Regina Swiss Inn Resort & Aqua Park bei Nacht

Reisebericht – Lass Dich von uns ins ägyptische Hurghada entführen, das wir im Januar mit unseren Kindern bereisten! Wir nehmen Dich mit durch eine Stadt voller Gegensätze und Überraschungen.

Der Hinflug

Zu meinem Handgepäck packte ich einige frische Chilis, die ich nicht zuhause lassen wollte. Am Airport meinte Evelin, dass ich das lieber hätte lassen sollen – nicht, dass es Probleme gibt. So verspeiste ich sie, die scharfen Chilis, an Ort und Stelle.

Mit höllischen Bauchschmerzen und brennender Kehle saß ich im Flieger. Dass meine Liebste nun allein unsere drei Sprösslinge mit Gesang und Späßen bei Laune hielt, erfasste ich nur am Rande.

Die Stewardessen verkauften den Fluggästen, ohne Freude an ihrer Arbeit, das teure Junkfood. Wir sahen vom Konsum ab.

Bei der Landung reichte Evelin mir eine Schüssel, der ich den Inhalt meines Magens übergab. Was für eine Erleichterung!

Am Flughafen

Wir verabschiedeten uns von den unfreundlichen Stewardessen und grüßten die freundlichen Reinigunskräfte, die vor dem Flugzeug auf ihren Arbeitsantritt warteten: “Marhaba!” “Willkommen”, erwiderten diese. Die wichtigsten arabischen Vokabeln hatten uns unsere syrischen Freunde zuvor beigebracht.

Wer nach Ägypten einreist, braucht ein Visum. Theoretisch bekäme man das online, doch das Portal hatte technische Probleme.

So führte uns unser erster Weg an den Schalter der „Bank of Egypt“, wo die Einreiseerlaubnis ca. 22 Euro pro Person kostet. Willst Du nach Ägypten reisen, lass Dich nicht von den Reiseveranstaltern zu ihren Schaltern locken! Dort dauert es länger und Du bezahlst wesentlich mehr.

Nachdem wir das Visum hatten, holten wir unser Gepäck ab. Wir reisten diesmal minimalistisch mit nur einem Koffer, um uns das Geschleppe zu sparen. Deshalb kam nur das Nötigste mit: zwei bis drei mal Wäsche für jeden, Badesachen und der Kulturbeutel. Schmutziges wusch ich im Hotel mit der Hand und trocknete es auf der Terrasse.

Mit Sack und Pack begaben wir uns zum Transferbus, der uns zum Hotel brachte. Beim Verladen des Gepäcks wurde das erste Bakschisch fällig. Ich hatte nur Euro dabei und gab dem Mann, der unseren Koffer in den Gepäckraum des Busses legte, ein paar Cent.

Ankunft im Hotel

Wir fuhren einige Minuten durch die Stadt. Im „Regina Swiss Inn Resort & Aqua Park“, unserem Hotel, wollte mir ein Kofferträger unser Gepäck abnehmen. „Nicht mit mir, mein Lieber!“, dachte ich in Hinblick auf unsere empfindliche Elektronik. An Koffer und Handtaschen zerrten wir eine Weile hin und her. Schließlich gab ich nach.
An der Rezeption klärten wir ein paar Formalitäten. Dann lud man uns zu einem Mitternachtssnack ein.

Die erste Nacht – die Zimmer

Der Kofferträger brachte uns in den Gebäudekomplex „Regal Sea View“, worin wir unsere erste Nacht verbrachten. Das Zimmer war okay. Bis auf das Waschbecken, aus dem sich der Stöpsel nicht mehr löste und den arabischen Nachbarn, der uns frühs um vier Uhr mit einem lauten Telefonat weckte, um anschließend in seinem Bett ganze Wälder zu roden.

Das "Regal Sea View" am Strand von Hurghada

Das “Regal Sea View” am Strand von Hurghada

Die Rezeption war so freundlich, uns einen Bungalow zurechtzumachen. Die Bungalows stehen inmitten einer bildhübschen Gartenanlage. Das war perfekt zum Spielen für unsere Kinder! Sie konnten nach Lust und Laune hinaus und wieder hinein flitzten. Zwar sind die Bungalows kühl, dafür aber ruhig. Die Ausstattung war ähnlich wie das Zimmer zuvor. Alles funktionierte – bis auf die Klimaanlage, die nur theoretisch heizen konnte.

Blick in den Garten des Regina Swiss Inn Resort

Blick in den Garten des Regina Swiss Inn Resort

In den von uns bewohnten Zimmern des „Regina Swiss Inn Resorts“ in Hurghada fand sich keine Möglichkeit, sich landestypisch nach dem Toilettengang zu säubern. Diesen Luxus haben nur die meist arabischen Gäste im nördlich gelegenen Gebäude.

Vor dem nördlichen Gebäude des Regina Swiss Inn Resort, Hurghada, Ägypten

Vor dem nördlichen Gebäude

Die Betten waren bequem und das Personal zuvorkommend. Man baute uns ein Familienbett, brachte uns zusätzliche Decken und stellte uns jeden Morgen eine neue Flasche Wasser hin.

Schönes, stimmungsvolles Bild mit Palmen

Schönes, stimmungsvolles Bild

In die Bungalows kamen unzählige Mücken. Die Frage, ob unsere armen Kinder Masern hätten, wunderte uns nicht. Es half nicht, den Spalt unter der Tür mit einem Handtuch abzudichten. Nach zwei schlaflosen Nächten kauften wir einen Mückenstecker.

Geld und Handel

Babys Pipitöpfchen ging kaputt und ein neues musste her. Zuerst brauchte ich Geld. Bankautomaten gibt es an jeder Ecke und so kam ich schnell an 1000 ägyptische Pfund. Das waren etwa 50 €. Damit machte ich mich auf die Suche nach einem Töpfchen und einem Schwimmreifen, um die Wünsche meiner Kinder zu erfüllen. Im ersten Geschäft fand ich einen Schwimmring. Der Händler erkannte, dass ich sehr reich bin, denn er fragte mich, ob ich nicht noch was anderes bräuchte.

Sogleich machte er sich auf den Weg, um das begehrte Objekt beim Kollegen zu besorgen. Eine Salatschüssel war es nicht, die er mitbrachte. Nein, es war ein merkwürdiges Babytöpfchen, bestehend aus einem Unterteil mit vier Beinen und einem Einsatz (etwa wie das hier, nur ohne Deckel). Es sah benutzt aus.

Ich kaufte Schwimmring und besagten Einsatz und bezahlte ca. 15 Euro. Das Plastikunterteil, wo das Töpfchen reinkommt, hätte mich weitere fünf Euro gekostet. Du hältst das für Wucher? Was will man machen? Ich mag einfach nicht handeln.

Essen und Getränke

Wir buchten All-Inclusive-Verpflegung. Zu allen Mahlzeiten fanden wir eine große und bunt gemischte Auswahl an Salaten und landestypischen Speisen wie Falafel, Tahini, ägyptische Torte (die wir zuhause „veganisiert“ haben) und „Foul Medammes“ am Buffet vor. Es gab alles, was das Herz begehrt. Auch wer vegan lebt, wird satt.

Frische Orangen im Saftladen

Frische Orangen im Saftladen

Man bekommt im Hotel fast alle Getränke, die man sich wünscht. Das Einzige, was es nicht gibt: Säfte. Wer frisch gepresste, günstige Säfte trinken will, besucht besser eine der zahlreichen Saftbars in der Stadt.

Frisch gepresster Mangosaft von der Saftbar

Frisch gepresster Mangosaft von der Saftbar

Das Essen in Ägypten ist sehr preiswert. All inclusive hätte es gar nicht gebraucht. Wir wollten mit unseren drei kleinen Kindern aber auf Nummer sicher gehen. Pharaos Rache ist ein bekanntes Phänomen bei uns Europäern, die sich von Obst und Gemüse aus dem Niltal ernährten. Evelin und ich wurden 2013 von ihr heimgesucht und sind deswegen wohl immun. Für den Notfall hatten wir eine Packung Pentofuryl dabei.

In Hurghada gibt es frisches und gesundes Essen. :D

In Hurghada gibt es frisches und gesundes Essen. :D

Als digitaler Nomade braucht man Internet

Im Hotel merkte ich schnell, dass das WLAN nur im Foyer und auf der Terrasse am Pool funktionierte. Zum Arbeiten ist das kein schöner Platz. Internet musste her. In einem Shop von „Orange“ bekam ich einen günstigen Surftarif. Das mobile Internet war schnell und der Empfang hervorragend. Nun konnte ich von unterwegs und in unserem Bungalow E-Mails beantworten, Artikel schreiben, Kommentare moderieren usw.

Stillen in der orientalischen Sitzecke, Shisha-Lounge

Öffentliches Stillen in der orientalischen Sitzecke

Neue Freundschaften

Als ich mich wegen einer Daten-SIM-Karte erkundigte, blieb Evelin mit den Kindern draußen. Dort sahen sie ein Mädchen mit „verfitzten Haaren“. Noch begeisterter waren sie, als sie erfuhren, dass es mit seiner Mama im selben Hotel residiert wie wir.

Wir kamen ins Gespräch. Und, wer hätte das gedacht? Es stellte sich heraus, dass die beiden lieben Veganer erziehungs- und kindergartenfrei leben und zur Spezies der „Freilerner“ gehören. Wir aßen zusammen und verbrachten gemeinsam eine tolle Zeit am Hotelstrand, beim Spielen, beim Füttern der Hotelkatzen und in der Stadt. Wir tauschten die Kontakte aus und wollen zukünftig auch gemeinsam reisen.

Hotelkatzen füttern, Regina Swiss Inn Resort Hurghada

Hotelkatzen füttern

Spielen auf der Sherry Street in Hurghada, Ägypten

Spielen auf der Sherry Street

Menschen zu kennen, die mit uns auf einer Wellenlänge liegen, ist wunderbar.

Die Menschen in Hurghada

Die Ägypter sind ein freundliches und hilfsbereites Volk. Wir haben das Gefühl, dass vor allem die Kopten sehr herzliche und fröhliche Menschen sind.

Koptische Geschäfte sind nicht schwer zu erkennen.

Koptische Geschäfte sind nicht schwer zu erkennen.

In einer Nebengasse der Stadt bereitete eine Familie das traditionelle Fladenbrot zu. Evelin durfte helfen. Leider können wir ihnen ihr Familienfoto nicht zukommen lassen; sie haben keine E-Mail-Adresse.

Eine Familie aus Hurghada

Eine Familie aus Hurghada

Auch unser Stamm-Saftladen wird von koptischen Christen geführt.

Unsere Stamm-Saftbar in der Sherry Street

Unsere Stamm-Saftbar in der Sherry Street

Ein junger, netter Herrenfriseur mit Verwandtschaft in Deutschland wollte an meinem Bart rumschnippeln. Ich ließ ihn nicht.

Herren-Friseur in Hurghada

Herren-Friseur in Hurghada

Eine Frau zeigte Interesse an Evelins Babytuch. Meine Liebe dachte, die Araberin wolle ihr das Tuch, was sich auch wunderbar als Kopftuch eignet, abkaufen. Ein Mann, der unweit von uns stand, machte uns klar, dass die Dame bei uns um Geld bettelte. Sie argumentierte, sie hätte mehrere kleine Kinder zu Hause.

Die Frau rechts im Bild zeigte Interesse an Evelins "Kopftuch".

Die Frau rechts im Bild zeigte Interesse an Evelins “Kopftuch”.

Auf einem Nachtspaziergang trafen wir einen Schuhputzer. Er musterte meine Barfußschuhe. Als ich sie auf sein Geheiß hin auszog, wollte er sie mit einem Spray einsprühen. Ich verhinderte gerade noch, dass er die robusten Hanffasern der Fivefingers mit Chemie behandelte. Er rief seine Tochter hinzu, die kitschige Plingpling-Kettchen an Touristen verkaufen sollte. So schlimm, wie es klingt, war es nicht. Eigentlich war er erfrischend herzlich.

Der Schuhputzer

Der Schuhputzer

Das Müllproblem

Apropos Schuhe: Meine Evelin ekelte es, in der Stadt barfuß unterwegs zu sein. Überall liegt Müll herum – ganze Berge. Um die Füße vor Glassplittern, Verfaulendem und Ekligem zu schützen, empfiehlt es sich, Schuhe tragen. Evelin hatte nach der Rückkehr von unserem Ausflug zur Moschee das dringende Bedürfnis, den Fußboden mit einer Chlordioxid-Lösung zu scheuern, weil ich meine Schuhe nicht vor dem Bungalow auszog.

Sinnloser Tod - auf dem Fischmarkt von Hurghada

Sinnloser Tod – auf dem Fischmarkt von Hurghada

Hurghada hat ein Müllproblem. Das sieht man nicht, wenn man seinen Urlaub aufs Hotel beschränkt. Aber es ist katastrophal.

Die Menschen in der Stadt leben vom Tourismus. Eigentlich müssten sie aktiv was dafür tun, dass ihre Umwelt (und damit der Fremdenverkehr) erhalten bleibt. Aber das Bewusstsein hierfür ist nicht vorhanden. Ich habe das Gefühl, sie können einfach nicht mit diesen „Errungenschaften“ des Westens umgehen. Es fehlt vor allem eine geeignete Infrastruktur, um den Müll zu entfernen und zu recyclen.

Überall liegt der Müll in Hurghada herum.

Überall liegt der Müll herum.

Vermüllter Spielplatz in Hurghada

Vermüllter Spielplatz

Die zahlreichen Katzen in Ägypten freut es, finden sie doch ausreichend Nahrung im Müll.

Straßenkatzen im Müll, Hurghada, Ägypten

Straßenkatzen

Unser Besuch in der Moschee

Die Moschee “Al Mina Mosque” nahe des „Regina Swiss Inn Resort & Aqua Park“ war uns einen Ausflug wert. Zu Fuß gingen wir aufs Geratewohl los und kamen schließlich genau dort an, wo wir hin wollten.

Die rollstuhlgerechte Moschee 'Al Mina Mosque' in Hurghada

Die rollstuhlgerechte Moschee ‘Al Mina Mosque’ in Hurghada

Vor Ort ist es für Frauen in westlicher Kleidung ratsam, in ein Baumwoll-Kostüm zu schlüpfen. Sonst darf man nicht rein. Das gibt es an einem kleinen Häuschen an der Seite des Geländes. Den Spaß ließen sich Evelin und unsere Große nicht entgehen. Eigentlich würde das was kosten. Da es aber schon so spät war, mussten wir nichts zahlen.

In die Moschee darf man nur ohne Schuhe. Im Innern staunten wir über den großen Saal, der komplett mit Teppich ausgelegt war. Ich hatte aber das Gefühl, trotz all den arabischen Inschriften und Verzierungen in einer großen Wartehalle oder einem Hotel-Foyer zu stehen. Eine sakrale Stimmung kam bei mir nicht auf.

In der Moschee, Hurghada, Ägypten

Alte Frau in Dederon-Schürze

Ein Mann fragte mich, ob ich Moslem sei. Ich verneinte. Er schickte mich freundlich hinter die Absperrung, die ich nicht als solche erkannte.

Wir schauten uns im Inneren um. Da war das Modell der Moschee und es lagen Schriften über den Islam aus. Dann gingen wir wieder nach draußen. Kurz darauf konnten wir dem Gesang des Muezzins lauschen, der von den Lautsprechern an den Türmen der Moschee weit durch die Stadt getragen wurde.

Turm der Moschee, Hurghada, Ägypten mit Mond

Turm der Moschee

Das Rote Meer

Will man die Unterwasserwelt vor Hurghadas Küste bestaunen, kann man schnorcheln gehen.

Schnorcheln im Roten Meer

Schnorcheln im Roten Meer

Die kleine Bucht vorm hoteleigenen Strand des Regina Swiss Inn bietet tolle Anblicke: große und kleine Fische, Korallen und Seeigel, merkwürdige, mehrere Meter lange Würmer und … Müll. Ja, hier ist er wieder.

Beim Kampf um die besten Plätze setzten Investoren Bootsstege und ganze Hotelkomplexe auf die Riffe. Dabei wurden an Hurgadhas Küste über 2 Mio. m² Landfläche (entspricht 200 Fußballfeldern) durch Sandaufschüttungen gewonnen. Dabei erstickte nicht nur die zugeschüttete Meeresfauna und Flora; durch verstärkte Sedimentation und veränderte Strömungsmuster ging auch ein Großteil der angrenzenden Korallenriffe zu Grunde. (Wikipedia)

Seeigel in Bauschutt

Seeigel in Bauschutt

Ohne die Bewässerung und die Logistik wäre die Stelle, an der Hurghada errichtet wurde, ein Ort, an dem wir Menschen nicht leben könnten. Nach kurzer Zeit wären wir verhungert oder verdurstet. Umso erstaunlicher ist es, dass im Roten Meer solch eine bunte Vielfalt an Leben existiert. Und dieses Paradies ist in Gefahr.

Ich weiß: Jeder will dort tauchen gehen, um Haie, Rochen, Rotfeuerfische und Muränen zu sehen. Es ist toll, mit dem Glasbodenboot zu glotzen. Doch auslaufender Dieselkraftstoff, Müll und die Anker der Boote und Schiffe zerstören die empfindlichen Riffe. Meine Bitte an Dich, wenn Du Urlaub in Hurghada machst: Hilf, das Rote Meer zu erhalten, indem Du nicht alles mitmachst, was man Dir anbietet. Beim normalen Schnorcheln in Strandnähe machst Du nichts kaputt. In Hurghada ist der Januar der kälteste Monat. Die Wassertemperatur liegt dann zwischen 20 und 23 °C.

Die kleine, hoteleigene Bucht lädt zum Schnorcheln ein.

Die kleine, hoteleigene Bucht lädt zum Schnorcheln ein.

Der Strand

Der Strand in Hurghada ist komplett in der Hand der einzelnen Hotels und Resorts. Frei zugängliche Gestade wie an der Nordsee oder der Ostsee sucht man vergebens. So waren wir im Regina Swiss Inn nur auf den hoteleigenen Strand beschränkt. Der ist sauber. Handtücher und Liegen sind im Januar noch für alle Gäste ausreichend vorhanden.

Evelin am Strand des Regina Swiss Inn Resorts, Rotes Meer, red sea, Hurghada, Ägypten

Evelin am Strand des Regina Swiss Inn Resorts

Fachmännische Elektroinstallation am Anlegeplatz unweit des Strands, Hurghada, Ägypten

Fachmännische Elektroinstallation am Anlegeplatz unweit des Strands

Im Kids Club sind die Kinder gut aufgehoben. ;-) - Regina Swiss Inn Resort und Aqua Park

Im Kids Club sind die Kinder gut aufgehoben. ;-)

Der Pool

Im Winter sind die Pools am Roten Meer eindeutig zu kalt zum Baden. Die Schwimmbecken waren alle augenscheinlich sauber. Mehr kann ich dazu nicht schreiben, weil wir sie nicht getestet haben.

Pool des Regina Swiss Inn Resorts

Pool des Regina Swiss Inn Resorts

Beim Pool und am Strand gab es feinste Beachparty-Beschallung. Wer die Ruhe liebt, darf nicht im Regina Swiss Inn Resort Urlaub machen.

Die Heimreise

Am Tag der Abreise gab ich einige Errungenschaften, die wir nicht mit nach Deutschland nehmen mussten (wie die Daten-SIM), unseren neuen Freunden. Ein kleiner Bus wartete vor dem Hotel. Unser Koffer wurde auf dem Dach verstaut und auf gings zum Flughafen.

Wir passierten mehrere Personen- und strenge Gepäckkontrollen bis zum Wartebereich, in dem wir auf das Boarding warteten. Wenn ein Urlauber in Ägypten vergessen hat, sich mit Plunder einzudecken, kann er es nun – für viel Geld – in den zahlreichen „Duty-Free-Shops“ tun.

Blick auf Ägypten vom Flugzeug aus

Blick auf Ägypten vom Flugzeug aus

Mit mehreren Bussen wurden wir zum Flugzeug gebracht. Diesmal war das Team von Sunexpress freundlich und zuvorkommend. Unsere Töchter lud man sogar herzlich ins Cockpit ein. Nach einem sehr entspannten Flug landeten wir wieder in Leipzig. Weil die Kinder alle noch mal austreten mussten, dauerte es an der Gepäckausgabe länger. Die Mitarbeiter des Zolls hatten keine Lust mehr. Ohne weitere Gepäckkontrolle verließen wir den Flughafen. Die Deutsche Bahn brachte uns wohlbehalten zurück in die Heimat.

Fazit der Reise (& Video)

Unsere Kinder gewannen so viele neue Eindrücke und werden noch lange von dieser Reise sprechen.

Das Beste aber, was wir aus unserem Trip nach Ägypten mit nach Hause nahmen, waren nicht das Kilogramm Knoblauch oder die köstlichen Guaven, nicht die gesunde Sommerbräune oder die Erholung. Nein, es sind die neu geschlossenen Freundschaften! Und hierfür sind wir sehr dankbar.

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