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Frau, die ein fremdes Kind stillt – unnatürlich?

Ich beantworte den Leserbrief einer Frau, die als Hebamme in einem ukrainischen Entbindungsheim arbeitet. Sie spielt mit dem Gedanken, ein Kind zu adoptieren. Sollte sie es an ihrer Brust stillen?

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Evelin ist vegetarisch aufgewachsen und lebt seit 20 Jahren vegan. Sie hat als Erzieherin gearbeitet und schließlich studiert, um sich noch mehr für das Recht auf eine Kindheit in Würde, Frieden und ohne Manipulation durch Erziehung einzusetzen - nicht nur für die eigenen drei kindergarten- und schulfreien Kinder. Ihre Lieblingsthemen sind u.a. „Unerzogen“, „Attachment Parenting“, Hochsensibilität und Veganismus.
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CC BY-SA 4.0 Frau, die ein fremdes Kind stillt – unnatürlich? von Free Your Family ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Kommentare 2

  • Hallo, ich bin zufällig auf Euren YT- Kanal gestoßen und möchte mich auch “einmischen”.
    Mein Sohn musste krankheitsbedingt 1 1/2 Tage nach der Geburt nach Chemnitz auf eine Säuglingsstation verlegt werden. Für die ersten Tage wurde er künstlich, aber auch mit Muttermilch ernährt, die ich täglich nach Chemnitz gebracht habe. Nach einer Woche konnte ich mein Kind erstmals Stillen. Irgendwie haben wir es geschafft, obwohl leider keine Hebamme oder Still- Beraterin verfügbar war. Leider war durch das Abpumpen zu viel Milch da, was ich nur durch Stillen nicht regulieren konnte. Also habe ich weiter mein Kind gestillt und den Rest abgepumpt. Ich habe mein Kind 2 Jahre gestillt und nebenbei viele Liter Muttermilch gespendet, die dankbar angenommen und sogar zu Hause (40 km entfernt) abgeholt wurde. Ein fremdes Kind hätte ich wahrscheinlich nicht gestillt, dass wäre mir zu intim. Das sollte aber jede Frau für sich entscheiden.
    Ein paar Themen zu Euren Videos möchte ich noch kurz anschneiden:
    Damals eher total unüblich, habe ich meinen Sohn auch mehrere Jahre in einem Tragetuch durch die Gegend getragen, habe ihn mit Stoffwindeln gewickelt (er war mit 1 Jahr und 2 Monaten trocken) und es gab selbst gekochten Brei (vegetarisch)- aber erst ab 8 Monaten.
    Dafür musste ich wirklich sehr viel Kritik einstecken. “Wie kann man sein Kind nur so lange Stillen? Nimm doch den fertigen Brei… Warum benutzt du nicht Wegwerfwindeln, dass ist doch das Kind angenehmer und trocken… im Tragetuch bekommt das Kind einen krummen Rücken…. ” Und, und, und…

    Heute, mein Sohn ist 19 Jahre alt, kann ich nur noch darüber lachen, obwohl es mich damals schon fertig gemacht hat.

    Wahrscheinlich wird es Euch bei dem einen oder anderem Thema ähnlich ergehen, zum Beispiel bei der veganen Ernährung. (Ich ernähre mich seit 6 Jahren vegan und könnte auch darüber ein kleines Buch schreiben.)
    Ich finde es ganz großartig, wie Ihr mit Euren Kindern und dem Leben umgeht, macht weiter so!

    Liebe Grüsse aus Mittelsachsen, Jaccqueline

    • Liebe Jacqueline,

      vielen Dank für Deinen ausführlichen Erfahrungsbericht aus der Ammenperspektive.
      Dass es damals solche Kommentare zu Deiner unkonventionellen Elternschaft gab, verwundert mich nicht. Es war eine andere Zeit.

      Ich finde es bemerkenswert, dass man sich von manchen Leuten heute immer noch solche Vorwürfe gefallen lassen muss. Das kommt zwar nicht oft vor, aber gerade auf Youtube treffen wir oft auf Unverständnis.

      Über die vegane Ernährung von Kindern haben wir bewusst noch nichts geschrieben oder erzählt, weil es definitiv irgendwen dazu verleitet, unqualifizierte Kommentare abzugeben – obwohl es auch hier umfassende Literatur gibt, z.B. das Buch “Vegane Ernährung” von Gill Langley.

      Liebe Grüße
      Patrick

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