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Aktualisiert am: 25.02.2026

Wir teilen mit euch ein einfaches Rezept für einen im Handumdrehen zubereiteten veganen und glutenfreien, leckeren Pizzaboden.
In unseren Familien trägt bisher zwar niemand den Titel „5-Sterne-Koch“. Trotzdem hat das eine oder andere Familienmitglied unbestrittenes Talent. Vor allem bewundern wir die Gerichte, die durch und durch vegan und glutenfrei gezaubert und uns hin und wieder vorgesetzt werden.
Spätestens nach einer leckeren Pizza getreu hier vorgestelltem Rezept wird jede*r überzeugt sein, dass getreidefreie Gerichte nicht „typisch öko“ schmecken – falls es überhaupt bemerkt wird.
Noch dazu gelingt das Rezept für veganen und glutenfreien Pizzaboden sicher – anders als glutenfreie Fertigbackmischungen. Wir bedanken uns bei unserer Lieblingspizzabäckerin, die – um es nicht unerwähnt zu lassen – auch eine ausgesprochen beliebte Betreuerin und Bespaßerin unserer Kinder ist.
Inhalte
- 1 Veganer, glutenfreier Pizzaboden: das Rezept auf einen Blick
- 2 So gelingt der Boden wirklich „sicher“
- 3 Ideen für Belag
- 4 Aufbewahren und vorbereiten
- 5 FAQ: Häufige Fragen zum veganen, glutenfreien Pizzaboden
- 5.1 Warum wird der Teig mit dem Löffel aufgestrichen?
- 5.2 Kann ich Trockenhefe statt Frischhefe nehmen?
- 5.3 Wird der Boden knusprig?
- 5.4 Kann ich die Maisstärke ersetzen?
- 5.5 Warum steht Zucker in der Zutatenliste?
- 5.6 Was passt als Alternative zu Flohsamenschalen?
- 5.7 Welche veganen, familienfreundlichen Einkaufsquellen nutzt ihr?
- 6 Zum Schluss: ran an die Bleche
- 7 Weiterlesen im Rezept-Cluster
Veganer, glutenfreier Pizzaboden: das Rezept auf einen Blick
Ergibt: 2 Bleche
Backzeit: 20–25 Minuten
Backtemperatur: 220 °C (Ober-/Unterhitze)
Gehzeit: ca. 30 Minuten
Zutaten
- 350 g Maismehl
- 350 g Maisstärke
- 2 EL Flohsamenschalen
- 1 EL Rohrohrzucker
- 1–2 TL Salz
- 1 Würfel Frischhefe
- 700 ml warmes Wasser
- 2 EL Olivenöl
Zubereitung
- Vermischt zuerst alle trockenen Zutaten gründlich.
- Gebt dann Hefe, warmes Wasser und Olivenöl dazu.
- Knetet alles zu einem Teig, der sich gut verstreichen lässt.
- Lasst den Teig etwa 30 Minuten gehen.
- Fettet zwei Bleche. Streicht den Teig anschließend mit einem Löffel darauf (gleichmäßig, nicht zu dünn).
- Belegt die Böden nach Belieben.
- Backt die Pizza bei 220 °C für 20–25 Minuten.
So gelingt der Boden wirklich „sicher“
Teigkonsistenz: streichbar statt „klassisch knetbar“
Dieser Teig darf sich anders anfühlen als Weizenteig. Er muss nicht schön elastisch wirken. Wichtig ist, dass ihr ihn gut auf dem Blech verstreichen könnt, ohne dass er zerbröselt.
Gehzeit ernst nehmen
Gönnt dem Teig seine halbe Stunde Ruhe. Das ist oft der Moment, in dem aus „wird schon“ ein „oha, das wird Pizza“ wird.
Belegen: unsere Kinder übernehmen
Die Böden können nach Belieben belegt werden. Bei uns fühlen sich unsere Kinder für das Belegen zuständig. Woran das liegt, verraten wir euch jedoch ein anderes Mal. 😉
Ideen für Belag
- Klassisch: Tomatensauce, Gemüse, Kräuter, vegane Alternative zu Käse
- „Kühlschrank leer“: Alles, was euch anlacht, klein schneiden, drüberwerfen, fertig
- Schnelle Soße: Wenn ihr schon eine Basis habt, passt oft auch eine vegane Mayonnaise als cremiger Klecks (nicht als Ersatz für Tomatensauce, eher als Extra)
Aufbewahren und vorbereiten
Kann man den Boden vorbereiten?
Ja. Ihr könnt den Teig nach dem Gehen bereits auf die Bleche streichen und zeitnah belegen. Wenn ihr später backen wollt, achtet darauf, dass der Teig nicht austrocknet.
Kann man die Pizza einfrieren?
Aus unserer Erfahrung klappt das am entspanntesten, wenn ihr die Pizza fertig backt, abkühlen lasst und dann portionsweise einfriert. Beim Aufwärmen wird sie am besten im Ofen wieder munter.
FAQ: Häufige Fragen zum veganen, glutenfreien Pizzaboden
Warum wird der Teig mit dem Löffel aufgestrichen?
Weil die Konsistenz eher streichbar als „knetbar“ ist. Das ist hier kein Fehler, sondern das Prinzip, damit der Boden gleichmäßig wird.
Kann ich Trockenhefe statt Frischhefe nehmen?
In vielen Küchen klappt das. Wenn ihr umstellt, beobachtet den Teig: Geht er sichtbar auf, seid ihr auf Kurs. Wenn nicht, gebt ihm mehr Zeit und einen warmen Platz.
Wird der Boden knusprig?
Er wird außen fester und innen angenehm saftig. Wenn ihr es knuspriger mögt, streicht ihn etwas dünner und backt eher am oberen Ende der Zeitspanne.
Kann ich die Maisstärke ersetzen?
Wenn ihr ersetzt, verändert ihr das Ergebnis. Wir würden das Rezept erst einmal so backen, wie es hier steht, und danach experimentieren, wenn ihr den „Normalzustand“ kennt.
Warum steht Zucker in der Zutatenliste?
Er gehört hier zur Teiglogik. Wenn ihr ihn reduziert, achtet darauf, wie sich Gehzeit und Ergebnis verändern.
Was passt als Alternative zu Flohsamenschalen?
Wir nennen hier bewusst keine 1:1-„Heilsversprechen“-Ersatzliste. Wenn ihr etwas tauscht, macht es als Versuch und notiert euch, was sich verändert hat.
Welche veganen, familienfreundlichen Einkaufsquellen nutzt ihr?
Wenn ihr euch inspirieren lassen wollt, schaut in unsere Übersicht „Vegan einkaufen: die besten veganen Online-Shops“ oder in unsere Velivery-Erfahrungen.
Zum Schluss: ran an die Bleche
Viel Spaß beim Nachbacken – bei 220 °C für 20–25 Minuten!
Habt ihr schon mal glutenfreie Pizza probiert? Was ist euer bestes glutenfreies und veganes Pizzabodenrezept? Hinterlasst uns gern euren Kommentar!
Weiterlesen im Rezept-Cluster
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