Lesezeit: 13 Minuten
Aktualisiert am: 11.08.2026

In den letzten Jahren taucht eine bestimmte Zutat zunehmend in Lebensmitteln auf. Selbst in Nahrungsmitteln, die sich „bio“ nennen, ist sie enthalten: Palmöl. Hier erfahrt ihr zehn Gründe, warum wir es meiden und wie wir das realisieren. Denn die Produktion und der Konsum des Fetts sind eine Katastrophe für Mensch und Umwelt.
Was ist Palmöl?
Palmöl wird aus der Ölpalme gewonnen. Es ist ein billiger und ergiebiger Rohstoff, der vor allem in Fertigprodukten zu finden ist. Außerdem steckt Palmöl in Kosmetik, Reinigungsmitteln und Kraftstoffen. Die Ölpalme liefert pro Fläche sehr viel Öl. Gerade diese hohe Ausbeute gehört zu den Gründen, warum Palmöl weltweit so verbreitet ist.
Palmöl bedroht den Regenwald und das Klima
1. Rodung von Regenwald

Die Entwaldung Borneos (Kartograph: Hugo Ahlenius, 2006, Quelle: grida.no)
Die Nachfrage nach dem Tropenöl steigt stetig. Die Industrie erzeugt immer mehr Palmöl. Für den Anbau von Ölpalmen rodet sie vor allem in Indonesien und Malaysia große Flächen Regenwald. Der üppige Dschungel ist ein Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Jetzt verschwindet er. Die IUCN zählt die Ausweitung von Ölpalmenplantagen in Teilen der Tropen zu den wichtigen Ursachen für Entwaldung und den Verlust natürlicher Lebensräume.
2. Beschleunigung des Klimawandels

Brandrodungen in Indonesien 2014 (Quelle: NASA Earth Observatory)
Die Rodungen setzen Kohlenstoff frei, der vorher in Wäldern und Böden gebunden war. Besonders empfindlich sind Torfböden: Werden sie entwässert oder brennen sie, gelangen zusätzliche Treibhausgase in die Atmosphäre. Palmöl trägt deshalb vor allem dann stark zum Klimawandel bei, wenn für neue Plantagen Wald oder Torfgebiete weichen.
3. Belastete Böden und Gewässer
Auf intensiv bewirtschafteten Plantagen kommen Dünger und Pestizide zum Einsatz. Je nach Wirkstoff, Menge, Schutzmaßnahmen und örtlichen Bedingungen können sie Böden, Gewässer und die Gesundheit der Menschen vor Ort belasten. Wo eine Ölpalmen-Monokultur Wald ersetzt, verliert die Fläche einen großen Teil ihrer früheren Artenvielfalt.
4. Keine Luft zum Atmen
Wald- und Torfbrände in Südostasien erzeugen immer wieder dichten Rauch und Smog. Für die Menschen vor Ort bedeutet das eine ganz unmittelbare Belastung: Feinstaub und andere Bestandteile des Rauchs verschlechtern die Luftqualität und können Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschärfen. Das UN-Umweltprogramm beschreibt die Folgen solcher Brände für Gesundheit, Ökosysteme und Klima.
Zerstörte Lebensräume, Vertreibung und Ausbeutung
5. Artensterben
In den Regenwäldern Indonesiens leben viele Arten, die bereits stark unter Druck stehen. Das sind zum Beispiel:
- Orang-Utans
- Gibbon-Affen
- Sumatra-Tiger
- Zwergelefanten und
- Nashörner.
Orang-Utans, Gibbons, Tiger und andere Waldbewohner verlieren Rückzugs-, Nahrungs- und Fortpflanzungsräume, wenn Wald in Plantagen umgewandelt wird. Die IUCN beschreibt besonders schwere Auswirkungen auf Orang-Utans, Gibbons und Tiger. Für die betroffenen Individuen schrumpft damit der Raum, in dem sie leben und sich zurückziehen können.
6. Landraub und Vertreibung
Plantagen entstehen teilweise auf Flächen, die lokale und indigene Gemeinschaften seit Generationen nutzen. Konflikte um Landrechte, Entschädigung und Mitsprache begleiten die Ausweitung des Palmölanbaus bis heute. Die Vereinten Nationen beschreiben für solche Konflikte auch Vertreibung und den Verlust traditionell genutzter Flächen. Für die betroffenen Familien kann damit zugleich die Grundlage für Nahrung, Einkommen und kulturell wichtige Orte wegbrechen.
7. Nahrungsmittelknappheit und Abhängigkeiten
Wenn vielfältig genutzte Flächen in Export-Monokulturen umgewandelt werden, verändert sich auch die lokale Versorgung. Besonders problematisch wird das dort, wo Familien zuvor direkt von Wald, Gärten oder kleinbäuerlicher Landwirtschaft lebten. Die Folgen hängen stark von Region, Eigentumsverhältnissen, Entschädigung und der wirtschaftlichen Situation der Haushalte ab.
8. Verletzung von Arbeits- und Menschenrechten
Auf Palmölplantagen in Indonesien und Malaysia sind Probleme mit Arbeitsrechten dokumentiert. Die Internationale Arbeitsorganisation ILO arbeitet dort unter anderem zu Zwangsarbeit, Kinderarbeit, fairer Anwerbung, Arbeitsschutz und dem Recht von Beschäftigten, sich zu organisieren. Die Bedingungen unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb. Die Bezeichnung „pflanzlich“ und eine lange Lieferkette sagen über die Arbeitsbedingungen wenig aus.
9. Vergiftungen durch Pestizide
Pestizide können Menschen schädigen, die sie mischen, ausbringen oder mit behandelten Flächen in Kontakt kommen. WHO und FAO stellen deshalb Expositionsschutz, geeignete Schutzkleidung, Schulung und Risikomanagement in den Mittelpunkt ihrer Leitlinie für den Umgang mit Pestiziden. Für uns gehört deshalb auch die Frage nach dem Pestizideinsatz zu einer ehrlichen Bewertung von Palmöl.
10. Palmöl und Gesundheit
Das gesundheitliche Problem, das bei Palmöl immer wieder diskutiert wird, betrifft vor allem Stoffe, die bei der Raffination entstehen können. Dazu gehören Glycidyl-Fettsäureester und 3-MCPD-Fettsäureester. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA bewertet Glycidyl-Fettsäureester wegen ihrer Umwandlung zu Glycidol als genotoxisch und karzinogen. Für 3-MCPD und seine Ester leitete sie 2018 eine tolerierbare tägliche Aufnahmemenge von 2 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht ab. Die EFSA fand diese Prozesskontaminanten auch in anderen raffinierten Pflanzenölen; besonders hohe Gehalte traten in ihren damaligen Daten bei Palmöl und Palmfett auf.
Für Säuglinge ist das Thema besonders sensibel. Die EFSA schrieb 2018, dass ausschließlich mit Säuglingsnahrung ernährte Säuglinge im ungünstigsten Szenario die tolerierbare Aufnahme von 3-MCPD leicht überschreiten könnten. In der EU gelten Höchstgehalte für diese Prozesskontaminanten in verschiedenen Lebensmitteln, darunter Säuglingsnahrung. Die EU-Kommission hat die Vorgaben am 29. Juli 2026 mit der Verordnung (EU) 2026/1825 erneut angepasst; ein Teil der neuen Höchstgehalte gilt ab 1. Januar 2027. Wenn Säuglingsnahrung zu eurem Familienalltag gehört, sind verlässliche Grenzwerte und sorgfältige Kontrollen entscheidend. Schuldgefühle tragen zu dieser Entscheidung nichts Sinnvolles bei.
Passend dazu findet ihr bei uns auch den Beitrag Stillen in der Öffentlichkeit.
Biopalmöl – eine Alternative?
Beim Bio-Anbau gelten strengere Vorgaben für Düngung und Pflanzenschutz. Das kann bestimmte Belastungen für Böden, Gewässer und Beschäftigte verringern. Die großen Fragen rund um Flächenkonkurrenz, Entwaldung und Landrechte hängen jedoch weiterhin davon ab, wo und wie die Ölpalmen angebaut werden.
Auch Zertifizierungen wie der Roundtable on Sustainable Palm Oil (RSPO) können etwas verändern. Eine Studie zu indonesischen Plantagen fand auf zertifizierten Flächen weniger Entwaldung als im berechneten Vergleichsszenario. Gleichzeitig lag auf vielen Flächen schon vor der Zertifizierung nur noch wenig Wald. Wir sehen darin einen Schritt und schauen trotzdem weiter auf Herkunft, Menge und Verarbeitung.
Palmöl ist Energie
Palmöl landete in Europa über Jahre in großen Mengen im Tank. Die EU begrenzt inzwischen die Anrechenbarkeit von Biokraftstoffen, flüssigen Biobrennstoffen und Biomasse-Brennstoffen aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen mit hohem Risiko indirekter Landnutzungsänderungen, kurz ILUC. Seit Ende 2023 wird ihr anrechenbarer Anteil schrittweise reduziert; bis 2030 soll er auf null sinken. Die EU-Kommission hat die Kriterien und die zugrunde liegenden Daten 2026 erneut überprüft; nach den aktualisierten Daten erfüllen Palmöl und Soja die Kriterien für ein hohes ILUC-Risiko.
Bewusst und nachhaltig leben
Die Weltbevölkerung wächst. Damit steigt auch der weltweite Bedarf an pflanzlichen Ölen. Die Ölpalme produziert auf gleicher Fläche wesentlich höhere Erträge als Sonnenblumen, Raps oder Soja. Auf den ersten Blick scheint es also sinnvoll, auf dieses billige Fett zurückzugreifen. Ein einfacher Austausch gegen andere Pflanzenöle löst das Flächenproblem allerdings ebenfalls nicht: Die IUCN weist darauf hin, dass ertragsschwächere Ölpflanzen für dieselbe Ölmenge mehr Fläche beanspruchen können.
Meiner Meinung nach ist es zielführender, Öle und Fette bewusst zu konsumieren. „Qualität statt Quantität“ passt für uns auch hier. Wir kaufen lieber weniger stark verarbeitete Produkte, kochen viel selbst und schauen bei den Sachen genauer hin, die wir regelmäßig verwenden.
9 Maßnahmen, die dabei helfen, die Nachfrage nach Palmöl zu reduzieren
- Frische Lebensmittel brauchen oft gar keine lange Zutatenliste. Bei uns kommen viel Obst und Gemüse, Lebensmittel aus dem Garten und auch essbare Wildpflanzen auf den Tisch. Wer selber kocht, weiß außerdem ziemlich genau, was im Essen steckt.
- Fertigprodukte enthalten oft Palmöl. Dabei können wir solche Produkte einfach selber machen, zum Beispiel Kekse und Aufstriche.
- Unsere vegane Lebensweise gehört für uns zu demselben größeren Thema: Welche Lieferketten unterstützen wir mit unserem Essen? Nichtmenschliche Tiere haben eigene Interessen. Wir möchten ihre Körper und ihr Leben deshalb nicht für unsere Ernährung nutzen. Mehr zu unserer Haltung findet ihr in den Beiträgen über Veganismus und Antispeziesismus.
- Wenn wir Fertigprodukte kaufen, schauen wir ins Kleingedruckte. Palmöl, Palmfett und Palmkernöl stehen bei Lebensmitteln normalerweise direkt in der Zutatenliste. Apps wie CodeCheck können zusätzlich helfen, wobei sich Rezepturen ändern können.
- Lebensmittelverschwendung bedeutet, dass für Essen Fläche, Energie und Rohstoffe eingesetzt wurden, die am Ende ungenutzt im Abfall landen. Bei uns hilft schon eine ziemlich einfache Frage vor dem Einkauf: Werden wir das in den nächsten Tagen wirklich essen?
- Unsere Kinder wünschen sich auf ihr Brot oft etwas zum Streichen. Am liebsten stellen wir unsere Aufstriche selbst her, zum Beispiel aus Nüssen oder aus Kichererbsen. Auch Pesto und andere einfache Aufstriche lassen sich mit wenigen Zutaten machen. So wissen wir, welches Fett darin steckt.
- Wir verwenden Kosmetika, bei denen wir sicher sind, was enthalten ist. Roggenmehl hat sich als Shampoo bewährt und Natron als Deo. Wir nutzen auch selbst gemachte Zahnpasta. Je weniger Produkte im Bad stehen, desto weniger Zutatenlisten müssen wir überhaupt prüfen.
- Mobilität hängt mit Palmöl vor allem über den Einsatz von Pflanzenölen als Kraftstoff zusammen. Wege zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln senken den Kraftstoffverbrauch insgesamt. Wie gut das im Alltag klappt, hängt natürlich stark davon ab, wo ihr lebt und welche Verbindungen es dort gibt.
- Elektrische Energie, die nicht verbraucht wird, muss nicht erzeugt werden (in Analogie zum Geld). Wer Strom spart oder ihn aus erneuerbaren Energien wie Solar-, Wind- oder Wasserkraft bezieht, reduziert den Bedarf an anderen Energieträgern.
Palmölfrei einkaufen, ohne euch zu verknoten
Beim palmölfreien Einkauf sind für uns vor allem zwei Dinge praktisch: überschaubare Zutatenlisten und Händler, die ihre Produkte ordentlich beschreiben. Rezepturen können sich ändern, deshalb lohnt sich bei vertrauten Produkten ab und zu ein neuer Blick auf die Packung. In unserer Übersicht Vegane Online-Shops sammeln wir Anlaufstellen, bei denen sich vegane und andere Kriterien leichter überblicken lassen.
Für ökologische Haushalts- und Pflegeprodukte haben wir BigGreenSmile vorgestellt. Auch dort entscheidet am Ende die Zutatenliste des einzelnen Produkts.
Filme über Palmöl
Asimetris – eine Dokumentation über Palmöl in Indonesien
Vom Urwald in die Schokocreme
Die Gier nach billigem Fett
Nachhaltigkeits-Lüge
Tödliches Palmöl – die letzten Orang-Utans von Sumatra
FAQ: Palmöl meiden
Ist Palmöl schlimmer als andere Pflanzenöle?
Das hängt davon ab, was ihr vergleicht. Die Ölpalme liefert sehr viel Öl pro Fläche. Raps, Sonnenblumen oder Soja brauchen für dieselbe Ölmenge meist mehr Land. Gleichzeitig wachsen Ölpalmen in tropischen Regionen mit besonders hoher Artenvielfalt, und ihre Ausweitung hat dort vielerorts Wald verdrängt. Für uns ist deshalb der Gesamtverbrauch der sinnvollere Ausgangspunkt. Wir versuchen, stark verarbeitete Produkte und unnötiges Fett zu reduzieren. Ein Austausch von Palmöl gegen dieselbe Menge eines ertragsschwächeren Öls kann den Flächenbedarf lediglich verlagern.
Ist Bio-Palmöl eine gute Lösung?
Bio-Anbau verändert vor allem Regeln zu Düngung und Pflanzenschutz. Ob wertvolle Ökosysteme geschützt werden und wie Menschen vor Ort beteiligt sind, hängt zusätzlich von Herkunft, Betrieb und Lieferkette ab. Wir sehen Bio deshalb als eine Information unter mehreren.
Wie erkenne ich Palmöl auf Zutatenlisten?
Bei Lebensmitteln steht es meist als Palmöl, Palmfett oder Palmkernöl in der Zutatenliste. Bei Kosmetik wird es schwieriger, weil dort einzelne aus Palmöl oder Palmkernöl gewonnene Stoffe unter eigenen INCI-Namen auftauchen können, zum Beispiel Sodium Palmate oder Sodium Palm Kernelate. Ein kurzer Blick auf die aktuelle Zutatenliste ist verlässlicher als die Erinnerung an eine ältere Rezeptur.
Was ist mit zertifiziertem Palmöl?
Zertifizierungen können Anforderungen an Waldschutz, Torfböden, Arbeitsbedingungen und Lieferketten setzen. Studien zeigen zugleich Grenzen in Reichweite und Kontrolle. Wenn Palmöl in einem Produkt steckt, ist eine nachvollziehbare Zertifizierung für uns deshalb ein zusätzliches Kriterium. Die Menge gehört genauso zur Entscheidung.
Ist Palmöl in Säuglingsnahrung gefährlich?
Bei Säuglingsnahrung geht es gesundheitlich vor allem um die gesamte Rezeptur und um streng kontrollierte Prozesskontaminanten wie 3-MCPD- und Glycidyl-Fettsäureester. Die EFSA bewertet diese Stoffe seit Jahren, und die EU hat dafür Höchstgehalte festgelegt. Palmöl allein sagt deshalb wenig über die Qualität einer bestimmten Säuglingsnahrung aus. Familien, die Säuglingsnahrung verwenden, verdienen hier sachliche Informationen ohne moralischen Druck.
Was ist die einfachste palmölfreie Veränderung im Alltag?
Am meisten verändert hat bei uns, dass wir viele einfache Lebensmittel kaufen und öfter selbst kochen. Damit verschwinden schon eine Menge Produkte aus dem Einkauf, in denen Palmöl nur eine von vielen Zutaten wäre. Danach bleiben deutlich weniger Packungen übrig, bei denen wir genauer hinschauen.
Warum steckt Palmöl auch in Kosmetik und Reinigern?
Aus Palmöl und Palmkernöl lassen sich Fettsäuren und andere Ausgangsstoffe für Seifen, Tenside und Emulgatoren herstellen. Deshalb begegnet Palmöl im Bad oder Putzschrank oft unter anderen Bezeichnungen als in Lebensmitteln. Für uns macht ein kleineres Sortiment den Überblick leichter.
Wie passt Palmöl-Kritik zu eurer veganen Haltung?
Zu unserer veganen Haltung gehört für uns auch die Frage, welche Individuen und Lebensräume durch die Herstellung eines Produkts betroffen sind. Orang-Utans, Gibbons, Tiger und andere Waldbewohner verlieren Lebensraum, wenn Wald für Plantagen weicht. Familien können ihr Land verlieren, Beschäftigte können gesundheitlichen Risiken und unsicheren Arbeitsbedingungen begegnen. Genau diese verschiedenen Interessen versuchen wir mitzudenken.
Quellen und Links zum Weiterlesen
IUCN: Palm oil and biodiversity
EFSA (2016): Process contaminants in vegetable oils and foods
EFSA (2018): Revised safe intake for 3-MCPD in vegetable oils and food
ILO: Advancing Workers’ Rights in Indonesia and Malaysia’s Palm Oil Sector
UN DESA (2021): Challenges and Opportunities for Indigenous Peoples’ Sustainability
UN Environment Programme: Southeast Asian fires and haze
WHO/FAO (2020): Guidelines for personal protection when handling and applying pesticides
EU-Kommission (2026): Bericht zu Rohstoffen mit hohem ILUC-Risiko und Biokraftstoffen
EU-Kommission (2024): Höchstgehalte für 3-MCPD und 3-MCPD-Fettsäureester in Säuglingsnahrung
Ich hoffe, ich konnte euch einen umfassenden Überblick über die Probleme geben, die Palmöl mit sich bringt. Für uns funktioniert es am besten, das Thema im Alltag Stück für Stück anzugehen. Wir kochen viel selbst, halten unsere Zutatenlisten überschaubar und fragen uns bei verarbeiteten Produkten, ob wir sie wirklich brauchen. Wenn ihr nachhaltig und tierleidfrei einkaufen wollt, findet ihr hier unsere Liste rein veganer Online-Shops.
Alles Liebe
Patrick
10 Gründe, warum wir Palmöl vermeiden – und wie wir das umsetzen von FreeYourFamily ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.
Danke für die detaillierte Auflistung – einiges wusste ich noch gar nicht. Auch nicht, wie heftig die Entwaldung schon vorangeschritten ist…
Ja, liebe Diana, das Ausmaß ist erschreckend. Vieles ist mir auch erst bei der Recherche zum Thema richtig bewusst geworden. Ich denke, die Menschheit muss dringend etwas an ihren Erwartungen ändern und Entscheidungen mit großer Weitsicht treffen. Konsumenten und Verbraucher schneiden ziemlich zügig am Ast, auf dem sie sitzen. Liebe Grüße, Patrick