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Stillen in der Öffentlichkeit

Aktualisiert am 09.08.2026

Das Thema „Stillen in der Öffentlichkeit“ erhitzt die Gemüter. Dabei ist die Situation selbst meist schnell erklärt: Ein Baby zeigt Hunger oder sucht Nähe, und eine Mutter stillt. Ob das im Park, im Bus, im Café oder während einer Prüfung passiert, lässt sich mit einem Säugling selten planen.

Medizinischer Hinweis: Schmerzen, Fieber, wunde Brustwarzen, eine unsichere Gewichtsentwicklung oder anhaltende Unsicherheit beim Stillen sind gute Gründe für zeitnahe individuelle Unterstützung durch Hebamme, IBCLC-Stillberatung oder Kinderärzt:in.

Inhaltsverzeichnis:

1. Stolz und Vorurteil

„Wie wollt ihr das Baby überhaupt ernähren, wenn es auf der Welt ist?“

„Vegan natürlich!“

„Aber es gibt doch keine vegane Fläschchennahrung. Ihr müsst schon Milasan oder sowas kaufen!“

„Wieso? Unser Baby wird doch gestillt.“

„Und wenn du nicht stillen kannst?“

„Wieso sollte ich denn nicht stillen können? Jede gesunde Frau kann stillen.“

„Meine Frau konnte früher auch nicht stillen. Sind deine Brüste überhaupt groß genug?…“

Als ich unsere Große unter meinem Herzen trug, staunte ich nicht schlecht über jene grotesken Vorbehalte eines älteren Herren.

Für Patrick und mich war es so selbstverständlich, unsere Kinder über einen langen Zeitraum mit Muttermilch zu stillen, dass wir uns nicht ein einziges Mal darüber unterhielten. Ich verlor keinen Gedanken daran, dass meine kleinen Brüste meinen Kindern nicht gerecht werden würden.

Im Verlauf der Stillzeit erlebte ich, wie sich Milch bildet, sich ihre Beschaffenheit im Tagesverlauf ändert und wie sie in der Schwangerschaft versiegt. Mein Körper verschaffte mir die Gewissheit, dass meine Milch für zwei oder mehr Kinder ausreicht und das Abstillen völlig unkompliziert im gegenseitigen Einvernehmen durch mich und meine Kinder verläuft.

Dieser selbstsichere Satz über das Stillenkönnen war meine Antwort in diesem Gespräch. Stillen kann leicht gehen, schwierig werden oder enden, obwohl eine Frau es sich anders gewünscht hat. Manche Frauen möchten ihr Baby anders ernähren. Für mich entscheidet über gute Mutterschaft weit mehr als die Ernährungsform.

Wie es Vorbehalte gegen das Stillen selbst gibt, so erleben Mütter auch beim Stillen in der Öffentlichkeit ablehnende Reaktionen. Die deutschen Befragungen von 2016 und 2020 zeigen zugleich, dass viele Mütter öffentlich stillen und dass negative Erfahrungen vorkommen.[1][2]

2. Offizielle Rückendeckung und Rechtslage

Die Nationale Stillkommission und das damalige Bundesinstitut für Risikobewertung veröffentlichten 2017 drei Kernbotschaften zur Akzeptanz des Stillens in der Öffentlichkeit: „Stillen ist gesund“, „Stillen wird überall akzeptiert“ und „Stillen kann nicht warten“.[3] Die 2021 beschlossene Nationale Strategie zur Stillförderung verfolgt weiterhin das Ziel, die gesellschaftliche Akzeptanz des Stillens zu stärken.[4]

Für die Rechtslage lohnt sich eine genaue Unterscheidung. In einer Antwort vom 11. März 2026 verweist die Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege auf das Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages von 2016: Öffentliches Stillen ist danach im Ausgangspunkt zulässig; in Cafés und Gaststätten können Hausrecht, Vertragssituation und konkrete Beeinträchtigungen eine Rolle spielen. Für den Zugang zu Gütern und Dienstleistungen enthält das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz nach dieser Antwort keine ausdrückliche Regelung zum Stillen; eine mittelbare Benachteiligung wegen des Geschlechts kann je nach Fall in Betracht kommen.[5]

Für Beschäftigte regelt § 7 Mutterschutzgesetz die Stillzeiten ausdrücklich: Arbeitgeber:innen müssen eine stillende Frau während der ersten zwölf Monate nach der Entbindung auf ihr Verlangen für die zum Stillen erforderliche Zeit freistellen, mindestens zweimal täglich 30 Minuten oder einmal täglich eine Stunde. § 23 schützt das Arbeitsentgelt während dieser Freistellung.[6][7]

3. Stillen in der Öffentlichkeit: Zahlen und Fakten

Die erste bundesweite Untersuchung befragte 2016 insgesamt 1.003 Personen aus der Bevölkerung ab 14 Jahren und zusätzlich 306 Mütter mit Kindern im Stillalter. Sechs Prozent der befragten Mütter berichteten von negativen Erfahrungen beim öffentlichen Stillen; 66 Prozent der Bevölkerung stimmten der Aussage zu, dass Stillen immer und überall möglich sein sollte. Die Autor:innen betonten zugleich, dass die Akzeptanz je nach Ort unterschiedlich ausfiel, besonders in Restaurants und Cafés.[1]

2020 wiederholte die Forschungsgruppe die Befragung mit 1.007 Personen aus der Bevölkerung ab 16 Jahren und 307 Müttern mit Kindern bis 24 Monate. Unter den Müttern mit Stillerfahrung gaben 73 Prozent an, in der Öffentlichkeit gestillt zu haben; 2016 waren es 65 Prozent. Gleichzeitig lehnten 17 Prozent der befragten Bevölkerung öffentliches Stillen ausdrücklich ab. Die Autor:innen beschrieben die Akzeptanz gegenüber 2016 insgesamt als gesunken.[2]

Das passt zu meinen eigenen Erfahrungen nur teilweise. Ich erntete stets nur positive Reaktionen Fremder, wenn ich mit meinem großen Stillkind „Mumi to go“ praktizierte. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass wir im Osten wohnen, wo viele Menschen mit der Freikörperkultur in der DDR großgeworden sind, und wo es normal ist, sich splitterfasernackt in die Sauna zu setzen.

4. Stillen kann nicht warten

Ich stillte mein Kind nicht nach der Uhr, sondern nach Bedarf. Und das an jedem Ort: Während Interviews waren meine Gesprächspartner nie entsetzt, wenn mir meine Zweijährige an der Bluse zog. An mündlichen Prüfungen in der Hochschule durfte mein Kind mitsamt Patrick, angesichts der Notwendigkeit des Stillens, teilnehmen. Und unsere standesamtliche Eheschließung ruhte aus unserem eigenen Ermessen – voller Verständnis des Standesbeamten für die Stillpause.

Erstes Stillen in der Öffentlichkeit im Tropenhaus Erfurt
Erstes Stillen in der Öffentlichkeit im Tropenhaus Erfurt – ganz diskret.

Unsere Babys signalisierten mir gut, wenn sie „Mumi machen“ wollten: Durch Schmatzen, Saugen an ihren Fingerchen und Händen, Lecken an den Lippen, gestikulierende Hände, unruhiges Zappeln, durchs Öffnen des Mundes mit gleichzeitigem, suchenden Hin- und Herbewegen des Köpfchens. Wenn wir diese frühen Zeichen bemerkten, konnten wir oft stillen, bevor aus Unruhe Weinen wurde.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt ein solches Reagieren auf Hunger- und Sättigungssignale als Teil des responsiven Fütterns. WHO und UNICEF empfehlen ausschließliches Stillen in den ersten sechs Lebensmonaten; danach kommt geeignete Beikost hinzu, während das Stillen bis zum Alter von zwei Jahren oder darüber hinaus fortgeführt werden kann.[8]

Die aktuelle deutsche S3-Leitlinie „Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung“ empfiehlt für reifgeborene Kinder ausschließliches oder überwiegendes Stillen bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat und eine Gesamtstilldauer von mindestens zwölf Monaten. Die Leitliniengruppe bewertet die zugrunde liegende Evidenz überwiegend als niedrig bis sehr niedrig, vor allem weil viele Ergebnisse aus Beobachtungsstudien mit möglichen Verzerrungen, Störfaktoren und hoher Heterogenität stammen.[9]

5. Öffentlich stillen ist „normal“

Unsere Große fütterte ich zwar nicht, ließ sie aber bereits mit vier Monaten bewusst an unseren Mahlzeiten teilhaben. Dazu gehörte das erste Gurkenstück, nach dem mein Kind während einer Ägyptenreise griff. Ich freute mich über meine begeisterte Tochter, und konnte selbst in Ruhe mit dem Kind auf dem Schoß meine Mahlzeit genießen. Sie aß nicht viel und wurde, auch nach einem Jahr Baby Led Weaning (BLW), kein „großer Esser“. Da war es gut, dass sie weiterhin Muttermilch trinken konnte.

Unser zweites Kind stillte ich ca. ein Jahr lang voll und ungefähr ein weiteres Jahr bis zum Versiegen der Muttermilch aufgrund meiner dritten Schwangerschaft. Es ist normalgewichtig, ebenso gesund wie das Erste und ein „guter Esser“. Das lange „Vollstillen“ hat sich bei uns bewährt.

Für die fachliche Einordnung dieser beiden Familienerfahrungen ist die heutige Definition wichtig: Die S3-Leitlinie fasst ausschließliches und überwiegendes Stillen unter „Vollstillen“ zusammen und setzt die Einführung von Beikost als Ende des ausschließlichen Stillens an. Ihre Empfehlung für reifgeborene Kinder reicht beim ausschließlichen oder überwiegenden Stillen bis zum vollendeten sechsten Lebensmonat.[9] Die WHO setzt geeignete Beikost ebenfalls ab etwa sechs Monaten an.[8]

Stillen begleitet Familien an sehr verschiedenen Orten: auf Reisen, bei Freunden, auf Ausflügen, bei Vorträgen und Ausstellungen, beim Wandern, Spazierengehen und Shoppen. Für ein Baby oder Kleinkind kann die vertraute Bezugsperson dabei Nahrung, Nähe und Orientierung geben.

Historisches Foto: stillende Frau, etwa 1860
Historisches Foto einer stillenden Frau, etwa 1860. Quelle: Wikimedia Commons

Was im Alltag häufig sichtbar ist, wirkt vertrauter. Die Autor:innen der Befragung von 2020 leiten daraus unter anderem den Bedarf an positiven Beispielen und gesellschaftlicher Unterstützung für öffentliches Stillen ab.[2]

6. Gesundheitliche Vorteile des Stillens

Die aktuelle S3-Leitlinie macht die gesundheitlichen Aussagen angenehm nüchtern. Für Magen-Darm-Infektionen bei Kindern findet sie Anhaltspunkte für eine geringere Erkrankungswahrscheinlichkeit bei längerer oder ausschließlicherer Stilldauer; die Evidenz bewertet sie je nach Vergleich als niedrig oder sehr niedrig.[9]

Bei Müttern beschreibt die Leitlinie für eine kumulative Stilldauer von mindestens zwölf Monaten Hinweise auf eine geringere Wahrscheinlichkeit für Typ-2-Diabetes. Die Evidenz dafür stuft sie als sehr niedrig ein, und die einbezogenen Studien kommen zu uneinheitlichen Ergebnissen.[9] Für Brustkrebs zeigt eine Meta-Analyse aus Beobachtungsstudien einen Zusammenhang zwischen längerer kumulativer Stilldauer und einer geringeren Erkrankungswahrscheinlichkeit; auch hier bewertet die Leitlinie die Evidenz als niedrig und heterogen.[9]

Solche Ergebnisse beschreiben Gruppen und Wahrscheinlichkeiten. Sie sagen wenig darüber aus, wie sich die Gesundheit einer einzelnen Mutter oder eines einzelnen Kindes entwickeln wird. Auch ich empfinde beim Stillen wohltuende Ruhe. Das ist meine Erfahrung – und genau als solche gehört sie hierher.

7. Konflikte und Diskriminierung

Öffentliches Stillen wird für manche Mütter erst dann zum Thema, wenn jemand kommentiert, starrt oder einen anderen Platz verlangt. In so einem Moment kann ein kurzer Satz mehr tragen als eine Grundsatzdebatte.

  • „Mein Baby braucht gerade Nahrung oder Nähe.“
  • „Ich möchte mein Kind hier in Ruhe stillen.“
  • „Wenn euch das unangenehm ist, hilft mir etwas Abstand.“

Manchmal reicht das. Wenn eine Situation unangenehm oder bedrängend wird, können Begleitpersonen oder das Personal vor Ort unterstützen. Die Entscheidung, ob eine Mutter sichtbar, mit einem Tuch, in einem Stillraum oder an einem ruhigeren Platz stillen möchte, gehört zu ihr.

Bildzeichen für Stillorte
Ein Bildzeichen kann Stillorte auffindbar machen, wenn eine Mutter einen ruhigeren Platz sucht.

8. Tipps zum Stillen

8.1 Stillprobleme

Ich hatte Glück, dass das Stillen bei mir so gut wie komplikationslos blieb.

Nach dem Milcheinschuss zeigte mir meine Hebamme das Anlegen in stützender C-Form.

Stillen in stützender C-Form
Stillen in stützender C-Form, wie meine Hebamme es mir zeigte.

Im Wochenbett zeigte mir eine Familienhebamme eine tolle Übung, um einen Milchstau zu lösen:

Bewegung, die eine Familienhebamme bei einem Milchstau zeigte
Diese Bewegung zeigte mir meine Familienhebamme bei einem Milchstau. Bei Schmerzen, Fieber oder anhaltenden Beschwerden ist individuelle fachliche Abklärung sinnvoll.

Eine gute Anlegetechnik kann Schmerzen und wunden Brustwarzen vorbeugen. Das Netzwerk Gesund ins Leben beschreibt dafür unter anderem, dass das Baby neben der Brustwarze auch einen möglichst großen Teil des Warzenhofs erfasst.[10] Bei anhaltenden Schmerzen, Fieber, wunden Brustwarzen oder Unsicherheit über Gewicht und Trinkmenge ist fachliche Unterstützung durch Hebamme, IBCLC-Stillberatung oder Kinderärzt:in sinnvoll.

Wenn ich stille, überkommt mich ein unbändiger Durst. Eine Flasche Wasser in Reichweite war für mich deshalb banal und Gold wert.

Zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit bietet Embryotox, das Pharmakovigilanz- und Beratungszentrum für Embryonaltoxikologie der Charité, unabhängige Informationen zu mehreren hundert Wirkstoffen.[11]

Weitere Anlaufstellen für Stillfragen sind das Still-Lexikon und die La Leche Liga Deutschland.

8.2 Stillen in der Öffentlichkeit, ganz praktisch

Die ersten Ausflüge ins Stillcafé, zum Rückbildungskurs, zum Mutter-Kind-Treff oder zu anderen Orten, an denen Stillen selbstverständlich dazugehört, können sich leichter anfühlen. Gemeinsam mit vertrauten Menschen unterwegs zu sein, gibt manchen Stillenden zusätzlich Sicherheit.

Still-BHs, aufknöpfbare Oberteile, ein Windeltuch oder eine Tragehilfe können das Stillen unterwegs bequemer machen und Sichtschutz geben, wenn euch das angenehm ist. Andere stillen lieber ohne zusätzliche Abdeckung. Beides lässt Raum für die Entscheidung der Mutter.

Für den Wiedereinstieg in die Arbeit schafft § 7 Mutterschutzgesetz einen klaren Rahmen für Stillzeiten während der ersten zwölf Monate nach der Entbindung.[6]

9. Vegan und Säuglingsnahrung

Die Frage aus dem Gespräch am Anfang hat für vegan lebende Familien eine praktische zweite Hälfte: Welche Säuglingsnahrung kommt infrage, wenn ein Baby keine oder nicht genügend Muttermilch erhält?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat ihre Position neu bewertet und die FAQ im Dezember 2025 aktualisiert. Wegen der begrenzten Datenlage spricht sie für Schwangerschaft, Stillzeit, Säuglingsalter, Kindheit und Jugend weder eine Empfehlung für noch gegen eine vegane Ernährung aus. Für diese Lebensphasen betont sie eine zuverlässige Vitamin-B12-Versorgung, eine gut geplante Lebensmittelauswahl, qualifizierte Ernährungsberatung und regelmäßige ärztliche Kontrollen.[12]

Für einen nicht gestillten Säugling, der vegan ernährt werden soll, verweist die DGE auf die Empfehlung des Netzwerks Gesund ins Leben, kommerzielle Säuglingsanfangs- oder Folgenahrung auf Basis von Sojaprotein zu verwenden. Pflanzendrinks aus Soja, Hafer, Mandeln oder Reis eignen sich laut DGE nicht als Säuglingsnahrung; bei ihrer Verwendung als Ersatz wurden Wachstums- und Nährstoffdefizite beobachtet.[12]

Die Delegierte Verordnung (EU) 2016/127 legt Zusammensetzungsanforderungen für Säuglingsanfangs- und Folgenahrung fest und enthält eigene Vorgaben für Produkte aus Sojaproteinisolaten.[13] Für die vegane Einordnung eines fertigen Produkts braucht es zusätzlich die vollständige Zutaten- und Herstellungsinformation des jeweiligen Produkts.

10. Über den Umgang mit der Gesellschaft

Das Kindeswohl steht für mich über einzelnen, sich „belästigt“ fühlenden Menschen.

Gleichzeitig kann eine Mutter Ruhe, einen geschützteren Platz oder Sichtschutz wünschen. Öffentliches Stillen und Rückzug sind zwei Möglichkeiten derselben Entscheidung: Die stillende Person bestimmt, was sich für sie und ihr Kind in diesem Moment stimmig anfühlt.

Ich bin allen Menschen dankbar, die im Stillen – auch größerer Kinder – etwas vollkommen Natürliches und Schönes sehen! Und ich bin froh eine tolle Hebamme, eine vorbildhafte Großmutter, Mutter und Schwester, langzeitstillende Freundinnen und einen stillfreundlich eingestellten Partner zu haben.


Quellen

  1. Koch S et al. (2018): Ist Stillen in der Öffentlichkeit gesellschaftlich akzeptiert? Bundesgesundheitsblatt 61:990–1000. DOI: 10.1007/s00103-018-2785-0. Tragend: Methodik und Ergebnisse zu Akzeptanz, öffentlichem Stillen und negativen Erfahrungen.
  2. Lücke S, Koch S, Böl G-F, Flothkötter M (2022): Die gesellschaftliche Akzeptanz von öffentlichem Stillen im zeitlichen Vergleich: Erfahrungen und Einstellungen der Bevölkerung und stillender Mütter 2016 und 2020. Bundesgesundheitsblatt 65:1188–1196. DOI: 10.1007/s00103-022-03596-x. Tragend: Methodik, Vergleich 2016/2020 und Ergebnisse zur Akzeptanz.
  3. Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), 29.06.2017: „Stillen ist gesund und kann nicht warten“. Tragend: drei Kernbotschaften und Befragungskontext.
  4. Netzwerk Gesund ins Leben / Nationale Strategie zur Stillförderung: Kommunikation zur Stillförderung. Tragend: Ziel der gesellschaftlichen Akzeptanz und Beschluss der Nationalen Strategie vom 07.07.2021.
  5. Abgeordnetenhaus von Berlin / Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege (11.03.2026): Recht auf Stillen am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit, Drucksache 19/25305. PDF. Tragend: Antworten zu Fragen 6 und 7; dort wird auch der Sachstandsbericht WD 7-3000-092/16 des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages zitiert und verlinkt.
  6. Bundesministerium der Justiz: § 7 MuSchG – Freistellung für Untersuchungen und zum Stillen, Rechtsstand abgerufen am 09.08.2026. Tragend: Abs. 2.
  7. Bundesministerium der Justiz: § 23 MuSchG – Entgelt bei Freistellung, Rechtsstand abgerufen am 09.08.2026. Tragend: Abs. 1.
  8. World Health Organization: Infant and young child feeding. Tragend: ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten, Beikost ab sechs Monaten, Weiterstillen bis zwei Jahre oder darüber hinaus sowie responsive feeding.
  9. AWMF, Registernummer 027-072, Version 1.0, Erstveröffentlichung 01.04.2025: S3-Leitlinie Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung. Tragend: Empfehlungen 1 und 2; Definitionen von ausschließlichem, überwiegendem und vollem Stillen; Evidenzbewertung sowie Evidenzsynthesen zu gastrointestinalen Infektionen, Typ-2-Diabetes und Brustkrebs.
  10. Netzwerk Gesund ins Leben, 29.07.2024: Tipps zum Anlegen. Tragend: Erfassen von Brustwarze und Brustgewebe sowie schmerzarmes Anlegen.
  11. Charité – Universitätsmedizin Berlin: Embryotox. Tragend: unabhängiges Informationsangebot zu Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit.
  12. Deutsche Gesellschaft für Ernährung, FAQ „Vegane Ernährung“, aktualisiert am 15.12.2025: Vegane Ernährung. Tragend: Position für vulnerable Gruppen, Vitamin B12, Beratung und ärztliche Kontrollen sowie Säuglingsnahrung auf Sojaproteinbasis und Ungeeignetheit von Pflanzendrinks als Säuglingsnahrung.
  13. Europäische Union: Delegierte Verordnung (EU) 2016/127, konsolidierte Fassung vom 17.03.2023. Tragend: Anhänge I und II zu Säuglingsanfangs- und Folgenahrung aus Sojaproteinisolaten.

Zuletzt aktualisiert: 09.08.2026

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