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Aktualisiert am: 26.02.2026

Haushalt – unendliche Weiten! Dies sind die Abenteuer des neuen iLife V5s Pro, der unermüdlich unterwegs ist, um auf dem Boden liegende Kekskrümel, versteckte Wollmäuse, Krimskrams, Staub und Katzenhaare einzusammeln. Der Saugroboter geht dabei mit einer Gründlichkeit vor, die ich als pingelige Hausfrau nie zuvor vermutet hätte. Aber von vorn …
Inhalte
- 1 Über den Mut, Arbeiten anderen zu überlassen
- 2 Aus Rücksicht auf die Kinder
- 3 Liebling, wir kaufen einen Roboter!
- 4 Zweifel und schlechtes Gewissen
- 5 Don’t panic!
- 6 16 weitere, unglaubliche Vorteile unseres Blechkamerads
- 7 Eine Investition in die Gegenwart und die Zukunft
- 8 FAQ: Saugroboter mit Wischfunktion im Familienalltag
- 8.1 Ersetzt ein Saugroboter wirklich das Putzen?
- 8.2 Was klappt mit Kindern besser, als ich dachte?
- 8.3 Was nervt am meisten?
- 8.4 Ist die Wischfunktion eine echte Hilfe?
- 8.5 Wie laut ist so ein Gerät im Alltag?
- 8.6 Was ist mit Allergien und Filtern?
- 8.7 Was entscheidet darüber, ob der Roboter „gut“ reinigt?
- 8.8 Lohnt sich ein Saugroboter auch aus Nachhaltigkeitssicht?
Über den Mut, Arbeiten anderen zu überlassen
Neulich lauschte ich einem Interview, in dem die Grafikdesignerin Kristina Frank einräumte, dass sie das, was sie am liebsten machte und am besten konnte, an andere abgab. Sie entschied sich dafür, ihre Webseite von anderen Webdesigner*innen gestalten zu lassen. Denn diese Tätigkeit beanspruchte unglaublich viel ihrer eigenen Zeit.
Ich finde es mutig, anderen Menschen Arbeiten zu überlassen, die man doch selbst perfekt beherrscht, und sich dann noch darauf zu verlassen, dass der „Ersatz“ auch wirklich gut genug ist. Gar nicht so einfach, oder?
Ich glaube, ich bin bei vielen Dingen perfektionistisch. Mich als hochsensiblen Menschen stört es, wenn etwas, was ich für wesentlich halte, nicht meinen Vorstellungen entspricht. Es missfällt mir zum Beispiel, wenn unser Zuhause nicht sauber genug ist. Ich putze extrem gern. Aber: Das Putzen kann bisweilen immens viel kostbare Zeit verschlingen.
Aus Rücksicht auf die Kinder
Ich halte mich für die einfühlsamste, liebevollste und tollste Kindergärtnerin meiner drei Wunschkinder. Und ich liebe diesen Job. Weil ich ja „nicht wirklich arbeiten gehe“, sondern „zuhause“ bin, dachte ich lange Zeit, dass ich Kinder und Haushalt allein schaffen müsste.
Weil ich eine ungemein pingelige Putzfrau bin, fand ich es unerträglich, wenn der Boden wenige Minuten nach der letzten Reinigungsaktion wieder vollgekrümelt war. Dann ärgerte ich mich. Und die sanfte Kindergärtnerin mutierte zu einer blöden Kuh, die ihre Kinder tadelte.
Also entschied ich mich dazu, mir Arbeit abnehmen zu lassen. Keine Bange! Meine Kinder werden nach wie vor von mir betreut. Zuhause.
Aber jetzt lasse ich mir unter die Arme greifen, wie die Erzieher*innen in den Kindergärten. Dort arbeiten schließlich Putzhilfen, damit die gute Tante neben dem Singen und Klatschen nicht auch noch mit dem Wischmopp tanzen muss.
Liebling, wir kaufen einen Roboter!
Eine Putzfrau wollte ich mir nicht leisten. Stattdessen zog ein anderes Ding bei uns ein: ein 2,5 kg schwerer Roboter mit dem Produktnamen „iLife V5s Pro“.

Der iLife V5s Pro ist ein Leichtgewicht.
Es ist ein Saugroboter mit Wischfunktion. Da wir nur Parkett und Fliesen haben, entschieden wir uns für ein Modell ohne Teppichbürste.

Wischzubehör für den Saugroboter
Zugegeben: Mein technophiler Gemahl, die Kinder und unser einäugiger Kater waren gleich Feuer und Flamme.
Zweifel und schlechtes Gewissen
Ich aber blieb skeptisch. Ich war zu stolz, um zuzugeben, dass unser Mr. Robot (benannt nach der Cyberthriller-Serie) tatsächlich erstklassige Arbeit leistet.
In der ersten Woche, in der wir ihn ausgiebig testeten, machte ich mir so meine Gedanken:
Wir könnten ihn ja wieder zurückschicken. Würde ich sonst nicht zugeben, dass ich nicht mehr Herr der Lage wäre? Auf Rasenmähroboter stehe ich doch auch nicht.
Don’t panic!
Unser Roboter saugt und wischt unsere komplette Wohnung. Mein penibles Ich muss ihm nicht sagen, dass er unter dem Schrank staubsaugen und die Ecken nicht vergessen soll. Und er tut’s auch dann, wenn wir nicht zuhause sind, dank bequemer Einstellung mittels Fernbedienung.

Alles dabei, was man braucht. Die Brotbüchse dient dem Größenvergleich. 😉
Natürlich muss ich, wie meine Kolleg*innen in den Kitas, selbst aufräumen und die Stühle hochstellen, sonst reinigt er nur drumherum.
Ja, Mr. Robot putzt vielleicht nicht ganz so gründlich wie ich. Aber wir ergänzen uns gut.
16 weitere, unglaubliche Vorteile unseres Blechkamerads
Sein leises Geräusch ist viel angenehmer als das eines üblichen Staubsaugers. Das ist Gold wert, wenn im Hintergrund gerade jemand einschläft.
Ich habe mehr Zeit für meine Mädchen. Ich meckere weniger wegen Krümelchen und Sand in den Hosentaschen.
Unser Bübchen muss keine Turnübungen auf meinem Arm vollführen, so wie früher, als ich selbst saugte.
Er hält unseren alten Kater fit. Denn der begleitet ihn auf Schritt und Tritt. Oder bessergesagt: auf Putzbürsten und Rädern.
Im Alltag wirkt sein Energiehunger winzig im Vergleich zu unserem alten Staubsauger. Das fühlt sich gut an, auch im Kopf.
Unser Fußboden ist öfter sauber. Nicht klinisch. Aber so, dass ich wieder atme.
Er erkennt Hindernisse und findet in der Regel, sobald der Akku leer ist, von allein zurück in seine Besenkammer (Ladestation).
Staubsaugerbeutel kaufen wir nicht mehr. Der Roboter sammelt alles in eine kleine Box, die aussieht wie eine Brotdose.
Mr. Robot hilft mir treu beim Suchen, wenn kleine Fädelperlen, Legoteilchen oder Prinzessinnenringe verschwunden sind. Ohne diese wertvollen Kleinteile zu beschädigen, lassen sie sich oft aus der Staubbox befreien.
Er erinnert meine Kinder daran, weniger liegenzulassen. Nicht durch Predigt, sondern durch seine stoische Runde durchs Wohnzimmer.
Staubsauger-Vertreter*innen lassen sich leichter abwimmeln. Der Haushalt hat jetzt einen Bodyguard aus Plastik.
Die Anschaffungskosten blieben bei uns überschaubar. Und weil er keine Stufen hinunterfällt, darf er sogar mit Würde altern.
Laut Hersteller arbeitet ein HEPA-Filter mit, der Feinstaub, Pollen und Sporen aus der Luft filtern soll.
Der Akku ist laut Hersteller ein Lithium-Ionen-Akku. Im Alltag heißt das: Er läuft zuverlässig und findet wieder nach Hause.
Die Bedienungsanleitung liegt in vielen Sprachen vor. Brauchen tue ich sie kaum. Selbst ich bekam den Roboter intuitiv gezähmt.
Ich habe mehr Freiheit und Urlaub im Alltag. Nicht auf Postkarten, sondern zwischen Frühstück und Abendbrot.

Die Roboter-Tankstelle hat geöffnet.
Eine Investition in die Gegenwart und die Zukunft
Unser iLife V5s Pro ist für uns eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Investition, die für eine gewisse Grundsauberkeit in unserer Wohnung sorgt und uns mehr Freiheit schenkt.

Kompliziert: Putzen mit Kind
Aktualisierung (26.02.2026): Das von uns getestete Modell „iLife V5s Pro“ taucht inzwischen oft nur noch als Restposten oder gebraucht auf. Wer die Idee „Saugen plus leichtes Wischen“ heute neu einkaufen möchte, landet oft bei einem sehr ähnlichen Gerät aus derselben Schublade, zum Beispiel beim MEDION Saugroboter E32 SW. Als naher Nachfolger im ILIFE-Universum wird häufig der ILIFE V5s Plus geführt.
FAQ: Saugroboter mit Wischfunktion im Familienalltag
Ersetzt ein Saugroboter wirklich das Putzen?
Nein. Er ersetzt vor allem das tägliche Grundrauschen aus Staub, Krümeln und Haaren. Aufräumen, Ecken, Flecken und das echte Wischen bleiben trotzdem manchmal Handarbeit.
Was klappt mit Kindern besser, als ich dachte?
Der Roboter wird zum stillen Taktgeber. Spielzeug verschwindet öfter vom Boden, weil sonst seine Runde stockt. Das ist kein Zauber, eher ein neuer Rhythmus.
Was nervt am meisten?
Alles, was so ein Gerät frisst: Kabel, Schnürsenkel, winzige Bausteine. Bei uns half ein kurzer Boden-Check, bevor er loslegte.
Ist die Wischfunktion eine echte Hilfe?
Für leichte Spuren ja. Für klebrige Stellen eher nicht. Es ist eher Auffrischen als Grundreinigung.
Wie laut ist so ein Gerät im Alltag?
Das hängt vom Modell und Modus ab. Unser Eindruck: Er stört weniger als ein klassischer Staubsauger und lässt sich leichter neben dem Familienleben laufen.
Was ist mit Allergien und Filtern?
Viele Modelle werben mit HEPA-Filtern. Das kann helfen, hängt aber stark davon ab, wie oft Filter und Behälter gereinigt werden. Medizinische Beratung ersetzt so ein Gerät nicht.
Was entscheidet darüber, ob der Roboter „gut“ reinigt?
Aufgeräumte Böden, freie Kabel, keine winzigen Teile im Weg und regelmäßig geleerte Behälter machen bei uns mehr Unterschied als jedes Datenblatt.
Lohnt sich ein Saugroboter auch aus Nachhaltigkeitssicht?
Ambivalent: Ein Gerät mehr im Haushalt ist erst einmal Konsum. Für uns kippte es ins Positive, weil es lange genutzt wird und weil weniger Stress-Putzen bei uns auch weniger Energie und Nerven frisst.
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