gehe“, sondern „zuhause“ bin, dachte ich lange Zeit, dass ich Kinder und Haushalt alleine schaffen müsste.
Weil ich eine ungemein pingelige Putzfrau bin, fand ich es unerträglich, wenn der Boden wenige Minuten nach der letzten Reinigungsaktion wieder vollgekrümelt war. Dann ärgerte ich mich. Und die sanfte Kindergärtnerin mutierte zu einer blöden Kuh, die ihre Kinder tadelte.
Ich entschied ich mich dazu, mir auch etwas Arbeit abnehmen zu lassen. Keine Bange! Meine Kinder werden nach wie vor von mir betreut. Zuhause.
Aber ich lasse mir jetzt unter die Arme greifen, wie die Erzieherinnen in den Kindergärten. Dort arbeiten schließlich Putzhilfen, damit die gute Tante neben dem Singen und Klatschen nicht auch noch mit dem Wischmopp tanzen muss.
Liebling, wir kaufen einen Roboter!
Eine Putzfrau wollte ich mir nicht leisten. Stattdessen zog ein anderes Ding bei uns ein: ein 2,5 kg schwerer Roboter mit dem Produktnamen „iLife V5s Pro“.
Es ist ein Saugroboter mit Wischfunktion. Da wir nur Parkett und Fliesen haben, entschieden wir uns für ein Modell ohne Teppichbürste.
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Zugegeben: Mein technophiler Gemahl, die Kinder und unser einäugiger Kater waren gleich Feuer und Flamme.
Zweifel und schlechtes Gewissen
Ich aber blieb skeptisch. Ich war zu stolz, um zuzugeben, dass unser Mr. Robot (benannt nach der Cyberthriller-Serie) tatsächlich erstklassige Arbeit leistet.
In der ersten Woche, in der wir ihn ausgiebig testeten, machte ich mir so meine Gedanken:
Wir könnten ihn ja wieder zurückschicken. Würde ich sonst nicht zugeben, dass ich nicht mehr Herr der Lage wäre? Auf Rasenmähroboter stehe ich doch auch nicht.
Don’t panic!
Unser Roboter saugt und wischt unsere komplette Wohnung. Mein penibles Ich muss ihm nicht sagen, dass er unter dem Schrank staubsaugen und die Ecken nicht vergessen soll. Und er tut’s auch dann, wenn wir nicht zuhause sind – dank bequemer Einstellung mittels Fernbedienung.
Natürlich muss ich, wie meine Kolleginnen in den Kitas, selbst aufräumen und die Stühle hochstellen – sonst reinigt er nur drumherum.
Ja, Mr. Robot putzt vielleicht nur zu 99 Prozent so gut wie ich – aber wir ergänzen uns gut.
16 weitere, unglaubliche Vorteile unseres Blechkamerads
- Sein leises Geräusch ist viel angenehmer als das eines üblichen Staubsaugers. So kann ich den Sohnemann problemlos in den Schlaf stillen.
- Ich habe viel mehr Zeit für meine Mädchen. Ich meckere nicht mehr wegen Krümelchen und Sand in den Hosentaschen.
- Unser Bübchen muss keine Turnübungen im Tragetuch oder auf meinem Arm vollführen, wie wenn ich selbst sauge.
- Er hält unseren alten Kater fit. Denn der begleitet ihn auf Schritt und Tritt. Oder bessergesagt: auf Putzbürsten und Rädern.
- Er verbraucht 10 mal weniger Energie als unser „normaler“ Staubsauger.
- Unser Fußboden ist stets sauber.
- Er erkennt Hindernisse und fährt in der Regel, sobald der Akku leer ist, von ganz allein zurück in seine Besenkammer (Ladestation).
- Ich brauche keine Staubsaugerbeutel mehr kaufen. Der Roboter sammelt und saugt alles in eine kleine Box, die aussieht wie eine Brotdose. Der eingesaugte Staub wandert später auf den Kompost.
- Mr. Robot hilft mir treu beim Suchen, wenn kleine Fädelperlen, Legoteilchen oder Prinzessinnenringe verschwunden sind. Ohne diese wertvollen Kleinteile zu beschädigen, lassen sie sich leicht aus der Staubbox entnehmen.
- Er erinnert meine Kinder daran, weniger liegenzulassen.
- Ich kann Staubsauger-Vertreter problemlos an der Tür abwimmeln.
- Geringe Anschaffungskosten für ein solches Wunderwerk der Technik. Er fällt keine Stufen hinunter, erledigt seine Arbeit ausgezeichnet und hat keine Macken. Tadellos!
- Ein HEPA-Filter gegen Feinstaub, Pollen und Sporen in der Luft.
- Der Lithium-Ionen-Akku ist modern und langlebig.
- Die verständliche Bedienungsanleitung liegt in vielen Sprachen vor. Man braucht sie aber eigentlich nicht, da selbst ich den Saugroboter intuitiv bedienen kann.
- Ich habe mehr Freiheit und Urlaub im Alltag.
Eine Investition in die Gegenwart und die Zukunft.
Unser iLife V5s Pro ist eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Investition, die für eine gewisse Grundsauberkeit in unserer Wohnung sorgt und uns mehr Freiheit schenkt.
Man kann den Saugroboter für unter 200 € bei Amazon bestellen oder sich hier auf ebay umschauen, wo er noch preiswerter zu haben ist. Und wenn Du Fragen und Anmerkungen hast, freuen wir uns über Deinen Kommentar.
* Preise inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versandkosten, zuletzt aktualisiert am 2024-10-11. Der angegebene Preis kann sich seit der letzten Aktualisierung verändert haben. Maßgeblich für den Verkauf ist der tatsächliche Preis, der zum Zeitpunkt des Kaufs auf der Website des Verkäufers stand. Eine Echtzeit-Aktualisierung der vorstehend angegebenen Preise ist technisch nicht möglich. Es handelt sich um Affiliate Links. Bilder von Amazon PA-API.
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Hallo ihr Lieben!
Mich würde ja auch mal ein Blog-Beitrag oder ein YouTube-Video zu euren selbst gemachten Putzmitteln interessieren.
Probiere mich auch gerade durch Rezepte, stoße aber zuweilen auf Grenzen (z.B. mehr Zeitaufwand, Spülmaschinenpaste reinigt nicht ganz zu voller Zufriedenheit usw.).
Vielen Dank für eure Inspirationen!
Liebe Grüße, Daniela
P.S. Gerade probiere ich euren Tipp „Efeu als Waschmittel“ aus! Bin gespannt ;-)
Liebe Daniela,
danke für deinen lieben Kommentar und dein Interesse.
Tatsächlich ist das Projekt „Putzmittel“ aber auch etwas eingeschlafen bzw. wurde es z.T. schon aufgegeben. Zum Beispiel beim Geschirrspüler (Soda und Zitronensäure funktionierte irgendwann nicht mehr, jetzt nehmen wir oft Spüli). Die Waschmaschine wäscht Stinkiges nur mit Wasser bei 40 Grad perfekt, Schmutziges z.Z. mit Frosch oder Soda und Kernseife. (Was die Kindersachen aber trotzdem NIE sauber kriegt, doch inzwischen habe ich mich mit fleckigen Feenkleidern und Sandkastenhosenboden angefreundet…) Als Weichspüler für Handtücher reicht uns ein EL Essigessenz. Für Bad und Toilette nutze ich es ebenso, im Ausland wische ich gern mit Teebaumöl oder MMS nach.
Du siehst schon – für einen attraktiven Blogartikel reicht es leider noch nicht. Vielleicht bin ich irgendwann erfahren genug, um mit gelungenen Mittelchen zu prahlen. :-D
Herzliche Grüße, Evelin
Hallo Evelin,
vielen Dank für diesen Blogeintrag und die Empfehlung. Noch immer wird der ZACO V5s Pro als gute Preis-Leistungsvariante ohne WLAN empfohlen.
In einem Beitrag habe ich gelesen, dass man nur spezielles Reinigungsmittel zum Reinigen verwenden darf. Uns ist an ökologischen Mitteln gelegen. Kannst du dazu etwas sagen?
Würdest du ihn auch nach zwei Jahren noch empfehlen?
Viele Grüße und vielen Dank,
Zindribald
Hi Zindribald,
ja, der Saugroboter fährt bis heute noch immer einwandfrei. Als wir im Ausland waren, hatten wir ihn verborgt. Momentan dreht er in unserer Ferienwohnung seine Runden. Zum Wischen eignet er sich m.M. eher für kleine Flächen ohne große Verschmutzungen. (Bei unseren Kindern kommt mehr Kleckerei zustande, als der Roboter wegschrubben könnte.) Man kann dann einfach nur mit Wasser wischen lassen, ein Spritzer Essig/ Teebaumöl oder etwas Spülmittel würden aber auch funktionieren.
Beste Grüße
Evelin
Hallo,
danke für den Einblick! Ich denke auch über einen Kauf nach… Das mit dem Kater ist ja süß… Er reagiert aber gar nicht negativ auf das Gerät?
Viele Grüße!
Es ist wirklich nicht einfach Einen guten Saugroboter zu finden. Ich suche jetzt schon seit längerem, aber bislang waren die Modelle eher nicht sonderlich vielversprechend. Kannst du diesen Modell auch bei Haustieren empfehlen (Langhaarhunde)?
Ja, aber nur bei glatten Böden. Sonst würde ich wohl eher zu einem „normalen“ Staubsauger mit einer Haustierbürste greifen.