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World Wide Web Week

Aktualisiert am 08.08.2026: Dieser Beitrag ist Teil unseres früheren Formats „World Wide Web Week“. In dieser Wochenrückschau teilten wir jeden Freitag interessante Links, Erlebnisse, Videos, News, Blogposts und Ideen mit euch, die uns in der jeweiligen Woche begeisterten, beeindruckten, bewegten, schockierten, faszinierten, imponierten und inspirierten. Heute erscheint die Reihe nur noch unregelmäßig. Als Archiv bleibt sie trotzdem nützlich: als Momentaufnahme der Themen, die uns damals bewegt haben. Einige der damals verlinkten Seiten sind inzwischen verschwunden; wir markieren das transparent.

In unserer dritten Ausgabe ging es unter anderem um Stillen in der Öffentlichkeit, Hater in „sozialen“ Netzwerken, die Palmölindustrie in Indonesien, nervige Popups, Nahrungsergänzung, bedürfnisorientierte Elternschaft, Arbeit und Gesellschaft.

World Wide Web Week: Blogposts (Aus der Blogosphäre)

Stillen in der Öffentlichkeit – peinlich? „Darf man das?“

Evelin stillt unsere Kinder, sogar in der Öffentlichkeit. Bisher war das bei uns unproblematisch oder unsere Mitmenschen hoben sich die Tuschelei für unsere Abwesenheit auf. Der damals verlinkte Beitrag handelte von Müttern, die beim öffentlichen Stillen Abwertung und Ausgrenzung erlebten.

Bei uns dazu: Stillen in der Öffentlichkeit

Archiv-Hinweis: Die damalige Zielseite ist inzwischen verschwunden.

Neider, Hater und die virtuelle Psycho-Toilette

Ich lade ein neues Video von uns auf Youtube hoch. Nach einem Tag freue ich mich über die ersten Daumen nach oben und den einen oder anderen erfrischenden Kommentar. Doch dann trudeln sie langsam ein: abwertende Kommentare, Spott, persönliche Angriffe. In solchen Momenten wirken die „sozialen“ Netzwerke ziemlich unsozial. Eine amüsante, fesselnde und beruhigende Abhandlung zur Problematik schrieb David P. Pauswek aka „Der Andersmensch“ damals in seinem Blog.

Archiv-Hinweis: Die damalige Zielseite ist inzwischen verschwunden.

EXPEDITION | 2. Ziel: Sozialer Wandel

Sozial soll es zugehen in unserer Gesellschaft. Was ist dafür nötig? Marek Rohde fragt in dem Beitrag nach Zusammenleben, Solidarität und gesellschaftlichem Wandel.

Zum Artikel „EXPEDITION | 2. Ziel: Sozialer Wandel“

„Bis man uns ins Meer getrieben hat“ (Palmöl in Indonesien)

Indonesien – Sonne, Strand, Meer, Palmen. Ja, Palmen sind das Thema. Wir meiden Palmöl.

Zum archivierten Artikel „Bis man uns ins Meer getrieben hat“

Eine landesweite Auswertung von Satellitenbildern zu Ölpalmen-Expansion und Waldverlust in Indonesien schätzt, dass neue Ölpalmenplantagen zwischen 2001 und 2019 direkt 29–32 % der verlorenen Waldfläche ersetzten. Die Analyse beschränkt sich auf direkte Umwandlung; indirekte Folgen über Straßenbau, Infrastruktur und Zuwanderung liegen außerhalb ihres Designs. Gaveau et al. (2022), PLOS ONE

Achtsamkeit und Bedürfnisorientierung in stressigen Phasen

Manchmal ist es zum Haareraufen. Zum Frühstück zerbricht der Teller wie von Geisterhand in tausend winzige Stückchen und zum Mittagessen wird die Wand zum Tomatensoßengemälde. Will ich einen wichtigen Blogartikel fertigstellen oder bearbeite gerade ein Video, kommen süße Kinderhände und machen „Tipp Tipp“. Die Arbeit der letzten 20 Minuten ist zunichte. Ich führe ein wichtiges Telefonat und die Stimmen des Nachwuchses übertönen jedes Geräusch aus dem Hörer und jeden Gedanken in meinem Kopf.

Dann wird es für mich Zeit für eine Auszeit, in der ich selbst die Situation verlasse. Unsere Kritik an „Auszeiten“ als Strafe richtet sich gegen das Wegschicken eines Kindes; hier nehme ich mich selbst kurz aus der Situation, damit ich wieder handlungsfähig werde. In solchen Momenten bin ich erleichtert und zutiefst dankbar, dass Evelin da ist, die Kinder liebevoll beruhigt und die Schäden behebt.

Archiv-Hinweis: Die damalige Zielseite ist inzwischen verschwunden.

Popups, Leisten und Fenster: Wie Webseiten Leser:innen vertreiben

Wie ich es verabscheue: Ich surfe voller Begeisterung einen Link an: „Hui, tolle Thematik, spannende Headline! Das interessiert mich! Ich will es lesen und zwar sofort!“ Kaum nähert sich der Ladebalken des Browsers dem langersehnten Ende, poppt ein Fenster auf. Ich solle mich für einen Newsletter eintragen, mein Gratisgeschenk abholen oder gleich wieder wegsurfen – hin zu Facebook. Ernsthaft? Die Seite soll ich erneut besuchen? Ich suche mir die Informationen besser woanders. Es nervt mich, wenn ich erst alles wegklicken muss, um an die Informationen zu gelangen, die ich mir erhoffe. Sven Lennartz vom Blog „conterest“ sah es ähnlich.

Archiv-Hinweis: Die damalige Zielseite ist inzwischen verschwunden.

World Wide Web Week: News (Aus den Nachrichten)

Klartext Nahrungsergänzung

Der Markt vermittelt schnell den Eindruck: Für jedes Zipperlein ist eine Kapsel befüllt worden. Das Portal „Klartext Nahrungsergänzung“ der Verbraucherzentralen sammelt Informationen über Nutzen, Risiken und rechtliche Fragen rund um Nahrungsergänzungsmittel.

Passend bei uns:

World Wide Web Week: Videos

El Empleo / The Employment

Arbeiten wir, um zu leben oder leben wir, um zu arbeiten? Diesen Fragen widmen sich zwei Kurzfilme, die in dieser Woche großen Eindruck bei uns schindeten. Da haben wir zuerst „El Empleo“, zu Deutsch: „die Anstellung“ / „der Arbeitsplatz“.

Alike

Der zweite Kurzfilm heißt „Alike“. Ich will ihn für sich sprechen lassen. Der Film berührt mich zutiefst und bestätigt mich in allem, was wir tun. Wir tun es für uns und unsere Kinder. Der Film ist für Freilerner:innen, Unschooler:innen und Worldschooler:innen interessant.

Unerzogen | Bedürfnisorientiert | Intuitive und liebevolle Elternschaft?

Das Thema „Beziehung statt Erziehung“ hat uns von Anfang an beschäftigt. Im Video spricht Nadine von der Ökofamilie über ihren Umgang damit.

Kontext bei uns:

Wenn ihr mögt: Was aus dieser Woche würdet ihr heute noch teilen – und was würdet ihr inzwischen anders sehen?

CC BY-SA 4.0 World Wide Web Week 03/2017 (Archiv): Stillen, Online-Hass, Palmöl, Popup-Wahn & Arbeit von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.