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Aktualisiert am 14. August 2026
2019 – Es ist unser erstes offizielles Reisejahr. Im September und Oktober wohnen wir in einem Dorf bei Skradin, unweit des Krka-Nationalparks. Das Leben steht hier im totalen Kontrast zu unserer letzten Bleibe am Vrana-See. In diesem Artikel gehe ich ausführlich darauf ein, wie sich das Dorfleben in Kroatien mit unseren kleinen Kindern und Autodidakten anfühlt. Außerdem teile ich unsere Erfahrungen mit zwei kroatischen Kliniken. Denn unser Zweijähriger musste nach dem Einatmen von Mandelstückchen unter Narkose behandelt werden.
Orientierung: Zuerst geht es um unser Dorfleben, Freilernen und die Menschen, denen wir dort begegnen. Später wird es medizinisch: um eine Nacht zwischen Šibenik, Krankenwagen und KBC Split, um Angst, vier Mandelstückchen und eine riesige Erleichterung.
Hinweis: Dieser Beitrag ist ein Erfahrungsbericht. Bei akuten Atemproblemen, auffälligen Atemgeräuschen, Luftnot oder dem Verdacht, dass ein Kind etwas eingeatmet hat, braucht es eine rasche ärztliche Einschätzung.
Für einen kurzen Überblick über das Leben und Freilernen in Kroatien und den Ort habe ich ein Video aufgenommen:
Wie sind wir auf das Dorf bei Skradin gekommen?
Über die Suche nach „unschooling croatia“ fand ich Kontakt zu einer anderen Freilerner-Familie, die nur etwa 50 bis 60 Kilometer von Drage entfernt wohnte. Über sie sollten wir unser nächstes kleines Domizil in diesem Dorf in Dalmatien, unweit des Krka-Nationalparks, finden.
Freilernen in Kroatien: WIKAJA
„Freilernen“ oder „Unschooling“ sind moderne Begriffe für eine Form des Lernens, bei der die Interessen und Fragen des jungen Menschen eine zentrale Rolle spielen. Für uns ist Freilernen vor allem eine Haltung: Wir trauen unseren Kindern Entwicklung zu und versuchen Bedingungen zu schaffen, in denen ihre Neugier Platz hat.
Wenn ihr das Grundprinzip kompakt sucht, findet ihr hier unsere Einordnung: Was ist Unschooling? Selbstbestimmtes Lernen erklärt.
Diesem Ideal des Lernens hat sich auch die oben genannte Familie verschrieben: Sie bietet anderen reisenden Freilerner-Familien ihren Campingplatz im Dorf an. Dort gibt es Stellplätze für Zelte, PKWs und Wohnmobile. Die sanitären Anlagen wirkten neu. Dazu kamen Waschmaschine, Kochecke, Tische, Bänke, WLAN und Yoga-Schaukeln.
Dank des Engagements dieser Familie entstand ein reger Austausch mit anderen. Die Kinder kamen zu ihren Sozialkontakten unter mehr oder weniger Gleichaltrigen, und neue Freundschaften entstanden. Und wer es wünschte, führte angenehme Gespräche mit Menschen, die ähnlich ticken.
Was das Leben hier besonders und spannend machte:
- gemeinsame Ausflüge
- freiwillige „Arbeitseinsätze“, zum Beispiel Weinlese und Olivenernte
- miteinander feiern und gelegentlich zusammen essen
- beim Weinansetzen zuschauen
- Lernen im Umgang mit Tieren
- Trampolinspringen
- Spielzeug-Austausch

Ausflug zum Bribirska glavica

Weinlese in Dalmatien

Gemeinsames Essen nach getaner Arbeit
Das Freilerner-Dorf bei Skradin: eine Idylle wie im Bilderbuch
Das Dorf liegt nur zehn Autominuten von Skradin entfernt. Gerade mal drei Straßen führen durch den Ort. Die Bewohner:innen wirken ruhig, freundlich und gemütlich. Eine alte Frau, die jeden Nachmittag auf einem Stuhl am Straßenrand sitzt, nickt lächelnd den spielenden Kindern zu. Der Viehhirte lädt immer wieder mal Mädchen und Jungen mit aufs Feld zum Gänsehüten ein. Ein anderer Mann verschenkt säckeweise Weintrauben. Zum Schnapsbrennen und Verkosten werden wir herzlich eingeladen, ohne nur ein Wort in der Sprache des anderen zu sprechen.

Destille – Teil 1: der Kessel

Destille – Teil 2: der Kühler
Freie Dorfkinder, wenig Sorgen
Unsere Kinder sind oft von früh bis spät unterwegs und spielen irgendwo im Ort. Wir sorgen uns kaum, dass sie überfahren werden könnten oder an „böse Menschen“ geraten. Liegen gebliebene Fahrräder, Strickjäckchen oder Rucksäcke? Egal! Hier kommt nichts weg.

Wie früher: spielende Kinder auf der Straße
Die ständige Gängelei und Erziehung, das Verschenken von Süßigkeiten und der herkömmliche Umgang, den wir gegenüber jungen Menschen in Deutschland oft erlebt haben: Davon spüren wir hier wenig.
Unschooling in Kroatien im Schatten der Geschichte
Das Unschooling gestaltet sich für reisende Familien für unser Empfinden unkompliziert. Rechtlich lohnt sich allerdings eine Trennung zwischen Aufenthalts- und Bildungsrecht. EU- und EWR-Bürger:innen dürfen sich nach Angaben des kroatischen Innenministeriums bis zu drei Monate mit einem gültigen Ausweis oder Reisepass in Kroatien aufhalten, ohne diesen kurzfristigen Aufenthalt bei der Polizei registrieren zu müssen. Wer länger als drei Monate bleiben möchte, muss den vorübergehenden Aufenthalt spätestens acht Tage nach Ablauf dieser drei Monate registrieren.
Für Familien, die Kroatien längerfristig als Wohnort wählen, reicht unser Reiseeindruck auch beim Thema Bildung nicht als Rechtsgrundlage. Die kroatische Regierung beschreibt die Primarbildung für Kinder von sechs bis 15 Jahren als verpflichtend. Welche Regeln eine reisende Familie im jeweiligen Einzelfall betreffen, hängt unter anderem von Aufenthalt, Wohnsitz und Bildungsstatus ab.
Unsere ausführlichere Einordnung zu Anmeldung, Abmeldung und Schulpflicht findet ihr hier: Anmeldung, Abmeldung und Schulpflicht: unsere Grundlage.
Wenn man den Leuten hier zuhört, bekommt man ein Gefühl dafür, was Krieg für Familien noch lange danach bedeuten kann. Wir hören Geschichten über Misstrauen, Ausgrenzung und alte Konflikte zwischen Menschen, die sich als serbisch oder kroatisch verstehen. Was davon wir als Außenstehende unabhängig prüfen könnten, ist begrenzt. Deshalb erzähle ich diese Gespräche als das, was sie für uns waren: Eindrücke aus einem Dorf, das seine eigene Geschichte trägt.
Was damals geschah, ist in vielen Erzählungen noch präsent. Mir geht dabei immer wieder durch den Kopf, dass Kinder mit Konflikten aufwachsen können, die lange vor ihrer Geburt begonnen haben.

Spuren der Jugoslawienkriege: eine Hausruine mit Einschusslöchern
Im Allgemeinen finden wir die Bedingungen fürs Freilernen in England und in der Tschechischen Republik jedoch besser als in Kroatien. Vor allem, weil es in diesen Ländern für uns leichter war, eine freilerner-freundliche Infrastruktur aus Kultur- und Bildungsangeboten zu finden. In Kroatien können wir dafür viel Natur erfahren und Geschichte und Lebensart sehr direkt erleben. Genau das ist ebenfalls wertvoll.
Wenn euch Kroatien als Land interessiert, findet ihr hier noch einen weiteren Blick: Kroatien: ein Land voller schöner und blöder Entdeckungen.
Wenn ihr Freilernen und Reisen als größeren Rahmen sucht: Worldschooling und Freilernen auf Reisen: unsere Einordnung.
Kroatische Krankenhäuser – Teil 1

Im Wartebereich der Kinderklinik in Šibenik
Leider, aber sicher auch zu unserem Glück, sind wir um einige Erfahrungen mit kroatischen Krankenhäusern reicher.
Kurz nachdem wir anreisten, schwoll das Auge unserer Ältesten aus unerklärlichen Gründen so stark an, dass wir sie in der Kinderklinik in Šibenik vorstellten. Das Personal war freundlich und fürsorglich. Auf die sorgsamen Untersuchungen mussten wir nicht lange warten. Eine Augenärztin träufelte unserer Tochter einige Tropfen ins Auge, was schnell zur Besserung führte.
Für unsere Reise hatten wir eine Langzeit-Reisekrankenversicherung. Falls euch das Thema interessiert, findet ihr unsere damaligen Erfahrungen hier: Langzeit-Auslandskrankenversicherung: unsere Erfahrungen.
Kroatische Krankenhäuser – Teil 2: Verdacht auf eingeatmete Mandelstückchen
Der zweite Besuch im Klinikum war weniger schön.
Unser zwei Jahre alter Sohn hatte am Abend versehentlich Mandelstückchen eingeatmet. Er konnte sie nicht mehr aushusten. In der Nacht stellte ich fiepsende Geräusche beim Ein- und Ausatmen fest. Zum Glück hatte ich das Stethoskop aus dem „Hebammenkoffer“ meiner großen Tochter zur Hand. Ich verglich die Atemgeräusche meines Kindes mit denen in YouTube-Videos und hatte einen Stridor im Kopf. Beurteilen konnten das nur Ärzt:innen. Also fuhren wir nach Šibenik.
Dort wurde unser Sohn geröntgt. Ihm wurde Blut entnommen und ein Venenkatheter gelegt. Danach wurde an seinem Fuß ein Sensor befestigt, der den Sauerstoffgehalt im Blut erfassen sollte.
Nach dem Röntgen untersuchte ein HNO-Arzt den Rachen unseres Kindes mit einem Nasen-Endoskop. Unser kleiner Junge schrie, als die Krankenschwestern seinen Kopf fixierten und der Arzt ihm das flexible Endoskop durch die Nase schob. Mein Herz brach.
Was ich heute zu dem Röntgenbild ergänzen möchte: Viele eingeatmete Fremdkörper bei Kindern sind im Röntgenbild selbst nicht sichtbar. Ärzt:innen suchen deshalb auch nach indirekten Zeichen wie einer Überblähung oder Atelektase, also einem schlecht belüfteten Lungenabschnitt. Ein unauffälliges Röntgenbild schließt einen eingeatmeten Fremdkörper deshalb nicht aus. Das Royal Children’s Hospital Melbourne nennt diesen Punkt ausdrücklich in seiner Leitlinie; auch klinische Studien fanden Fremdkörper bei Kindern mit zunächst unauffälligen Röntgenbildern.

Patrick musste unseren Sohn festhalten. Auf dem Röntgenbild war für uns nichts Eindeutiges zu erkennen
Kroatische Krankenwagen
Da man uns in Šibenik mit den dortigen Möglichkeiten nicht abschließend helfen konnte, wurden wir in ein für solche Fälle ausgestattetes Krankenhaus verlegt – ins rund 60 Kilometer entfernte KBC Split. Der Transport sollte von einer Ärztin im Krankenwagen begleitet werden.
Auf einer rutschigen Pritsche lag ich dann mit meinem Sohn im Arm. Wir bekamen keinen Gurt, weshalb ich meinen Schuh zwischen Bett und Schrank einklemmte, um in den Kurven besseren Halt zu bekommen. Während der Fahrt machten wir einen kurzen Umweg. Die Ärztin stieg aus und kaufte Chips und Schokolade. Dass sie während der Fahrt nach meiner Erinnerung nicht nach meinem Sohn sah, machte mich in diesem Moment ziemlich wütend.
Angekommen am Krankenhaus in Split entfernte man das Messgerät vom kleinen Fuß. Die ganze Fahrt über hatte es immer wieder gepiept. Wir hatten den Eindruck, dass der Sensor schief saß und Fehlmessungen auslöste. Sicher beurteilen konnten wir das damals nicht. Für uns war dieses Piepen trotzdem schwer auszuhalten.
Kroatische Krankenhäuser – Teil 3: Bronchoskopie und Erleichterung

KBC Split, ein Krankenhaus im Flair der 90er
In der Klinik schrie der kleine Mann laut. Eine Ärztin fragte bei der erneuten Aufnahme, was er denn nur gegen Krankenhäuser hätte. Nach kurzer Wartezeit kam auch Patrick an, der sich mit unserem Auto auf den Weg gemacht hatte. Glücklicherweise hatten wir für unsere Mädchen in „unserem Dorf“ eine perfekte Kinderbetreuung.
Relativ zügig bereitete man alles für die Operation vor. Unser Junge schrie allerdings wieder, weil der Venenkatheter in der Hand undicht war und erneuert werden musste. Diesmal bekam er ihn in die Armbeuge. Danach gaben wir unseren Sohn schweren Herzens an der OP-Tür ab. Ich durfte nicht bei ihm bleiben, bis er die Narkose bekam. Eine Krankenschwester würde sich nun um ihn kümmern. Sie ertrug das 20-minütige „Maaami! Maaami!“ besser als ich. Im Gang sollte ich Platz nehmen und seinem Rufen von draußen zuhören.
Nach 45 Minuten kamen zwei Ärzte heraus und sagten, dass unser Kind stabil sei. Sie sagten uns, man habe vier Mandelstückchen per Bronchoskopie aus den Atemwegen entfernt. Zehn Minuten später hörten wir ein heiseres, aber kräftiges „Maaami! Maaami!“. Kurz darauf nahmen wir unseren Schatz in die Arme.

Stillen in der Öffentlichkeit gab uns in dieser Nacht vor allem Nähe
Ein kleines Zimmer mit drei Gitterbettchen und zwei weiteren lungenkranken Kindern wurde uns zugewiesen. Auf dem Balkon der Lungenabteilung rauchten sowohl Personal als auch Eltern. Trotzdem erschien es uns dort schöner als drinnen.

Der Blick vom KBC Split auf die Adria beruhigte uns
Unser Sohn wurde schnell wieder der Alte. Eine freundliche Krankenschwester brachte Patrick und mir einen Tee. Unser Sohn bekam über den Zugang im Arm drei Antibiotika-Spritzen. Warum sie verordnet wurden, kann ich heute aus unserer Erinnerung heraus nicht seriös beurteilen. Entscheidend für uns war in diesem Moment: Er atmete wieder ruhig und erholte sich schnell.
Ein neues Quartier oder zurück ins Dorf?
In Split wollte man uns über Nacht dabehalten. Wir bekamen ein „leckeres Abendessen“ vorgesetzt: ein Stück Fleisch mit Kartoffelbrei, einen Naturjoghurt, ein Stück Apfelstrudel und einige Scheiben Weißbrot. Das Brot war das Richtige für unseren Jungen. Den Rest ließen wir zurückgehen.
Am nächsten Morgen wollten wir zurück ins Dorf. Wir entschieden uns für eine Entlassung auf eigene Verantwortung. Diese Entscheidung gehörte zu unserem damaligen Einzelfall. Bei Kindern mit eingeatmeten Fremdkörpern richtet sich die weitere Überwachung nach Befund, Eingriff und klinischem Verlauf; Bronchoskopien können auch bei erfahrenen Teams Komplikationen haben.
Die Rechnung lag bei mehr als 500 Euro. Der Betrag auf der damaligen „Real Time Card“ unserer Reiseversicherung reichte dafür nicht vollständig aus, deshalb bezahlte Patrick einen Teil mit der EC-Karte. Später konnten wir die Belege bei der Versicherung einreichen.
Schließlich konnten wir in einem Bistro einige Bananen für unseren hungrigen Jungen kaufen und die 90 Kilometer durch die Nacht zurück in unser Dorf fahren.
Von den Strapazen erholten wir uns alle schnell und sind noch heute dankbar, dass wir Hilfe erfuhren. Wir sind froh, dass wir gesund, glücklich und voller schöner Erfahrungen und Erlebnisse in ein neues Land weiterreisen dürfen.
FAQ: Eingeatmete Fremdkörper bei Kindern und unsere Erfahrung
Warum seid ihr mit eurem Kind in die Klinik gefahren?
Wir hörten nachts ein auffälliges, fiepsendes Atemgeräusch und hatten den Eindruck, dass unser Sohn die Mandelstückchen eingeatmet hatte. Genau diese Kombination aus beobachtetem Einatmen und anschließend auffälliger Atmung wollten wir ärztlich abklären lassen. Bei kleinen Kindern können eingeatmete Fremdkörper akut gefährlich werden; eine normale Untersuchung oder ein normales Röntgenbild kann sie übersehen.
Warum sieht man Nüsse oder andere organische Fremdkörper im Röntgen oft schwer?
Viele eingeatmete Gegenstände sind röntgendurchlässig. Auf dem Bild kann deshalb eher sichtbar werden, was sie in den Atemwegen verursachen – etwa eine Überblähung oder eine Atelektase. Ein unauffälliges Röntgenbild kann einen Fremdkörper übersehen.
Was ist eine Bronchoskopie?
Bei einer Bronchoskopie betrachten Ärzt:innen die Atemwege mit einem Bronchoskop. Bei einem eingeatmeten Fremdkörper kann das Verfahren zugleich dazu dienen, ihn zu entfernen. Bei unserem Sohn wurden auf diesem Weg vier Mandelstückchen aus den Atemwegen geholt.
Warum wurdet ihr nach Split verlegt?
Das Krankenhaus in Šibenik konnte die Behandlung mit den dort verfügbaren Möglichkeiten nach unserer Erinnerung nicht abschließen. Deshalb wurden wir ins KBC Split verlegt, wo die Bronchoskopie durchgeführt wurde.
Was war für euch emotional am schwersten?
Der Moment an der OP-Tür. Unser Kind abzugeben, sein „Maaami!“ zu hören und selbst nur warten zu können, hat uns am meisten zugesetzt.
Wie ging es eurem Sohn nach dem Eingriff?
Er war heiser, aber stabil und schnell wieder bei Kräften. Vor allem hörten wir das fiepsende Atemgeräusch nicht mehr. Das war für uns die größte Erleichterung dieser Nacht.
Wo findet ihr mehr über unser Reisen mit Kindern?
Einen Überblick über unser Unterwegssein findet ihr hier: So reisen wir mit unserem Auto (VW T4).
Weiterführend
- Langzeit-Auslandskrankenversicherung: unsere Erfahrungen
- Worldschooling und Freilernen auf Reisen: unsere Einordnung
- Unschooling in England: unser Trip
- Unschooling in Tschechien: Worldschool-Family-Picnic in Prag
- Sozialisation ohne Kindergarten: unsere Erfahrungen
Quellen für die medizinische und rechtliche Einordnung
- Royal Children’s Hospital Melbourne. Clinical Practice Guidelines: Foreign bodies inhaled. Abschnitt „Key points“ und „Investigations“.
- Zerella JT et al. Foreign body aspiration in children: value of radiography and complications of bronchoscopy. J Pediatr Surg. 1998;33(11):1651–1654. DOI: 10.1016/S0022-3468(98)90601-7.
- Skoulakis CE et al. Bronchoscopy for foreign body removal in children. A review and analysis of 210 cases. Int J Pediatr Otorhinolaryngol. 2000;53(2):143–148. DOI: 10.1016/S0165-5876(00)00324-4.
- Ayed AK et al. Foreign body aspiration in children: diagnosis and treatment. Pediatr Surg Int. 2003. DOI: 10.1007/s00383-003-0965-x.
- Ministry of the Interior of the Republic of Croatia. Stay and work of EEA nationals and their family members. Abschnitt „Short-term, temporary and permanent stay of EEA nationals“.
- Government of the Republic of Croatia. Primary education. Abschnitte „Primary education“ und „Parent’s choice“.
Transparenz
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Auf eure Fragen und Anregungen gehe ich wie immer gern in den Kommentaren ein.
Herzliche Grüße
Eure Evelin
Kroatien mit Kindern: Dorfleben bei Skradin, Unschooling & Krankenhaus-Erfahrung von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.
Guten Tag ich habe ein Inserat von euch bei Aussteiger und die die es werden wollen gesehen und uns sofort dafür interessiert.
Wir sind Dani und Jenny
Dani 34 war 3 Jahre auf Europatour und hat bei arbeiten gegen Hand geholfen oder gemeinnützige Arbeit geleistet
Ich Jenny 28 Jahre alt war in Afrika und habe dort gemeinnützig in einem Kinderheim gearbeitet und geholfen.
Danach haben wir uns auf dem Jakobsweg kennen und lieben gelernt und als die Tour zu Ende war wuchs mir ein Kugelbauch mit einer kleinen Tochter darin. Einem Jakobsweg Glückskind.
Leider konnten wir nicht in Spanien bleiben da wir alle Papiere verlohren haben und gingen zurück in unser Heimatland nun haben wir alle Papiere zurück und wünschen uns nichts sehnlichster als unser Kind frei erziehen zu dürfen. Leider ist das in der Schweiz Dank kesb und anderen Behörden absolut nicht mehr möglich. Darum würden wir gerne fragen ob wir zu euch in die Kommune kommen dürfen und wollte fragen ob ihr für Geburten ausgestattet sind. Sprich eine Hebamme vor Ort oder in der Nähe habt die bei der Geburt helfen würde?
Wir möchten am liebsten das Kind auch frei von Stress gebären da die Ärzte und die Spitäler hier in der Schweiz leider zu bestimmend sind. Zu schnelle Kaiserschnitte zuviele Untersuchungen usw.
Daniel ist Maurer und handwerklich wie auch im Umgang mit Kindern tieren sehr gewohnt und kann sehr gut bei allem mit anpacken.
Nach der Geburt bin ich wieder Künstlerin und tattoowiererin und könnte so etwas dazu verdienen in Kroatien damit wir etwas zur Gemeinde beitragen können.
Wir sind beides freundliche und aufgeschlossene Menschen die gleichgesinnte suchen.
Hallo Jenny und Dani,
eure Liebesgeschichte samt Kugelbauch klingt wunderschön!
Allerdings haben wir kein Inserat geschaltet und können euch nur an unsere Freunde in Kroatien weitervermitteln. Das kleine Dorf ist keine Gemeinschaft oder Kommune. Darin wohnt lediglich eine Freilerner-Familie, die dort ihren festen Wohnsitz hat und zusätzlich über einen Campingplatz verfügt. Schaut euch das gerne genauer in der Facebookgruppe an. Eine freie Hebamme gibt es vor Ort nicht. Darüber hinaus besteht jedoch die Möglichkeit, eine gute, slowenische Hebamme in Geburtsplanungen einzubeziehen.
Solltet ihr in der Schweiz doch noch auf der Suche nach einer freien Hebamme sein, kann ich mir vorstellen, dass euch eine Doula bei der Suche behilflich sein könnte. Sie sind aufgeschlossen gegenüber Alleingeburten wie Hausgeburten und haben meistens einen guten Draht zu entsprechenden Hebammen. (https://www.doula.ch/de/)
Ich hoffe, ich konnte euch weiterhelfen.
Herzliche Grüße aus Montenegro, Evelin